Monatsarchiv für April 2009

Apr 30 2009

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Schwerin – Teil 2: Die BUGA 2009

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Mit Gartenschauen haben wir bekanntlich schon unsere Erfahrungen, immerhin besuchten wir im vergangenen Jahr etwa zur gleichen Zeit die Landesgartenschau in Neu-Ulm. Dieses Jahr ging es zur Bundesgartenschau, und deren 30. Auflage findet in Schwerin statt. Am vergangenen Montag waren wir bekanntlich nicht dazu gekommen, über das Gelände zu schlendern, aber heute war sie unser einziges Ziel.

Bundesgartenschau

Rund um das Schloss angelegt, erlebt man während seines Spaziergangs durch sieben Gärten die Geschichte der Gartenkunst. Der erste Garten gefiel Pe auch gleich am besten, es war der sogenannte Garten des 21. Jahrhunderts. Die streng rechteckige Fläche soll den Eindruck des Schwebens auf dem Wasser vermitteln. Schwebend fühlte ich mich zwar nicht, aber der Garten ist wirklich ein Augenschmaus.

TimDie weiteren sechs Gärten fallen dagegen zwar ein wenig ab, sind aber nicht minder sehenswert, denn man spaziert wirklich durch eine malerische Kulisse. Und wer Jim Knopf besuchen möchte, der ist im Garten sieben richtig, denn hier steht seine Insel mit zwei Bergen. Kurz gesagt: Es gibt viel Sehenswertes zu entdecken – übrigens auch viele tolle Blumen!

Kleine Anekdote am Rande: Tim hat heute seine erste Unterschrift geleistet. An der Information der BUGA legten zwei außerst freundliche und lustige Damen großen Wert darauf, dass er ein Dokument unterzeichnete – für den kleinen Chameur natürlich ein leichtes! Tja – gegen ihn haben andere Männer beim weiblichen Geschlecht offenbar keine Chancen…

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Apr 29 2009

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Bei der Hansa-Kogge

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RostockWenn wir den kleinen Tim mit auf Reisen haben, dann ist zweifelsfrei er der Star. Das war bei unserem Besuch in Rostock nicht anders. Denn als wir nach unserer Ankunft in der Hansestadt uns zunächst einmal bei einer Tasse Kaffee stärken wollten, fragte die freundliche Verkäuferin uns doch gleich, was denn der kleine Mann haben wolle.

Nach Rostock zu fahren entsprang der Idee, vor dem schlechten Wetter zu fliehen, das für den heutigen Tag in Hamburg angekündigt war. Während es hier regnen sollte und äußerst bewölkt war, war für den Osten überwiegend schönes Wetter angekündigt. Gut, einen rund 15minütigen Schauer mussten wir überstehen, aber im im Großen und Ganzen hielt das Wetter, so dass der Ausflug interessant wurde.

RostockVon Ostdeutschland kennen wir bisher wenig – Leipzig, Dresden, Weimar, das war’s eigentlich -, und auch Rostock war eine Reise wert. Die Innenstadt ist sehr schön, viele historische Gebäude, freundliche Menschen und wenig Hektik, was natürlich auch daran gelegen haben mag, dass es Mittwoch war. So sehr groß ist die Stadt nicht, mit rund 200.000 Einwohner ist sie aber von der Einwohnerzahl und der Fläche her die größte Stadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Am Abend gingen wir dann noch kurz zum Stadthafen, doch der haute uns nicht vom Hocker. Vielleicht waren wir auch nur an der falschen Stelle. Denn die paar Angler und ein sehenswertes Segelschiff aus den 1950er Jahren sind nicht wirklich spannend.

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Apr 27 2009

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Ein Tag in Schwerin, Teil 1

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 Der Anblick ist faszinierend, aber auf den ersten Blick wirkt das Schweriner Residenzschloss, als sei es aus dem Disney-Katalog! Doch bevor die Schweriner nun sauer werden, sei schnell gesagt, dass die Landeshauptstadt nicht nur ein wunderschönes Schloss hat, sondern an sich sehr, sehr schön ist. Am heutigen Montag nutzten wir die Gelegenheit, die 95 Kilometer nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren.

