Okt 05 2007
Tag 6: Fredericksburg
Wurden wir gestern noch von der Sonne verwöhnt, so stellte sich der Morgen in Williamsburg ganz anders dar: Nebel und Regen bestimmten zunächst das Bild. Unser Urlaubs-Lieblingssender, der Wheather Channel, vermeldete, dass es im Osten sogar noch schlechter sei. In Jacksonville beispielsweise würden Straßenzüge unter Wasser stehen. Zunächst unschlüssig einigten wir uns, wieder zurück nach Westen zu fahren und die Ostküste später zu erkunden. Atlanta sollte unser Ziel sein.
Der sechste Tag verlief dann aber noch ganz anders als geplant. Denn kurz nach der Abfahrt aus Williamsburg hatten wir Outlets entdeckt. Und so shoppten wir den ganzen Morgen, bis zum Mittag hatten wir jede Menge Klamotten gekauft. Vier Hosen und zwei Hemden für den Pan, ein Hemd für Pe sowie einige Mitbringsel für die Daheimgebliebenen.
Der Vormittag verging wie im Flug, und genialer Weise wurde das Wetter nach der Einkaufstour viel besser. Den Rest des Tages wollten wir dann doch noch vernünftig nutzen. Und so hieß unser nächstes Zwischenziel Fredericksburg, wo wir gegen 16 Uhr ankamen. Im Visitors Center deckten wir uns mit Informationen über den Ort ein, so zum Beispiel mit einem Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten des Ortes.
Wer nun sagt, “Fredericksburg, da war doch was”, der hat Recht. Hier verbrachte George Washington seine Kindheit und Jugend, und hier kaufte er seiner Mutter ein riesengroßes Haus, und sein Bruder gründete in dem Ort die Rising Sun Tavern, in der angeblich viele Staatsmänner speißten. Pes Laune besserte sich, auch deshalb, weil sie sich köstlich über den Ort amüsierte. Das sei doch alles unspektakulär, sagte sie. Im Laufe des Rundgangs musste sie dann jedoch einsehen, dass Fredericksburg einige richtig schöne Ecken zu bieten hat und durchaus einen Besuch Wert ist. Leider trübten Fotomissgeschicke ihre Laune kurz vor der Abfahrt. Es wollte ihr einfach nicht gelingen, den wunderschön rot beleuchteten Himmel samt Sonenuntergang zufriedenstellend zu fotografieren.
Am Abend führte die Fahrt weiter nach Daleville, wo wir gegen 23.30 Uhr und nach fast 305 Meilen Tagesfahrt müde ins Bett fielen.
Gefahrene Meilen:
Williamsburg – Daleville bei Roanoke 304,8 Meilen (487,68 Kilometer)
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