Monatsarchiv für November 2008

Nov 10 2008

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Tag 8: Blythe – Tucson

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518 Meilen am Stück – so lautete unsere Fahrtbilanz des Tages. Am frühen Morgen waren wir noch hoffnungsfroh aufgewacht, der Osten war unser Ziel, über den Pretrified Forest Nationalpark wollten wir nach Albuquerque und Santa Fe waren. Doch je weiter nach Osten wir fuhren, desto kälter und bewölkter wurde es. War in der vergangenen Woche wenigstens noch das Wetter schön – Sonnenschein und kalt -, begegnete uns vor Williams Schnee in den Bergen. In Prescott, ein eigentlich ganz netter Ort, sollte ein Zwischenstopp sein, doch die Besichtigung bliesen wir ab. In Williams beschlossen wir schließlich, zurück nach Süden zu fahren. Das bedeutete zwar einen Umweg von knapp 200 Meilen, doch am Abend kamen wir schließlich im warmen Tucson an.

Dennoch: Die gute Laune hat uns diese kleine Irrfahrt nicht verdorben, und so freuen wir uns auf die Besichtigung der Stadt.

Fahrt nach Prescott

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Nov 10 2008

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Zurück nach Osten

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Auf der Rueckfahrt von Los Angeles haben wir noch einmal in Blythe Station gemacht und hier die Nacht verbracht. Die Fahrt selbst fuehrte durch mehr als 90 Meilen Wueste, was natuerlich sehr interessant war. Es geht jetzt weiter Richtung Santa Fe und Albuquerque. In LA hatten wir gestern uebrigens richtig Pech, am Strand von Venice Beach war es saukalt und total windig. Kaum einer staehlte seinen Koerper. Wir sind dann ins Getty-Center gefahren, ein Besuch, der sich wirklich lohnte.

Das Konzert der Who in Los Angeles war super gut, sie spielten knapp 125 Minuten, und selbst Pe hat es dieses Mal gefallen…

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Nov 09 2008

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Tag 7: Los Angeles – Blythe

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Venice BeachSo sehr hatte sich Patty auf diesen Augenblick gefreut: auf das Beobachten der Menschen am Gesehen-werden-wollen-Strand in Los Angeles, Venice Beach. Frohen Mutes fuhren wir also am Morgen dorthin und fanden auch sofort einen guten Parkplatz. Doch oh weh: Wind, Wind und noch einmal Wind, gepaart mit aufgewirbeltem Sand. Für Patty war es die reinste Enttäuschung. Frustriert schoss sie so gut wie keine Fotos, genervt vom Wind schlenderte sie über die Promenade. Selbst die Käsepizza, die uns zwei Jahre zuvor so lecker in der Sonne gemundet hatte, schmeckte nicht. Überall nur Sand. Und auf der Strandpromenade war so gut wie nichts los: keine Kleinkünstler, keine Menschen, die ihre Körper stählen wollten. Venice Beach 2008 war eine Enttäuschung.

Statt Venice Beach zu genießen, fuhren wir schließlich zum Getty-Center. Hier war der Eintritt zwar umsonst, doch das Parken kostete immerhin zehn Dollar. Dennoch. Der Besuch lohnte sich allemal. Die Architektur des sehenswerten Gebäudes ist beeindruckend, und darüber hinaus hat man von den Hügeln, auf denen das Museum steht, einen tollen Blick auf Los Angeles.

Getty Center

Zum Nachmittag hin zog auch die Bewölkung ab, so dass wir die Abendsonne bei angenehmen Temperaturen genossen. Am Abend beschlossen wir dann, Richtung Osten zurückzufahren. Auf dem Weg nach Santa Fe ist nun erneut Blythe unsere Abendstation. Hier nutzt Patty derzeit im Super 8 Motel den Internetanschluss und informiert sich über die Heimat.

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Nov 08 2008

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Tag 6: Blythe – Los Angeles

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Am frühen Morgen sind wir heute aufgebrochen, Los Angeles und das Konzert der Who standen heute auf dem Programm. So war der Tag geprägt von einer langen Fahrt durch die Wüste und durch LA. Morgens genossen wir die kalifornische Sonne während des Shoppens in einem Outlet-Center. Das Center hatten wir kurz vor LA entdeckt, und natürlich machten wir gleich einen Zwischenstopp.

Fahrt nach LA

Am Abend war ich zwar etwas nervös, doch alles klappte, und The Who begeisterten während eines rund 125-minütigen Konzerts. Selbst Pe gefiel es diesmal überraschend gut. Sehenswert: Die Beleuchtung am Staples Center. Pe bedauernd: “Leider hatten wir keine Kamera dabei…” Vielleicht das nächste Mal…

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Nov 08 2008

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Heiss und kalt

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Sitzen gerade in Blythe an der Grenze von Arizona nach Kalifornien und haben ein Zimmer im Motel 8 gefunden. Heute morgen sind wir bei 0 Grad Celsius losgefahren, wir haben naemlich die vergangenen zwei Tage in Flagstaff verbracht. Flagstaff ist ueber 2100 Meter hoch, und somit einfach nur richtig kalt. Wir haben den Ort als Zwischenstopp genutzt, um den Grand Canyon zu besuchen. Man kann gar nicht beschreiben, wie grandios dieses Stueck Natur ist.

Unglaublich sehenswert war die Landschaft heute ebenfalls. Wir befinden uns auf dem Weg nach Los Angeles und fuhren durch Lake Havasu City. Dort steht die London Bridge, die ein Millionaer 1968 gekauft und dort errichtet hat. Und richtig warm ist es auch: Um die 27 Grad waren es heute Nachmittag.

