Monatsarchiv für November 2008

Nov 18 2008

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Tag 16: Zurück nach Deutschland

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Unser Flug nach Chicago geht erst um 14.10 Uhr los, also nutzen wir die Zeit und den restlichen Sprit dazu, ein paar Einkäufe zu tätigen. In einem Walmart besorgte Patty die letzten Kaugummis, und in einem Best Buy nutzte sie die Gunst der Stunde, einige SMS an Freunde abzuschicken.

Pünktlich hob der Flieger ab, und Patty gelang es, im Duty Free in Chicago ihr Lieblingsparfüm zu kaufen. Nun ist es gewiss: Unser Urlaub 2008 ist zu Ende…

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Nov 17 2008

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Tag 15: Phoenix und das Casa Grande

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Casa GrandeVorletzter Tag unseres Urlaubs, und während ich diese Zeilen schreibe, packen wir schon lagsam die Koffer. Denn morgen gegen 14 Uhr geht unser Flieger zurück nach Deutschland.

Heute, am vorletzten vollen Urlaubstag zeigte sich Phoenix von seiner schönsten Seite. Mit Temperaturen von bis zu 32 Grad herrschte prächtiger Sonnenschein, und Patty taute richtig gehend auf. War es die letzten Tage doch zumindest abends und morgens noch relativ kalt gewesen, so nutzten wir die warmen Sonnenstrahlen, noch eine Menge zu erkunden.

Botanischer GartenDen Morgen nutzten wir zunächst erneut zu ein paar Einkäufen. Am Mittag führte uns unser Weg zunächst nach Coolidge, wo wir eine mysteriöse Anlage des 13. Jahrhunderts besichtigten. Das sogenannte Casa Grande, erbaut von den Hohokam-Indianern, diente offenbar der Bestimmung der Jahreszeiten.

Zum Abend ging es dann in den Botanischen Garten der Stadt Phoenix, in dem fast alle Pflanzenarten präsentiert werden, die in den Wüsten Arizonas wachsen. Eine tolle Attraktion, doch leider wurde es wieder zu früh dunkel, um alles besichtigen zu können. Dennoch ein lohnender Besuch, zumal wir freien Eintritt erhielten.

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Nov 16 2008

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Tag 14: Steinerne Bäume im Petrified Forest

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Wie auf einem anderen Stern fühlten wir uns heute, als wir durch die Wunderlandschaft des Petrified Forest Nationalparks liefen. Der Höhepunkt: versteinerte Bäume, die im Laufe der vergangenen Jahrtausende hier entstanden waren. Doch bevor Patty so richtig begeistert war, präsentierte sie sich zunächst einmal sehr bockig. Die Paintest Desert, entlockte ihr nur ein müdes Lächeln. Langweilig sei das ja, meinte sie trocken. Doch das änderte sich von Meter zu Meter während der rund 28 Meilen langen Rundfahrt durch den Park. Zwischendurch entdeckten wir noch Reste der historischen Route 66 entdeckt, die auf ihrem Weg von Chicago nach Los Angeles auch durch den Park führte.

Tim an der Route 66

Kleine Besonderheit am Rande: Am Morgen zeigte das Thermometer in Gallup -12 Grad, am Nachmittag dann 18 Grad im Park; und in Phoenix bei Ankunft waren es sogar über 20 Grad. Aber ganz ehrlich: Die -12 Grad fühlten sich überhaupt nicht kalt an. Diesen Eindruckt hatte ich jedenfalls, als ich am Morgen die Koffer zum Auto getragen hatte.

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Nov 15 2008

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Tag 13: Las Cruces – Santa Fe – Gallup

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Santa FeAm Morgen des 13. Urlaubstages hieß es nach drei Nächten, Abschied aus Las Cruces zu nehmen. Da die Fahrt nach Santa Fe weit war – rund 300 Meilen – brachen wir am frühen Morgen auf und fuhren schnurstracks Richtung Norden. In Santa Fe angekommen, musste Patty zunächst ein unabdingbares Ritual abhalten: Nachdem es ihr nach dem Verzehr von Chips am Vortag erneut schlecht geworden war, zerstörte sie die Packung mit den Chips des Übels. Gut gemacht!

