Okt 04 2007
Tag 5: Colonial Williamsburg
Was für ein genialer Tag: Super Wetter, super Stimmung, und dazu eine wunderschöne Stadt zum besichtigen. In Colonial Williamsburg sind wir wirklich in die Vergangenheit zurückgereist und erlebten die Anfänge Virginias. Neben Boston und Philadelphia spielte das kleine Städtchen eine wichtige Rolle in der Amerikanischen Revolution im 19. Jahrhundert. Der Ort war, so steht es jedenfalls in den Prospekten, der soziale, politische und kulturelle Mittelpunkt Virginias. Dementsprechend gab es auch eine Menge zu sehen!
Dabei ging es schon richtig gut los: Denn den teuren Eintritt sparten wir gänzlich! Dank ihres Presseausweises wieß sich Pe als “Travel Writerin” aus, und so erhielten wir beide eine Art Luxus-Eintrittskarte, die uns die Türen zu allen Gebäuden öffnete. Wie gut, dass wir unsere Zweifel vom Morgen, als wir losfuhren, beiseite geschoben hatten, denn Colonial Williamsburg begeisterte wirklich mit seinen tollen Gebäuden aus dem 18. Jahrhundert. So viel kann ich nun gar nicht darüber schreiben, der Film, den wir während unseres Besuchs drehten, wird die Schönheit des Tages beschreiben. Und er wird auch erklären, warum wir so viele Trillionen Dollar gespart haben.
Wer auch immer daran denkt, sich nach Virginia auf zu machen, sollte Colonial Williamsburg auf jeden Fall einplanen, die Reiseführer versprechen nicht zu wenig. Allerdings: Pe und ich konnten uns sehr gut vorstellen, dass es im Sommer, wenn Saison ist, richtig voll werden wird. Doch dieses Mal kamen wir ohne Probleme ins Capitol, ins Gerichtsgebäude, ins Magazin, ins Gefängnis etc. Wie uns eine feundliche Dame erklärte, sind übrigens rund 60 Prozent der Gebäude noch aus der Zeit! Und wie es für die USA üblich ist, liefen die Angestellten in den Trachten und der Kleidung des ausgehenden 18. Jahrhunderts herum. Absolut lohnend.
Am Abend fanden wir ein recht preisgünstiges Zimmer. Hier schockte mich ein junger Inder mit der Frage, ob ich Hitler gut fände. Nun ja. Außer diesem Verbrecher kannte der junge Mann, der an der Rezeption des Motels saß, nur noch Michael Ballack. Das erklärt vielleicht diese Frage.
Gefahrene Meilen:
Richmond – Williamsburg 50,1 Meilen (80,16 Kilometer)
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