Monatsarchiv für Oktober 2007

Okt 16 2007

Profilbild von Pan
Pan

Urlaub 2007: Nachtrag

Abgelegt unter USA 2007

Im Nachgang zu unserem Urlaub noch ein paar Daten:

Gefahrene Meilen 2007:

  • 30.09.07: Washington – Washington 34 Meilen
  • 01.10.07: Washington – Washington 42,2 Meilen
  • 02.10.07: Washington – Harrisonburg 168,7 Meilen
  • 03.10.07: Harrisonburg – Richmond 211,8 Meilen
  • 04.10.07: Richmond – Williamsburg 50,1 Meilen
  • 05.10.07: Williamsburg – Daleville 304,8 Meilen
  • 06.10.07: Daleville – Greenville 348,6 Meilen
  • 07.10.07: Greenville – Atlanta 184,5 Meilen
  • 08.10.07: Atlanta – Augusta 188,6 Meilen
  • 09.10.07: Augusta – Charleston 189 Meilen
  • 10.10.07: Charleston – Richmond Hill 247 Meilen
  • 11.10.07: Richmond Hill – Brunswick 137,9 Meilen
  • 12.10.07: Brunswick – Kissimmee 273,5 Meilen
  • 13.10.07: Kissimmee – Orlando 106,5 Meilen
  • 14.10.07: Kissimmee – Airport 20,5 Meilen

Insgesamt sind das 2.507,7 Meilen; getankt haben wir für insgesamt 176 Euro.

Im Schnitt haben wir zu zweit für 45 Dollar übernachtet, davon immerhin zwei Nächte in Washington, die wesentlich teurer als die restlichen Übernachtungen waren.

Keine Kommentare

Okt 15 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 15: Orlando – Frankfurt

Abgelegt unter USA 2007

Wir sind wieder zurück. Der Flug verlief gut, die Maschine war überpünktlich. Wir haben bereits ausgepackt, die erste Wäsche ist gewaschen.

Pe hat auch die Bilder runterladen, es sind wirklich tolle dabei, auch wenn sie das üblicherweise anders sieht. Nun hat uns der Alltag also wieder…

Gefahrene Meilen:
Kissimmee – Orlando Airport 20,5 Meilen (32,8 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 13 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 14: Kissimmee

Abgelegt unter USA 2007

Tim und RüdiDer letzte Tag. Und ich war super schlecht gelaunt. Dabei hatte alles sehr nett angefangen, denn morgens trafen wir uns mit Tim und Rüdi zum Frühstück. Rüdi wollte es überhaupt nicht glauben, als Pe ihm eröffnete, dass wir in vier Jahren USA noch niemals morgens in einem Frühstückslokal gefrühstückt hatten. Ist aber so. Wir nehmen meistens Brot aus Deutschland mit (Pe das Brot und ihren Vanille-Cappu, ich Nutella und Essen aus den USA) und frühstücken eher ungemütlich im Zimmer oder unterwegs. So toll war das Essen dann übrigens auch nicht. Ich hatte Pancakes mit Ei und Speck, Pe etwas anderes. Auf jeden Fall gab es Kaffee satt.

Schlechte Laune bekam ich dann aber, weil wir überhaupt nicht wussten, was wir machen sollten. Dabei sollte man wissen, dass wir 2004 bereits in Kissimmee gewesen waren. Und so toll ist der Ort auch nicht, er ist eher eine Schlafstätte für die Megaparks von Disney und Universal. Wir irrten folglich einfach nur umher. Unsere Idee, Luftmotorboot zu fahren, zerschlug sich, da wir trotz des Folgens der Beschilderung den Bootsverleiher nicht fanden. Und so landeten wir schließlich in Orlando. Hier hatten wir dann die glorreiche Idee, das Wet’n Wild zu besuchen, doch allein das Parken kostete bereits über acht Dollar. Wucher! Stattdessen liefen wir entlang einer viel befahrenen Straße.

Na ja. Ich beruhigt mich dann doch wieder, wir tranken einen Starbucks-Kaffee und spielten anschließend eine Partie River Adventure Golf. Total witzig! Wer Minigolfplätze in Deutschland kennt, der wird sich in den USA wundern. Denn der Platz war eine Miniabbildung eines großen 18-Loch-Platzes. Das ganze in nettem Ambiente. Wen’s interessiert (Pe tut’s): Pe gewann mit 53:60 Schlägen.

