Aug
22
2008

Pan
Die Pause am Mittwoch tat unseren gequälten Füßen wahrlich gut, auch wenn wir die Zeit nutzten, ein neues Ausflugs-Mobil zu bestellen. Denn am Donnerstag brauchten wir unsere Füße, ging es doch dieses Mal nach Salzburg. Wir hatten die Mozartstadt bereits im Januar des Jahres besucht, doch damals regnete es, so dass der Ausflug nicht ganz so traumhaft wurde, wie wir ihn uns erhofft hatten. Dieses Mal war es ganz anders, denn die Sonne verwöhnte uns aufs Feinste.
Mit der Eisenbahn fuhren wir um 8.31 Uhr nach Salzburg, doch zunächst hieß es Umsteigen in München. Während Patty leckeres Gebäck für die Weiterfahrt besorgte, kaufte ich schnell zwei Starbucks-Kaffee ein, und gegen 12.45 Uhr erreichten wir endlich Salzburg.
Unser Ziel dieses Mal war die Burg Hohensalzburg, die wir unbedingt erklimmen wollten, und am Ende unseres Ausflugs gingen wir auch wirklich hinein. Der Eintritt kostet sieben Euro pro Person, und wer nach Salzburg fährt, sollte nicht lange überlegen, weil die Besichtigung wirklich lohn. Allein der Ausblick vom höchsten Turm der Festung auf die Stadt und auf das Salzburger Land ist phänominal.

Man kann gar nicht alles wiedergeben, was wir alles sahen – vom Dom über Mozarts Geburtshaus bis hin zur engen und idyllischen Fußgängerzone -, überall gab es etwas zu entdecken. Auch essenstechnisch war es äußerst lecker, und von Eis bis hin zu grünen Brötchen war alles dabei an diesem perfekten Tag in königsblau.
Die Rückfahrt mit der Bahn klappte perfekt. Müde wie wir waren, waren wir äußerst froh, die lange Strecke entspannt genießen zu können. Ach ja: An Kai mussten wir natürlich auch denken, immerhin weilt er öfters in der Stadt, die voller Musik ist.
Tags: Österreich
Aug
19
2008

Pan
Ganz anders als unsere beiden französischen Ziele in den Tagen zuvor präsentierte sich Basel. Die Stadt ist wirklich alt, doch Fachwerk kommt hier relativ wenig vor, dafür dominiert der Rhein das Stadtbild. Mit dem Wetter hatten wir einmal mehr Glück, und so ergaben sich wieder tolle Fotomotive. Heiß war es heute, vielleicht sogar noch heißer als gestern. Da wir nur wenig gefrühstückt hatten, taute Pe erst nach einem echten Starbucks-Kaffee so richtig auf, doch als ihr Kreislauf einmal auf Touren war, stand der Besichtigung des roten Rathauses, des Baseler Münsters und der vielen anderen Sehenswürdigkeiten nichts mehr im Wege.
Am Nachmittag ging es weiter nach Schaffhausen, der Rheinfall wollte von uns begutachtet werden. Die Fahrt dorthin – eigentlich nur knapp zwei Stunden – war abenteuerlich. Wir wurden nämlich von einem Unwetter überrascht. Wir hatten noch Glück, denn wir entschieden uns, direkt einen Parkplatz anzusteuern und das Ende des Gewitters, das mit Sturm und Hagel kam, abzuwarten. Wie richtig diese Entscheidung war, erkannten wir 15 Minuten später: Umgestürzte Bäume, kilometerlange Staus in der Gegenrichtung. Ähnlich wie Tornado-Jäger wütete der Sturm vor uns, und wir sahen seine Opfer.
Als wir schließlich gegen 17.30 Uhr am Rheinfall ankamen, erlebten wir ein echtes Naturspektaktel. 13 Meter hoch, 150 Meter breit ist der Wasserfall, der der Größte in Europa sein soll. Ein wahrlich grandioser Anblick. Angeblich ist er 14000 bis 17000 Jahre alt, und es ist faszinierend, diese Wassermassen aus allen Lagen zu genießen.
Jetzt sind wir wieder in Würzburg, da das Wetter morgen schlechter sein soll. Am Donnerstag geht es aber weiter. Vielleicht per Auto, vielleicht mit der Bahn. Ziel noch unbekannt.
Tags: Schweiz
Aug
18
2008

