Okt 01 2007
Tag 2: Washington
Wenn man Pe fragt, was ihr bisher besonders aufgefallen ist, dann wird sie sagen: “Briefkästen”. Tatsächlich gibt es hier fast an jeder Ecke einen Briefkasten. Das ist durchaus von Bedeutung, denn irgendwann im Urlaub wird sie eine Krise bekommen, weil wir immer noch keine Karten nach Deutschland geschickt haben.
Das Wetter war traumhaft, es war ein wundervoller Tag in der Hauptstadt der USA. Am frühen Vormittag verließen wir bei strahlendem Sonnenschein das Motel und fuhren schnurstracks Downtown. Einen Parkplatz fanden wir mitten in der City – mit Blick auf das Kapitol. Ganze 75 Cent kostete die Stunde. Ausgerüstet mit Foto- und Videokamera stand zunächst ein kleiner Skulpturenpark auf dem improvisierten Tourplan. Danach führte uns der der Weg zum Capitol, der Schaltzentrale der Macht der westlichen Welt.
Zwischendurch bekam ich dann wie immer mal wieder Panik, dass unser Auto abgeschleppt werden könnte, doch alles ging gut. Wir sind dann mal kurz aus der Stadt rausgefahren und erstanden in einem Target Essen und Socken. Keine Frage: Über unsere Einkäufe werden wir weiter berichten.
Nach unserer Rückkehr sind wir dann noch mal drei Stunden durch Washington maschiert, waren am Weißen Haus, bei Abraham Lincoln trafen wir einen Jesus-Darsteller, und zu guter Letzt durfte Pe noch ins Ronald Reagen Building, obwohl da gerade ein Festmahl stattfand. Als Pe gerade versuchte, durch die Scheiben des Gebäudes irgendetwas zu sehen, kam ein netter Polizist heraus, und als Pe schon dachte, er würde sie wegschicken, lud er sie in das Building ein. Besonders sehenswert am Abend: das super schön beleuchtete Kapitol.
Alle Fotos hat übrigens Pe geschossen!
Gefahrene Meilen:
Washington 42,2 Meilen (67,52 Kilometer)
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