River Adventure Golf

Jetzt sitzen wir traurig im Hotel und haben das meiste gepackt, wir müssen ja morgen rechtzeitig zum Flughafen in Orlando. Das Auto abgeben, und dann zunächst nach Washington fliegen. Von dort geht es dann zurück nach Frankfiurt, wo wir übermorgen gegen 6 Uhr ankommen werden.

Gefahrene Meilen:
Kissimmee – Orlando 106,5 Meilen (170,4 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 12 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 13: Daytona Beach

Abgelegt unter USA 2007

Lover's OakWir sind in Florida. Und damit nähert sich leider das Ende unseres Urlaubs. Pe ist schon richtig traurig. Wir haben in Kissimmee ein Motel für zwei Nächte genommen und schauen ein wenig ratlos drein.

Der Tag selbst begann einmal mehr mit schönem Wetter. In unserem Reiseführer hatten wir über Brunswick gelesen, dass es da einen uralten Baum geben solle, die sogenannte “Lover’s Oak”. Nachdem wir gepackt hatten, verließen wir das Knight’s Inn, und ehrlich gesagt fanden wir Brunswick nur rein zufällig. Oder besser: Wir merkten gar nicht, dass wir schon da waren. Denn ursprünglich hielten wir nur – unwissend, wie der Ort hieß -, um ein schönes Backsteinhaus zu fotografieren.

Pan filmtZur Lover’s Oak in Brunswick: Pe fand es lächerlich sie zu fotografieren, ich freute mich jedoch und habe sie ausführlich gefilmt. Wer sie übrigens sucht: Sie steht an der Ecke 1300 Prince Street und hat sogar ein Schild. Ganz nett anzuschauen ist übrigens noch der natürliche Hafen des kleinen Örtchens. Hier steht auch ein schön anzusehender Leuchtturm. Es war ein insgesamt netter Abstecher vor der langen Fahrt nach Florida.

Unsere erstes Ziel im Sunshine State war Daytona Beach, jener Ort, an dem Autos den Strand bevölkern. Offen gesagt haben wir das auch gemacht und sind über den Strand gefahren, denn an diesem Tag kostete es nicht die sonst üblichen fünf Dollars. Es war aber leider überhaupt nichts los! Das aufregendste war, dass wir nasse Hosen bekamen, als wir uns in den Sand setzten. Genossen haben wir die Stunden in Daytona Beach trotzdem. Auf dem Weg nach Kissimmee stoppten wir noch an der Rennstrecke.

Daytona Beach

Morgen früh sind wir übrigens mit Rüdi und Tim verabredet. Die beiden sind nur in Florida und genießen Zeit in Kissimmee.

Gefahrene Meilen:
Brunswick – Kissimmee 273,5 Meilen (437,6 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 11 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 12: Savannah

Abgelegt unter USA 2007

SavannahTja, was soll man über Savannah sagen. Eine wunderschöne Stadt, die nicht mit Reizen geizt: Geniale Eichenalleen, eindrucksvolle Häuser, gemütliche Plätze und, und, und. Ich gebe es zu. Savannah, dieses Kleinod der Südstaaten, ist wirklich einer der schönsten Plätze, die wir bisher in den USA besucht haben. Wir parkten ziemlich zentral in der Stadt an einem der zahlreichen Squares, die teilweise richtig zum Ausruhen und Hinsetzen einladen. Von da gingen wir zur Historic River Street, wo wir schließlich einen Peanut-Laden entdeckten. Klar, dass Pe aus dem Probieren gar nicht mehr rauskam und wir uns eine Dose Erdnüsse für die Heimfahrt kauften. Und wie in solchen Fällen üblich, fütterte Pe mich mit massenweise Erdnüssen der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

Historic River StreetSavannah ist übrigens die älteste Stadt Georgias. Nicht nur das beeindruckte uns, vielmehr waren wir auch überrascht, eine sprechende Ampel vor dem Rathaus zu sehen. Sie sagte “Wait”, solange es rot war, zählte dann aber die Sekunden der Grünphase herunter. Sachen gibt’s. Man könnte jetzt noch unzählige Fotos anhängen, doch hier sei einfach auf den Film verwiesen, den wir so schnell wie möglich nach dem Urlaub online stellen.