Pan
Welche Stadt ist schöner? Colmar im Elsaß oder Straßburg in Lothringen? Die Frage ist eingentlich kaum zu beantworten, denn der heutige Tag war ähnlich eindrucksvoll wie der gestrige. Da wir kein Frühstück im Etap gebucht hatten, waren wir relativ schnell in der Stadt. Hier deckten wir uns sofort mit den leckersten Baguettes ein, die man sich vorstellen kann. Und da Pe plötzlich mit ein paar Brocken Französisch um die Ecke kam, war das Bestellen eine Kleinigkeit. Deutsch kann da übrigens kaum einer mehr, obwohl Deutschland auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt.
Zur besonderen Freude von Pe präsentierte sich der Himmel im königlichsten Königsblau. Ich weiß nicht, wieviele Fotos Patty geschossen hat, aber mehr als 200 bis 300 werden es wohl gewesen sein. Besonders sehenswert: Petit France. Auch hier gibt es Kanäle, Brücken, Wehre und Schleusen, und um jede Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Absolut sehenswert.
Welche Stadt nun die schönere ist? Colmar oder Straßburg? Das ist gar nicht zu beantworten. Wer in die Ecke fährt, sollte auf jeden Fall beide besichtigen.
Am Abend fuhren wir schließlich Richtung Basel. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt in Lörrach, wo wir Burg Rötteln entdeckten. Diese herrliche Ruine ist ein wahres Paradies für Eidechsen. Für Ausflügler ebenso, denn der Blick in das Tal lohnt den kurzen Aufstieg.
Tags: Frankreich, Süddeutschland
Aug
18
2008

Pan
Leider mussten wir gestern schon wieder abreisen. Die zwei Nächte in diesem grandiosen Schlosshotel gingen viel zu schnell rum. Unsere erste Station hieß am Vormittag Schauinsland. Der Name ist durchaus berechtigt, denn wer mit der Seilbahn die rund 20minütige Fahrt unternommen hat, wird mit einem tollen Blick über die Region belohnt. Man sieht meilenweit und entdeckt jede Menge andere Städte. Für die, die so unwissend sind wie ich, gibt es Tafeln, die erzählen, was man sieht. Man kann also einfach den grandiosen Ausblick genießen. Samt Aussichtsturm schaut man aus einer Höhe von 1302 Metern auf das Tal hinab.
Unser kleiner Tim – Pes Fotomodell an diesem Tag – faszinierte übrigens zwei junge Italienerinnen dermaßen, dass sie unbedingt ein Foto von ihm machen wollten. Klar, dass Tim sich in Pose warf und diesen Wunsch vergnügt erfüllte.
Nächste Station: Colmar. Laut Pe „die schönste Stadt, in der ich je war“ – an diesem Tag jedenfalls. Bevor wir dort ankamen, stoppten wir noch in der Grenzstadt Breisach, die eine in Teilen sehenswerte Altstadt vorhält. Colmar selbst ist wirklich wundervoll, und wer das Elsass besucht, sollte auf keinen Fall versäumen, hier hinzufahren. Neben unzähligen Fachwerkbauten gibt es imposante Kathedralen und einen Stadtteil am Wasser, der sich Klein-Venedig nennt. Hier fahren sogar Gondeln. Es sang zwar niemand und die Gondeln wurden mit leisen Elektromotoren angetrieben, aber schön anzusehen ist es trotzdem.
Die Nacht verbrachten wir vor den Toren Straßburgs, das heute auf dem Programm steht. Anschließend geht es wohl weiter nach Basel. Ihr seht: Wir übertragen unsere Amerika-Urlaube jetzt sogar auf Europa …
Tags: Frankreich, Süddeutschland
Aug
16
2008