Eigentlich wollten wir heute schon die Bundesgartenschau besuchen, doch da wir nicht wussten, ob das Wetter hält, schlenderten wir durch die Stadt und ergötzten uns an den Sehenswürdigkeiten. Und davon gibt es hier eine ganze Menge, eben nicht nur das wunderschöne Schloss. Keine Ahnung, wie es hier noch vor 20 Jahren ausgesehen hat – es war unser erster Besuch hier -, anders aber ganz sicher, denn viele Gebäude wirken modern und frisch renoviert.

Schwerin

Insgesamt ein schöner Tag, und wir freuen uns schon jetzt auf die Rückkehr, wenn wir die Bundesgartenschau besichtigen.

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Apr 26 2009

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10. Nacht der Museen

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Mauer aus EisWie jedes Jahr Ende April führte uns der letzte Samstag des Monats nach Frankfurt. In der hessischen Finanzmetropole stand wieder die Nacht der Museen auf dem Programm.

Pünktlich zum Start gegen 19 Uhr waren wir gestern vor Ort, und so stürzten wir uns nach dem Kauf einer völlig überteuerten und nicht besonders schmeckenden Riesenbrezel voller Tatendrang in das nächtliche Abenteuer. Sehenswert die Schirn-Kunsthalle, vor deren Pforten dieses Mal eine Wand aus Eissteinen ausfgebaut worden war, die nun langsam aber sicher schmolz. Die Kunsthalle selbst war sehr interessant, es drehte sich alles um Darwin. Enttäuschend dagegen das Museum für Moderne Kunst. Die wirklich verrückten und ausgefallenen Sachen gab’s dieses Mal nicht zu bewundern. Eher langweilig präsentierte sich das Museum.

Im Filmmuseum begegneten wir dem berühmten Alien und weiteren Figuren seines Schöpfers Giger. Voll war es, was natürlich kein Wunder war. Und nach einer nächtlichen Feuerperformance waren wir dann gegen 0 Uhr so müde, dass wir früher als erwartet nach Hause fuhren.

Giger

Dennoch: Frankfurts Museumsnacht lohnt immer, denn auch dieses Mal haben wir echt spannende neue Museen kennengelernt.

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Apr 15 2009

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Schlösser & Co.

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Schloss WeikersheimWarum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah? Diese Frage stellten wir uns zurecht am Ostermontag, denn unser Ausflug nach Weikersheim und Bad Mergentheim führte uns in zwei schöne, alte Städte, die uns wahrlich begeisterten.

Erstes Ziel des Tages war aber zunächst einmal ein Bäcker, denn Pe wollte unbedingt leckere Brezel mit auf die Reise nehmen. Gut, ein Stück Mohnkuchen kam noch dazu, aber das ließen wir uns gleich nach dem Kauf schon schmecken.

DeutschordensmuseumUnsere Ziele kannte Pe von ihrer Arbeit her, das Titelblatt eines Tourismusmagazins hatte einmal das Schloss Weikersheim geziert. Und wahrlich: Es lohnte sich, denn Weikersheim ist ein schönes altes Städtchen mit alter Stadtmauer – erstmals erwähnt 1314 -, schönen alten Häusern und einem superschönen Schloss. Einen entspannten Gang durch den Schlossgarten ließen wir uns nicht nehmen, immerhin war das berühmte Versailles Vorbild bei der Anlage des Gartens.

Anschließend fuhren wir nach Bad Mergentheim, das Pe erst vor kurzem anlässlich der Duckomenta besucht hatte. Mir war der Ort bis dato nur vom Namen her bekannt, doch er gefiel uns beiden nicht minder gut. Sogar den Kurpark fanden wir nach einigen Minuten des Suchens, und hier erfand Pe eine neue Methode, mir eine Ruheminute vorzuzählen – sie wollte weiter, ich etwas sitzen -, ohne mich zu nerven: Sie tanzte sie einfach zählend mit obskuren Figuren für die Sekunden 1 bis 60.

Fazit: Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Städte – ein sehr lohnender Ostermontag.

Die Duckomenta in Bad Mergentheim

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Apr 13 2009

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Moorige Aussichten

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Rotes MoorEs hatte schon etwas Außergewöhnliches an sich: Als wir gestern (Ostersonntag) bei rund 18 Grad auf dem Parkplatz Moordorf in der Rhön angekommen waren, da begrüßten uns tatsächlich noch Schneereste. Genauer darüber nachgedacht, ist das gar nicht so ungewöhnlich, immerhin befanden wir uns auf einer Höhe von 800 Metern. So hoch liegt nämlich das Rote Moor, mit 314 Hektar das größte Moor der Rhön. Na ja, und da gibt es dann halt noch Schnee- und Eisreste.