Abgerundet haben wir den Tag mit einem Besuch von Tybee Island, der Insel mit dem einfach nur schönen Leuchtturm. Wer Pe kennt, der weiß, dass sie sich von Verbotsschildern nicht beeindrucken lässt; ich gebe zu, dass wir ein wenig umherirrten, um den Zugang zum Strand zu finden, und an vielen Stellen standen halt Schilder mit der Aufschrift “Privatbesitz”. Wir fanden ihn dann schließlich doch, und Pe begab sich auch gleich auf eine Runde über den Strand. Witziger Weise fragte ein angebliches Ex-Model, ob Pe denn selbst ein Model wäre, wo sie doch so schön sei. Geschmack hat die ältere Dame ja …

Tybee Island

Jetzt sind wir übrigens in einem Motel in der Nähe von Brunswick. Knight’s Inn heißt es, und obwohl hier keine Ritter übernachten, ist es doch recht angenehm hier.
So schön kann Urlaub sein!

Gefahrene Meilen:
Richmond Hill – Brunswick 137,9 Meilen (220,64 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 10 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 11: Hilton Head Island

Abgelegt unter USA 2007

Surfen in Hilton Head IslandGestern haben wir erstmals Meeresluft geschnuppert, heute saßen wir endlich am Strand. Wir sind in Richmond Hill, einem Vorort von Savannah, einer Stadt, auf die wir sehr gespannt sind, soll sie doch zu den schönsten Orten der Ostküste zählen. Die Übernachtung ist übrigens spottbillig: Ganze 31 Dollar bezahlen wir in diesem Motel, das zu Recht von sich behauptet, super sauber zu sein. Und der Motelbesitzer ist ebenso freundlich und hat uns erst einmal erklärt, wo wir “walmarten” können. Ich glaube, kaum eine Wortschöpfung Pes ist passender für ihre Leidenschaft, die Kaufhäuser dieser Kette nach Kleidung zu durchforsten!

Am StrandDie Fahrt von Richmond Hill nach Hilton Head Island dauerte etwas länger als gedacht, doch wir hatten genügend Zeit, um die Stunden am Strand zu genießen. Das Wasser ist super schön, der Sand ebenfalls, und die Personen, die wir beobachten können, amüsieren uns. Was es alles für Leute gibt: Eine junge Asiatin schmeißt Brotkrumen in die Höhe, um die Möwen zu füttern, eine Frau sitzt in ihrem Campingstuhl und wird immer mehr vom Wasser umschlossen, ein Mann eilt über den Strand mit einem Metalldetektor, ein viel zu pummeliger Junge buddelt sich ein Loch in den Strand, um sich ins Wasser zu setzen. Herrlich – das ist Erholung pur!

Gefahrene Meilen:
Charleston – Richmond Hill 247 Meilen (395,2 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 09 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 10: Charleston

Abgelegt unter USA 2007

South CarolinaHeute wurden wir endlich eine große Sorge los: Wir fanden in Charleston einen Briefkasten, in den wir unsere Urlaubsgrüße an die Lieben zuhause schicken konnten. Die Lage war durchaus kritisch geworden, denn Pe ärgerte sich zunehmend, dass wir die Postkarten noch nicht auf die Reise geschickt hatten. Und dabei hatten wir doch in Washington unendlich viele Briefkästen gesehen. Doch fehlten da noch die Karten, so waren es hinterher die Briefkästen.

“South Carolina Welcomes You” hieß es zuvor an der Staatsgrenze, was uns zeigte, dass wir mit großen Schritten ostwärts gelangen. Die Nacht noch in den Knochen kamen wir aber froh gelaunt (Ausnahme: siehe oben) in Charleston an. Unser Motel liegt in der Nähe eines Starbucks sowie eines Walmarts, so dass also auch für die Einkäufe bestens vorgesorgt ist.

CharlestonCharleston präsentiert sich als idyllisches Städtchen am Meer. Noch prächtiger wurde es, weil das Wetter einmal mehr wunderschön war. Und endlich sahen wir auch das Meer. Wir unternahmen einen ausgiebigen Rundgang durch das wunderschöne Städtchen, dessen Besuch jedem ans Herz gelegt sei.