Pan
Lange ist es her, fast neun Monate sind vergangen, dass Pe mir ein Überraschungswochenende in Freiburg geschenkt hat. An diesem Wochenende nutzen wir es endlich. Weil der Kurztrip in den Kaiserwinkl wegen meiner Krankheit hatte ausfallen müssen, haben wir kurzerhand die kommende Woche frei genommen und machen ein paar Tage Kurzurlaub.
Erste Station ist Freiburg, die schöne Studentenstadt im Breisgau. Wir übernachten übrigens ganz herrschaftlich in einem Schlosshotel in Munzighausen, etwa zehn Kilometer vor den Toren Freiburgs.
Der heutige Tag ist schnell zusammengefasst. Wir fuhren am Vormittag in die Stadt und besichtigten die wirklich sehenswerte Altstadt. Dabei ist der Ausblick vom Freiburger Münster grandios, allerdings muss man erst mal 209 Stufen bis zur Kasse zurücklegen und danach noch einmal rund 57 – gegebenenfalls ein paar mehr oder weniger – Stufen zum Aussichtspunkt. Doch es lohnt sich.
Nachdem wir mehrere Stunden im Freiburg mit Besichtigungen zugebracht hatten, fuhren wir noch an den Tititsee, ein Kurort in 850 Meter Höhe. Die Fahrt durch das Höllental war spannend, es lohnt sich, diese rund 30 Kilometer lange Strecke einmal zu fahren. Allerdings nicht so sehr mit dem Auto, sondern mit der Bahn scheint es noch spannender zu sein. Titisee selbst ist unspektakulär. Jede Menge Tretboote und jede Menge Kuckucksuhren. Man sollte wirklich mal in ein Geschäft gehen und sich diese Geräuschvielfalt anhören. Wem’s gefällt…
Tags: Süddeutschland
Aug
15
2008

Pan
Flüge und Auto sind gebucht, wir landen und starten in den USA in Phoenix. Das Auto haben wir für die ganzen zwei Wochen, und mittlerweile haben wir uns auch mit einem Reiseführer – vom Verlag, der sich im vergangenen Jahr bewährt hat – und Straßenkarten eingedenkt. Ich weiß nicht, ob wir aufgrund des Wetters all das sehen können, was interessant zu sein scheint, fest steht dennoch, dass wir wohl nur einen Bruchteil der Sehenswürdigkeiten ansteuern können, die laut Reiseführer einen Besuch wert sind. Besonders die Region um den Grand Canyon kann schon ein wenig kühler und sogar verschneit sein.
Wir landen in Phoenix erst gegen 21.45 Uhr. Dann geht’s durch den Zoll, das Mietauto muss geholt werden, so dass wir bestimmt nicht vor 0 Uhr im Motel sein können. Ich habe schon mal nachgeschaut und gesehen, dass es in der Nähe des Flughafens ein preiswertes Motel 6 gibt (Motel 6, Phoenix Airport, 24th Street #1329). Rund 40 Dollar ohne Tax kostet ein Zimmer. Mal sehen, ob wir wieder wir im vergangenen Jahr vorab buchen werden. Ansonsten heißt es dann, so schnell wie möglich Motel Coupons finden. Vor zwei Jahren, in Texas, hatten wir da enorme Probleme. Jetzt wissen wir aber, wo es sie gibt…
Dieser Eintrag wurde am 15.8.2008 um 15:10 verfasst
Aug
03
2008

Pan
An diesem Wochenende ist die Entscheidung gefallen. In diesem Jahr werden wir den Südwesten der USA erkunden. Damit verbunden ist ein Abstecher nach Los Angeles, wo wir am 8. November ein Konzert der britischen Rockband The Who besuchen.
Unsere ersten Reiseplanungen sehen folgende Ziel vor, die wir vielleicht anfahren wollen:
- Los Angeles, CA
- Phoenix, AZ
- Sedona
- Tucson, AZ
- El Paso, TX
- Albuquerque, NM
- Santa Fe, NM
- Grand Canyon National Park (Flagstaff, AZ)
- Petrified Forest National Park, AZ
Der Vorteil dieser Ziele ist,d as sie alle einfach und schnell über die Interstates zu erreichen sind, doch wir sind ja so flexibel, dass wir jederzeit Abstecher in interessante Gebiete machen können.
Größere Kartenansicht
Los geht’s entweder um den 1. November oder am 6. oder 7. November 2008, je nachdem wie wir wegkommen. Nun gilt es zunächst Informationen über die Flüge einzuholen und alles weitere zu organisieren.