Okt 03 2007

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Tag 4: Luray Caverns

Abgelegt unter USA 2007

Hamburg, VASpät waren wir gestern in Harrisonburg im Motel angekommen, dennoch sind wir am vierten Tag relativ gut aus den Federn gekommen. Ziel waren dieses Mal die Luray Caverns. Auf dem Weg dorthin machten wir allerdings noch einen kurzen Abstecher durch Hamburg. In Virginia liegt das kleine Kaff, das tatsächlich nur aus wenigen Häusern besteht. Wir liefen einmal durch und durchfuhren es sogar komplett in gerade einmal zwei Minuten, und im Gegensatz zum großen Hamburg an der Elbe war das Wetter hier wunderbar.

Pe war am Tag zuvor noch etwas skeptisch wegen des Besuchs der Höhlen gewesen, doch das legte sich schnell. Wie kalt es da unten wohl sei, fragte sie sich? In einem Faltblatt fanden wir wird schnell die Antwort: konstante 54 Grad Fahrenheit. 1878 wurde die Höhe entdeckt, und aufgrund der Jahreszeit war es auch überhaupt nicht voll. Pe bekam dank ihres Presseausweises wieder einmal eine Freikarte, ich musste dagegen bezahlen. Doch egal, es lohnte sich.

Luray CavernsDie grandiose Unterwelt mit ihren Jahrtausend alten Tropfsteinformationen beeindruckte Pe so sehr, dass sie immer wieder fasziniert pfiff, weil sie so überwältigt war. Eine Elektronikorgel, bestehend aus 400 Millionen Jahren alten Stalagmiten, verschlug ihr schließlich völlig die Sprache. Ich war nicht minder fasziniert.

Nach dem Besuch der Höhle wanderten wir noch ein paar Meter um einen kleinen, aber offenbar blau gefärbten See, bevor wir nach Charlottesville fuhren, um uns das kleine Städtchen ein wenig anzuschauen. Die Beschilderung verwirrte uns ein wenig (wir suchten verzweifelt die Parkplätze im Zentrum der Stadt), doch schließlich parkten wir günstig an einer Straße und durchwanderten das sehenswerte Städtchen. Obwohl es schon später nachmittag war, wärmte die Abendsonne uns. Und Pe malte mit Kreide noch eine Profikillerinbotschaft an eine Mauer.

CharlottesvilleIn Charlottesville beschlossen wir schließlich, Richtung Osten zu fahren. Ziel: Williamsburg. Da soll es sehr schön sein, sagt der Reiseführer und weist den Ort als ein Muss aus. So sind wir jetzt auf halber Fahrt in Richmond, um im Motel 6 zu übernachten.

Gefahrene Meilen:
Harrisonburg – Richmond 211,8 Meilen (338,88 Kilometer)

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