Alles kann man gar nicht erzaehlen, da wir nur 15 Minuten Berechtigung fuer diesen kostenlosen PC haben. Wir haben schon viele Minuten gefilmt und jede Menge Bilder geschossen. Die Bilder entstehen aber unter erschwerten Bedingungen: Pattys Kamera geht nicht mehr richtig, die Elektronik schein kaputt zu sein.

Vielleicht gelingt es uns, noch mal einen Kurzbericht zu schreiben. Bis spaeter. Es gruessen Pe, Tim und Pan.

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Nov 07 2008

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Tag 5: Flagstaff – Kingman – Lake Havasu – Blythe

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Raus aus Arizona heißt es nun für die kommenden Tage. Da morgen das Konzert der Who in Los Angeles stattfinden wird, brachen wir heute morgen sehr früh auf, um die erste Etappe der knapp 450 Meilen bis in die kalifornische Riesenstadt zu erledigen. Die Hälfte des Weges haben wir heute zurückgelegt, und dennoch schafften wir es, einige tolle Orte zu besichtigen.

Lake Havasu

In Kingman machten wir den ersten Stopp. Der Ort selbst ist recht unspektakulär, dient aber als Drehscheibe an der Interstate 10 zwischen Arizona, Las Vegas in Nevada und eben Los Angeles in Kalifornien. In Lake Havasu City stießen wir auf die London Bridge. Kein Scherz: Ein Millionär hatte Ende der 1960er Jahre die Brücke in London gekauft, in die Wüste transportiert und in der Stadt in Arizona wiederaufbauen lassen. Rund sieben Millionen Dollar kostete das. Heute stellt sie die Verbindung zu einer künstlichen Insel her. Zuvor waren wir am Lake Havasu, ein richtig schöner See in der Wüste, der durch den Colorado gespeist wird.

London Bridge

Nach einigen Stunden unter strahlend blauem Himmel und Temperaturen über 25 Grad ging es nach einem Abstecher am Parker Dam dann weiter nach Blythe. In der Stadt an der Staatsgrenze von Arizona und Kalifornien übernachten wir nun, und Patty nutzt die Gunst der Stunde – im Motel gibt es einen PC mit Internetanschluss -, um im Internet zu surfen.

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Nov 06 2008

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Tag 4: Flagstaff – Grand Canyon – Flagstaff

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Der Morgen setzte fort, was der Abend bereits angedeutet hatte: Auf über 2000 Metern Höhe ist es morgens kühl. Nach dem Aufstehen war es so kalt, dass wir zunächst einmal die Luft am Auto prüfen mussten. Was in Deutschland eine Fingerübung ist, gestaltete sich an der Tankstelle in Flagstaff als durchaus kompliziert. Ein freundlicher Tankwart unterstützte uns aber dabei, und nach wenigen Minuten war der Reifendruck wieder in Ordnung.

Grand Canyon

Die Fahrt zum Grand Canyon war nicht minder eindrucksvoll wie der strahlend blaue Himmel. Rund 85 Meilen mussten zurückgelegt werden, dann endlich war der Nationalpark erreicht. Und die Aussicht auf das Werk, das Wind, Wetter und der Colorado-River in den vergangenen Millionen Jahren geschaffen hatten, entschädigte selbst für die tiefen Temperaturen. Während der Fahrt zu den verschiedenen Aussichtspunkten veränderte der Sonnenschein die Farben der Felsen, so dass es an jedem Punkt Neues zu entdecken gab.

Zwei wichtige Dinge am Rande: Zunächst kauften wir heute Briefmarken (das Schreiben der Postkarten ist immer ein schwieriges Unterfangen). Weniger schön: Am Mittag bekam Patty Bauchschmerzen, wir wissen aber nicht woher. Wir sind übrigens wieder in Flagstaff im selben Motel. Morgen geht es Richtung Los Angeles.

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Nov 05 2008

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Tag 3: Phoenix – Sedona – Flagstaff

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Bell Rock

Heute Morgen hatten wir ausgeschlafen, wir haben uns wohl jetzt eingewöhnt. Gegen sechs Uhr wachten wir auf, und am dritten Tag hieß es Abschied aus Phoenix zu nehmen. Unser Weg führte uns nach einer Tasse Starbucks Kaffee zunächst in die nähere Umgebung von Phoenix. Hier gibt es eine am Berg gelegene Luxus-Wohnsiedlung, und Patty hat massig Kakteen fotografiert, was übrigens eine Bewohnerin als sehr lustig empfand. Sie fand Kakteen “boring”. Nun ja, es werden bestimmt noch viele “Cacti” folgen, wie es im englischen heißt.

SedonaAnschließend ging es schnurstracks nach Norden. Bei Sedona – einem kleinen Künstlerdorf – stießen wir auf die Red Rocks. Besonders der Bell Rock ist faszinierend. Westernfans kennen das kleine Künstlerdörflein, das jährlich bis zu vier Millionen Besucher aufweist, sicher aus einigen Filmen. Sedona selbst präsentierte sich als Baustelle, so dass unser Besuch sehr kurz ausfiel.

Die Weiterfahrt führte in immer höhere Regionen. Flagstaff, das Eingangstor zum Grand Canyon, liegt auf einer Höhe von 2140 Metern; kein Wunder, dass Patty beim Anblick der Temperaturen einen Schock bekam: Das Thermometer zeigte 3 bis 4 Grad Celsius an.

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