Jan 12 2010

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Pan

USA 2009: Von Philadelphia nach Chicago

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Die Hälfte ist geschafft. Endlich ist der erste Teil unseres Urlaubsfilms 2009 fertig. Er heißt “Land unter” und führt uns zunächst von Philadelphia bis nach Chicago. Zu sehen gibt es unter anderem Hersheys Chocolate World, Harrisburg, Baltimore, Pittsburgh und natürlich – als Höhepunkt – unsere Besichtigung von Chicago. Mit dabei sind neben Pe und mir noch Liselle, Fabi und Tim, der sogar einige Minuten erstmals selbst gedreht hat.

Viel Spaß beim Betrachten der rund 58 Minuten Film.

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Okt 18 2009

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Über 2000 Bilder und 188 Minuten Film Rohmaterial

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Da wartet eine ganze Menge Arbeit auf uns. Pe durchforstet zur Zeit die mehr als 2000 Fotos, die sie während des Urlaubs gemacht hat, und ich habe begonnen, den Film zu schneiden. Rund 188 Minuten habe ich gedreht. Alles ist auf Festplatte überspielt, Baltimore ist vorgeschnitten, sitze gerade an Harrisburg. Ich hatte schon vergessen, dass wir vor dem Besuch des dortigen Kapitols noch ein wenig an der direkt am Fluss gelegenen Straße gelaufen sind. Tja, wird wohl noch einige Zeit dauern, bis alles fertig ist. Einen Vorgeschmack liefert unsere USA-Galerie 2009, die wir während des Urlaubs in den USA direkt zusammengestellt haben.

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Okt 12 2009

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Tag 17: Philadelphia Airport – Frankfurt

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Vor wenigen Stunden sind wir in Frankfurt gelandet, pünktlich um 8.15 Uhr. Der Flug war nicht ganz so kurzweilig wie erhofft, denn das Lufthansa Unterhaltungsprogramm schmierte nach knapp 40 Minuten ab. So spielten wir halt Karten und hatten Spaß mit Tim.

Zuhause musste Pe dann feststellen, dass wieder einmal ihr Koffer in den USA geöffnet worden war. Dreisterweise hatten die Sicherheitsbehörden sogar ihre Tüte “Butterfingers” aufgerissen.  Sie trifft es irgendwie immer.

Das war’s dann also wirklich.

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Okt 11 2009

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Tag 16: West Chester – Philadelphia Airport

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In knapp 105 Minuten hebt die Maschine der Lufthansa ab, wir sitzen einstiegsbereit am Gate A 16. Die Fahrt zum Flughafen verlief reibungslos, selbst den Spritverbrauch hatten wir perfekt abgestimmt, es war vielleicht noch etwas mehr als eine Gallone im Tank. So soll es sein.

Nach dem Aufstehen und einem Frühstück im Stehen im wirklich schnuckeligen Motel in West Chester haben wir die Koffer gepackt, sind ein wenig durch das kleine Örtchen gefahren, in dem der Commodore Amiga einst erfunden worden sein soll. Schöne Häuser samt Verandas zauberten bei strahlendem Sonnenschein ein nett anzusehendes Ambiente. Übrigens haben wir festgestellt, dass in den kommenden Tagen der Sonnenschein nach Pennsylvania zurückkommen soll. Pech für uns.

Nach einem kurzen Abstecher in einem weiteren Walmart gaben wir unsere Koffer ab und waren froh, nicht sieben riesengroße Gepäckstücke dabeizuhaben, wie eine etwas korpulentere Dame vor uns, die mit ihren Koffern, Paketen und Taschen nach Deutschland fliegen möchte. Alle außerdem viel zu schwer. Gelöst wurde der Fall nicht, da die Gebühr zusätzlich rund 650 Dollar zusätzlich für sie betragen hätte. Eine weitere junge Frau musste ebenfalls vor unseren Augen ihren Koffer umpacken, kam ordentlich ins Schwitzen und wurde von uns mit einer Flasche Wasser beglückt, die sie dankend annahm.