Fast drei Stunden wanderten wir durch die wundervolle Natur, den Lehrpfad entlang inklusive Besteigung des Aussichtssturms und abschließender Wanderung zur Kaskadenschlucht.

PaarschwimmenAm meisten hatte es uns aber die Froschpopulation im aufgestauten See angetan, der helfen soll, das Wasser in dem Gebiet zu halten, um das Moor wieder zu renaturieren. Interessant war der Teich, weil die Frösche gerade Paarungszeit haben und unzählige in dem Teich schwimmen. Einerseits sind sie äußerst geübte Schwimmer, andererseits sieht es total spannend aus, wenn sie zu zweit übereinander durch die Gegend düsen. Lohnenswert!

Anschließend fuhren wir noch ins Staatsbad Bad Brückenau, ein netter kleiner Kurort, den König Ludwig I. 26 Mal besucht haben soll. So steht es jedenfalls vor seiner Statue, die sich im Kurpark befindet.

Kurzum: Die Rhön war bei schönstem Wetter wieder mal einen Abstecher wert.

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Apr 06 2009

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London Tag 4: Rundgang und Rückflug

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RolltreppeAbschied nehmen hieß es heute aus London. Nach dem Frühstück und dem Auschecken wanderten wir ein wenig in der Nähe der Angel-Station umher, denn Pe wollte sich gerne die Haare schneiden lassen – schneiden ist etwas übertrieben, es sollte nur der Nacken gescherrt werden. Zwei frisöre lehnten ab, sie würden nur komplette Haarschnitte machen. Später fand sie einen, der aber wollte 15 Pfund dafür, was Pe wiederum zu viel war. Nun, wir gingen dann noch einmal zur Tube-Station zurück, denn wer es nicht weiß, die Station Angel besitzt die längste Rolltreppe Westeuropas. Rund 60 Meter ist sie lang. Klar, dass Pe sie fotografierte.

Buckingham Palace.Am nachmittag besuchten wir noch einmal den Buckingham Palace, wanderten an der Themse entlang und schlenderten durch den James Park. Da das Wetter auch an diesem Tag sehr schön war, vergingen die Stunden wie im Flug. Pünktlich um 16 Uhr holten wir schließlich die Koffer aus dem Hotel, fuhren zum Flughafen und checkten rechtzeitig ein. Seit 23.30 Uhr haben wir wieder deutchen Boden unter den Füßen.

Fazit: Ein schöner Kurzurlaub, London war einmal mehr eine Reise Wert.

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Apr 05 2009

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London Tag 3: Ein Abend mit Lionel

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Lionel RichieEin ereignisreicher Tag war das heute. Das sollte er auch sein, schließlich war der heutige Abend sogar der Anlass unseres Kurztrips nach London. Denn am Abend besuchten wir das Konzert von Lionel Richie, den Pe einfach hinreißend findet. Und ich muss zugeben, Lionel war wirklich sehr gut, super Show, super viel Spaß und ein wirklich sehr gutes Konzert, was ich als bekennender Who-Fan unumwunden zugeben muss. Und als Lionel dann sogar noch sagte, dass der heutige Abend einer seiner besten in seiner langen Karriere sei, da hatte Pe dann auch vergessen, dass die Tickets nicht die erhofften phänominalen Plätze waren. Ach ja: Lionel fügte noch hinzu, er meine seine Aussage ganz ehrlich.

TimZuvor hatten wir wieder einmal viele Kilometer in London abgewandert. Höhepunkt des Tages: Wir haben die Tower Bridge besichtigt. Sie lohnte den Besuch, und besonders schön ist, dass man beim Walkway über die Brücke an Aussichtsfenster gedacht hat, die zum Fotografieren geöffnet werden können.

Ansonsten war der Tag mal wieder sonnig schön, und Pe nutzte die Gelegenheit, mit ihrer Kamera weiter zu testen und zu probieren. Ihr Modell Tim ist da ja ein dankbares Opfer, und so schoss sie ein Bild nach dem anderen.

Insgesamt ein schöner und spannender Tag mit einem grandiosen Abschluss…

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