Gut gelaunt machten wir uns anschließend auf Besichtigungstour durch die Hauptstadt New Mexikos, die sich bei strahlendem Sonnenschein von ihrer schönsten Seite zeigte. Besonders die Adobe-Bauten sind wundervoll, und so wurden die Stunden in Santa Fe zu einem weiteren Höhepunkt unseres Urlaubs. Interessant: In Santa Fe soll das älteste Haus der USA stehen. Recht unscheinbar sieht es aus, und besichtigen von innen konnten wir es nicht.

Santa FeAm Abend fuhren wir Richtung Osten. Wir müssen langsam nach Phoenix zurück, und außerdem wollen wir noch den Petrified Forest Nationalparks besuchen. Während der Fahrt probierte Patty – wie sie es nun mal so gerne tut – ein paar Knöpfe am Auto aus, und plötzlich hatte sie den Polizeinotruf am Telefon. Beim ersten Anruf versuchte Patty, diesen noch zu ignorieren, doch die Polizistin am anderen Ende der Leitung war hartnäckig und rief zurück. Nach einer Entschuldigung – sie habe aus Versehen einen falschen Knopf gedrückt – und der Zusicherung, alles sei in Ordnung, gab sich die Polizistin zufrieden.

In Gallup sind wir nun in einem kleinen und preiswerten, aber sehr schönen Motel, und hier verbringen wir die letzte Nacht außerhalb von Phoenix.

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Nov 14 2008

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Tag 12: Abstecher nach Texas: El Paso

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El PasoVerglichen mit dem Tag gestern war der heutige eine einzige Enttäuschung. Der Grund: El Paso. Doch der Reihe nach. Nach dem Aufstehen und einem leckeren Frühstück fuhren vom hotel Richtung Süden. Wir waren guter Dinge, und diese gute Laune besserte sich noch, als wir kurz vor der Stadt ein großes Outlet-Center fanden, in dem wir Hosen und Hemden zu super günstigen Preisen erstanden.

El Paso selbst präsentierte sich als typische Grenzstadt. Auf der Straße zur Grenze nach Mexiko grenzte ein Geschäft ans andere, und alle verkauften ihre unspektakulären Waren, bestehend aus Sandalen, T-Shirts, Hosen, Spielzeug und vielen anderen mehr. Sehenswürdigkeiten gab es wenige, und ein freundlicher Museumswärter, der perfekt Deutsch sprach, verwies auf Nachfrage nur auf einige Museen sowie ein Steakrestaurant einige Meilen außerhalb der Stadt.

Laden in El PasoPatty war fasziniert und angewidert zugleich, vieles erinnerte sie an Thailand und an Tijuana, das wir während unsere Kalifornien-Urlaubs vor einigen Jahren besuchten. Ich dagegen fühlte mich doch unwohl, da solche Geschäfte sowie die zum Teil obskur aussehenden Typen davor mich etwas unsicher machen – besonders dann, wenn ich die Sprache dank des Dialekts kaum verstehen kann.

Pattys Fazit: El Paso kann man sich sparen.

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Nov 13 2008

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Tag 11: Messila und White Sands

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MesillaIn Las Cruces sind wir, und der Tag begann heute richtig gut, denn in unserem Hotel gibt es ein wirklich gutes Frühstück. Und da wir zentral von hier aus die nächsten Ziele erreichen können, haben wir für die nächsten zwei Nächte hier noch gebucht.

21 Menschen in 21 Lebensjahren – in den wenigen Jahren seines Outlaw-Daseins hatte Billy the Kid eine Menge auf dem Kerbholz vorzuweisen. In Mesilla, einem kleinen Vorort in Las Cruces, wurde dem Ganoven 1882 der Prozess gemacht und Billy zum Tode durch den Strang verurteilt. Doch er floh, erschoss zwei Menschen, und erst drei Monate später brachte Pat Garret den legendären Billy the Kid zur Strecke.