Jetzt geht es bald ins Flugzeug, und unser Urlaub 2009 ist zu Ende. Schade. Aber wir kommen wieder…

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Okt 10 2009

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Letzte Einkäufe und Hotelsuche

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Kool Aid und Medizin. Das sind die beiden Gründe, warum ich doch noch um diesen einen Tag unverhofften Urlaub froh bin. Beides hatte ich seit Tagen gesucht. Kool Aid, ein Getränkepulverkonzentrat mit Kultstatus in den Vereinigten Staaten, für meinen Bruder und Medizin, das heißt Medikamente gegen Husten-, Halsschmerzen und Grippe, für meine Mutter. Zu Beginn unseres Urlaubs hatte ich die Lieblingssorte Kool Aid, Grape, die ich meinem Bruder jedes Jahr mitbringe, häufig gesehen. In den letzten Tagen gar nicht mehr, weshalb wir am Ende sogar gezielt Geschäfte aufgesucht hatten, in denen es zwar Kool Aid gab, Grape aber immer ausverkauft war. Es war echt zum Verzweifeln. Heute war mir dann aber endlich das Glück hold. Für die Medikamente meiner Mum habe ich lediglich zu spät zu suchen begonnen, da es diese in jedem Walmart gibt, wo ich sie heute auch gefunden habe. Ja, in den Vereinigten Staaten wird Medizin auch ohne Rezept verkauft. Wie weit das Pensum reicht beziehungsweise ob es Grenzen gibt und wo diese liegen, kann ich allerdings nicht sagen. Ich habe mich für schlappe 4 Dollar (3 Euro) übrigens auch mit 200 Kopfschmerztabletten eingedeckt, für die ich in Deutschland 50 Euro hätte bezahlen müssen. Das aber nur mal am Rande erwähnt.

Und wie haben wir sonst den heutigen, Wetter durchwachsenen Tag genutzt? So gut wie gar nicht. Das heißt, dass wir einmal mehr einen geplanten Outlet-Store-Besuch einlegten, dort aber nichts kauften, außer einem Starbucks-Kaffee. Im Anschluss daran haben wir uns auf die Hotelsuche begeben, die sich heute über alle Maßen als schwierig erwies, obwohl wir bereits gegen 16 Uhr zu suchen begannen. Immer wieder hieß es, dass die Hotels ausgebucht seien. In einer anderen, für unsere Preisklasse noch tragbaren und vornehmen Übernachtungsstätte, hatte man nur noch einen Smoking-Room, in den wir probeweise mal hineinrochen. Das Zimmer war zwar sauber und adrett, alleine der kalte, abgestandene Rauch ließ uns dann aber doch weiterziehen.

Etliche Zeit später sind wir in der Einöde dann aber doch noch fündig geworden und haben den Mann an der Rezeption, der uns ein geräumiges Zimmer mit hübschem Ausblick zu einem passablen Preis feilbot, auch mal nach dem Grund für diese, uns gänzlich überraschende Fülle gefragt, woraufhin wir erfuhren, dass an diesem Wochenende irgendein besonderes Sportevent sei. Welches konnte ich allerdings, trotz ausgiebiger Recherche im Internet, nicht ausfindig machen. Ich fand zwar ein paar Mini-Veranstaltungen, wie beispielshalber eine Regatta, aber nichts, was es für mich nachvollziehbar begründen könnte, so wie es eine Baseball-, American Football-, Basketball- oder Eishockey-Veranstaltung täte. Letztlich kann es mir ja auch egal sein. Wir haben unser Zimmer und fliegen morgen um 18 Uhr Ortszeit nach rund 4700 Kilometern, die wir in 15 Tagen gefahren sind, nach Hause.

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Okt 10 2009

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Tag 15: Philadelphia – West Chester

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Ein völlig überflüssiger Tag – im Prinzip jedenfalls. Denn es gelang uns zumindest, die noch fehlenden Mitbringsel aufzutreiben, die in den vergangenen Tagen in den Geschäften ausverkauft waren. Aber wirklich was gemacht haben wir heute nicht mehr. Es regnete zunächst einmal wieder, weshalb es uns nicht aus dem Hotel zog. Dann fuhren wir zumindest noch zu einem Outlet, tranken einen leckeren Starbucks-Latte und suchten anschließend ein Motel. Wir wurden in West Chester, rund 25 Meilen vom Flughafen entfernt, fündig. Viele andere waren belegt, denn offenbar gibt es an diesem Wochenende ein Sport-Event in Philadelphia und Umgebung, weshalb wir auch nur schwer ein Zimmer fanden. Dafür sind Wetter und Zimmer jetzt freundlich.

Tja, und nun verbringen wir also unsere letzte Nacht in diesem verschlafenen Nest und haben einen letzten Tag erlebt, der, wie erwähnt, gar nicht mehr geplant war. Die Tage davor aber hatten trotz des fast durchweg schlechten Wetters viel zu bieten. Morgen hebt der Flieger ab – dieses Mal wirklich.