Pe hat übrigens eine neue Suche gestartet: Seit einigen Tagen ist sie ganz wild auf eine Jogging-Hose. Sie hat schon unzählige anprobiert, doch keine gefällt ihr bisher. Bin gespannt, wie diese Suche ausgehen wird. Ach ja: Nach den Ereignissen gestern Abend sowie laufender Toilettenspülung in Atlanta scheint es heute eine geruhsame Nacht zu werden.

Gefahrene Meilen:
Augusta – Charleston 189 Meilen (302,4 Kilometer)

Keine Kommentare

Okt 08 2007

Profilbild von Pan
Pan

Tag 9: Atlanta

Abgelegt unter USA 2007

Heute hatten wir ein volles Programm. Wir hatten uns entschieden, zunächst einige Sehenswürdigkeiten in Atlanta anzuschauen und dann Richtung Osten zurückzukehren. Das Wetter soll dort schließlich wieder besser sein.

Georgia Aquarium

Zunächst ging es ins Georgia Aquarium. Es ist angeblich das größte der Welt, und in der Tat ist ein Besuch mehr als lohnenswert. Die Sicherheitskontrollen waren warhrlich streng. Pe musste sogar ihre Kaugummis abgeben, und selbst Essen durfte man nicht mit in das Gebäude nehmen. Wir entschieden uns für ein Kombiticket mit dem Coca Cola Museum, da spart man jede Menge Dollars.

SeanettleDie Farbenpracht der Fische begeisterte, und die Stunden vergingen in den verschiedenen Themenbecken in Windeseile. Piranhas, Zitteraale, Haie, Wale – ich kann sie gar nicht alle aufzählen. Völlig hin und weg waren wir von den Seanettlen, die – getaucht in wunderbar blaues Licht – einfach nur galaktisch aussahen. Ach ja: Weil wir nichts mit zu Essen reinnehmen durften, aßen wir wohl oder übel Kleinigkeiten in der Aquariums-Kantine. Schmeckte aber.

Coca Cola MuseumEnttäuscht waren wir dagegen vom Coca Cola-Museum gegenüber. Man wird immer nur in Gruppen eingelassen, und der Rundgang startet mit einer absolut dämlichen Show in einem Raum, in dem viele Cola-Ausstellungsstücke hängen. Der folgende Film war ganz nett, doch einmal eingelassen zog es Pe sofort in den Probierraum. Über 40 Cola-Sorten füllten schließlich Pes Magen, doch dieser hielt dieser Tortur stand. Unglaublich aber war: Sie probierte alle Sorten! Kleiner Hinweis: Das Getränk aus China schmeckte ihr am besten.

Stone Mountain ParkNach einem Abstecher im Olympia Park sowie einem genialen Starbucks-Kaffee (dank des starken Euros macht Kaffeetrinken bei Starbucks in den USA richtig Spaß) fuhren wir in den Stone Mountain Park. Leider kamen wir nicht umhin, acht Dollar Benutzungsgebühr zu bezahlen. Der dort angesiedelte Spaßpark hatte zum Glück schon zu (der Eintritt kostet sonst 19 Dollar), so dass wir ganz gemütlich zu den in den riesigen Felsbrock eingehauenen Bürgerkriegshelden gelangten. Das Kunstwerk ist zwar nicht spektakulär, dieser überdimensional große Felsbrocken aber schon, immerhin führt da eine Seilbahn hinauf.

Die heutige Nacht ist aber ein echtes Drama: Wir sind in Augusta, eine wirklich hässliche Stadt, fast so wie in Greenville. Das Motel ist ok, doch um 0.30 Uhr pochte es plötzlich gegen die Tür, jemand wollte Einlass. Ich wagte es mich gerade noch, aus dem Fenster zu schauen und bekam einen unglaublichen Schreck: Alle Autos vor unserem Zimmer schienen verschwunden. Ich beruhigte mich erst, als ich feststellte, dass wir unseres gar nicht sehen können. Habe mich gerade noch mit einem Schwarzen unterhalten (ich traute mich tatsächlich raus), doch den verstand ich überhaupt nicht. Nun: Die Nacht wird trotzdem ruhig, denn ich habe unsere Eingangstür durch die Koffer zusätzlich gesichert. Gute Nacht!

Gefahrene Meilen:
Atlanta – Augusta 188,6 Meilen (301,76 Kilometer)

Keine Kommentare

Ältere Einträge »