Das Gebäude, in dem Billy The Kid der Prozess gemacht wurde, steht heute noch, auch wenn dort heute ein Souvenirladen untergebracht ist. Die kleine Innenstadt des einstmals bedeutenden Örtchens in New Mexixo ist aber sehr gut erhalten, und so schlenderten wir am vormittag durch Messila und bewunderten seinen historischen Plaza und seine Gebäuden.

Am nachmittag fuhren wir dann weiter nach Nordosten, rund 70 Meilen. Ein Meer aus Gipssand – das klingt beim ersten Hören nicht übermäßig interessant, doch nicht zu Unrecht bezeichnen die Einwohner von New Mexico ihr White Sands National Monument als achtes Weltwunder. Zwischenzeitlich kamen wir uns fast wie in einer Winterlandschaft vor, mit dem Unterschied, dass die Temperaturen bei über 20 Grad lagen. Wer in der Gegend ist, sollte das Monument auf jeden Fall besichtigen. Es lohnt sich mehr, als man erwartet.

White Sands National Monument

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Nov 12 2008

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Tag 10: Westernlegenden in Tombstone

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Es war, als könnte man die Schritte Wyatt Earps und Doc Hollywoods auf den Straßen der Westernstadt Tombstone noch hören. So wenig scheint sich der kleine Ort in Arizona geändert zu haben, den wir heute auf unserer Fahrt Richtung New Mexico besucht haben. Er präsentiert er sich wie Ende des 19. Jahrhunderts, als die berühmten Westernlegenden ihre legendäre Schießerei am OK Corral hatten. Keine Frage: Sogenannte Shootings veranstalten die Einwohner auch heute noch, wenn auch nur zur Belustigung der Touristen. Und noch immer fahren Postkutschen durch Tombstone.

Tombstone

Am frühen Morgen hatten wir uns aufgemacht, um nach New Mexiko zu kommen. Nach dem Zwischenstopp in der Westernstadt erreichten wir schließlich am frühen Abend unser Ziel in Las Cruces. Mal sehen, wie lange wir bleiben, denn wir haben ein wirklich schönes und preiswertes Motel gefunden.

La Quinta Inn in Las CrucesKleiner Punkt am Rande: Als wir von Tombstone zurück zur Interstate fahren, wurden wir erstmals in den USA kontrolliert. Die Borderpatrol hatte einen Kontrollposten errichtet, doch nach Zeigen unserer Ausweise und unserer Visa wünschten die netten Beamten uns eine weiterhin gute Fahrt.

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Nov 11 2008

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Tag 9: Tucson

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In TucsonDass am Veterans Day in den USA die Geschäfte zwar offen, doch zumindest einige öffentliche Gebäude geschlossen haben, das stellten wir heute am neunten Tag unseres Urlaubs in Tucson fest. Nach dem Aufstehen und einem Starbucks-Kaffee zum Frühstück besichtigten wir am Vormittag die rund 100 Meilen südlich von Phoenix gelegene Stadt, deren Besuch sich wirklich lohnt. Hier herrscht überwiegend die Adobe-Bauweise vor, die angeblich typisch für Arizona und New Mexico ist. Wir sind gespannt, denn New Mexiko folgt ja erst noch. Typisch auch in Tucson: Saguora-Kakteen an jeder Ecke. Und ganz wichtig: Die Temperaturen bewegten sich bei angenehmen rund 25 Grad.

Ein Meer aus Kakteen erlebten wir anschließend auf der Fahrt zum und im Arizona Sonora Desert Museum. Ein Kaktus reihte sich an den nächsten, viele mehrere Meter hoch. Höhepunkt des Tages war der Besuch des Museums, in das wir dank Pattys Presseausweis sogar umsonst eingelassen wurden. Die Zeit war viel zu kurz, um alle Attraktionen der Einrichtung bewundern zu können, denn aufgrund der Jahreszeit schloss das Museum bereits um 17 Uhr.

Ach ja: Endlich gelang es uns auch, die Postkarten abzuschicken. In Tucson fanden wir nämlich einen Briefkasten.

Kakteen im Nationalpark

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