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Okt 09 2009

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Auf Tuchfühlung mit Rocky Balboa

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„Eigentlich müsste ich mich ja freuen“, sagte ich eben zum Pan, „aber ich hatte mich schon so unsere Heimreise eingestellt“, weswegen uns der unverhofft zusätzliche Tag Urlaub, – morgen soll das Wetter dem heutigen sonnigen ähneln – nun doch ins Grübeln bringt. Das meiste Bargeld ist ausgegeben, die Koffer sowie die zusätzliche Reisetasche gepackt, selbst die Orte um Philadelphia herum schon besichtigt. Wieso nicht einmal mehr Philadelphia selbst? Nun, die Parkgebühren in den Städten, demgemäß auch Philly, wie wir bereits heute schmerzlich erfuhren, sind horrend: Hinzukommt, aber das schrieb ich während dieses Urlaubs einige Male, dass wir uns dieses Jahr sehr viel auf zahlungspflichtigen Straßen bewegen. Beides - Park- wie Mautgebühren – zahlt man in der Regel mit Bargeld, weshalb es vorsorgend auch immer Bargeld zurückzuhalten gilt. Geld, das uns letztlich nicht mehr zur Verfügung steht. Und wegen dieses einen Tages noch mal zu einem Bankautomaten zu gehen und uns Geld wechseln zu lassen, erscheint uns auch irrsinnig. Ein klein wenig haben wir noch, aber nicht soviel, dass wir ihn bedenkenlos erneut in der „Stadt der brüderlichen Liebe“, wie sich Philadelphia auch nennt, verbringen können, zumal wir heute sehr lange Downtown waren und all jene Sehenswürdigkeiten abliefen, die uns interessant erschienen. Aus diesem Grunde heißt es morgen sparsam zu haushalten, um aus diesen wenigen uns verbleibenden Mitteln, die wir lieber in einen Starbucks-Kaffee als für Straßengebühren investieren, einen sinnreichen und spannenden Tag zu gestalten.

Nun aber zu Philadelphia selbst, der zweitgrößten Stadt an der Ostküste, die uns heute mit dem wärmsten aller Tage in diesem Urlaub überraschte, welcher mit Temperaturen aufwartete, die ich mir schon von Anbeginn gewünscht hätte. Ich schwitzend im T-Shirt. Was für ein Abschiedsgeschenk! Die Stadt selbst erreichten wir erst so gegen 14 Uhr. Davor haben wir uns durch die öden Szenerien der Autobahnen gekämpft, meist bei Regen. Rühmliche Ausnahme dieser dreistündigen Fahrt von West Haven nach Philadelphia war die Fahrt durch New York City, das heißt die Bronx, für die wir die Autobahn aber nicht verlassen mussten. Das war unterhaltsam, auch weil der lokale Radiosender uns zu diesem Zeitpunkt mit gefälliger Musik (R&B) unterhielt, woraufhin unsere in diesem Urlaub zur lebenden Sparbüchse avancierten Frohnatur Tim, der all unsere Quarter in seinen beiden Hosentaschen verwahrt, zu tanzen begann, während Liselle das ganze vom Rücksitz aus mitsingend untermalte. Auf diesem Streckenabschnitt war Spaß einmal mehr unser bester Freund, für den wir gerne näher im Auto zusammenrückten. Noch während der Fahrt beschlossen wir, dass wir uns erst ein Hotelzimmer besorgen und im Anschluss die Stadt ansehen, was aufgrund der Weitflächigkeit der Stadt und des sich darin stauenden Verkehrs strategisch betrachtet nicht die beste Idee des Tages war, da wir hierbei viel Zeit verloren. Zeit, in der die Sonne fröhlich und fast wolkenfrei vom Himmel schien. Zeit, die ich gerade dieses unverhofften Sonnentages wegen lieber in der Stadt hätte nutzen wollen, als sie im fahrenden Auto zu verbringen, das vor allen Dingen gerade aber auch deshalb, weil dieser Urlaub uns die Erfahrung lehrte, dass das Wetter sehr sprunghaft ist und wir ja nur noch diesen einen Tag zu haben glaubten.

Gegen 17 Uhr hatten wir dann endlich einen Parkplatz gefunden, von welchem wir auch mühelos das von mir dringlichst gewünschte Ziel erreichten: das Philadelphia Museum of Art, das ich, ich muss es gestehen, aber nicht der Kunst wegen aufsuchte, sondern wegen eines cineastisch-banalen Grundes, da auf dieser kleinen Anhöhe, auf der der Säulentempel mit seiner breiten Freitreppe steht, eine ganz bekannte Szene aus dem Film „Rocky“, der dort mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle als Rocky Balboa gedreht wurde. Jeder, der den Film gesehen hat, kennt diese musikalisch untermalte Szene (hier zum Hören anklicken), die ich mir leibhaftig nachfühlen wollend vor Ort ansehen wollte. Und wahrlich: Ich rannte in Rocky-Manier die Stufen hinauf, um mich ein klein wenig so stark und durchtrainiert wie die filmische Boxlegende zu fühlen.

Im Anschluss daran sahen wir uns noch Philadelphias historische Schatztruhe, den Independence National Historical Park – innerhalb dieser geschichtsträchtigen Quadratmeile der USA stehen zirka 40 Gebäude für Besichtungen offen – mitten im Zentrum an, wobei zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr vieles im Schatten lag, da es hier bereits um 18.30 Uhr dunkel wird. Klar, dass wir nicht alle davon haben sehen können, aber eben doch einmal mehr die für uns bedeutsamsten, wozu unter anderem die zwischen 1871 und 1901 erbaute City Hall (Rathaus), welche nachts auch besonders fotogen illuminiert wird, sowie, das dachten wir zumindest, Amerikas bedeutendste historische Ikone, die Liberty Bell, gehören. Mit dieser für mich eher unspektakulären und prätentiös in Szene gesetzten Freiheitsglocke wurde 1776 übrigens die Freiheit eingeläutet.

Anfänglich ein wenig bekümmert ob des Umstandes, dass wir so spät in die Stadt kamen, entdeckte ich später, dass die Stadt bei Nacht ihre ganz eigenen Reize hat und war insofern dann doch auch ganz glücklich darüber, sie von dieser, ihrer geheimnisvollen Seite kennengelernt zu haben.

Morgen werden wir vermutlich noch mal das zwei Stunden Autofahrt entfernte Baltimore aufsuchen. Die Stadt, in der wir nach unserer regenreichen Ankunft in Philadelphia anfänglich gleich geflüchtet sind, welche uns aber gleichermaßen mit Wolken verhangenem Himmel empfing. Hoffen wir darauf, dass es morgen besser wird, denn die Stadt selbst war wirklich wunderschön.

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Okt 09 2009

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Tag 14: West Haven – Philadelphia

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Liberty BellEs war heute ein wirklich ungewöhnlicher Tag. Zunächst einmal war das Wetter komplett anders als vorhergesagt. In West Haven regnete es, doch am Nachmittag schien in Philadelphia die Sonne und es war über 23 Grad warm, man konnte sogar im T-Shirt spazieren gehen. Die Sonnestrahlen nutzten wir, indem wir noch einmal in die Stadt fuhren und uns einige schöne Ecken der Metropole in Pennsylvania anschauten. Wir waren am Museum of Modern Art und sahen unter anderem das Denkmal für Rocky, der an diesem Museum die Treppe für sein Training benutzte. Dann liefen wir noch durch die Stadt zur Independance Mall, wo wir die berühmte Freiheitsglocke besichtigten und einige sehenswerte Häuser anschauten, so zum Beispiel die City Hall, die bis 1988 das höchste Gebäude der Stadt war.

Tja, und dann, als wir für unseren Flug nach Deutschland die Sitzplätze reservieren wollten, stellten wir fest, dass wir nicht morgen fliegen, sondern erst am Sonntag abend. Der Versuch, das Motel zu verlängern, schlug gerade fehl, angeblich ist morgen alles ausgebucht. Und nun überlegen wir, was wir mit dem unverhofften Tag anfangen wollen. Begeisterung mag nicht aufkommen, dafür waren die vergangenen 14 Tage zu sehr verregnet, auch wenn wir viele tolle Sachen erlebt haben. Wie uns dieser Fehler passieren konnte, ist mir schleierhaft. Wir hätten länger in Boston bleiben können, die Niagara-Fälle ausgiebiger bewundern und, und und. Jetzt suchen wir sowohl nach einem neuen Motel als auch nach einem neuen Ziel. Beides wird uns sicher gelingen, und bestimmt werden wir einen weiteren schönen Tag verbringen, sofern das Wetter mitspielt. Ich muss zugeben, so was Doofes ist uns noch nie passiert…

Philadelphia

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