Monatsarchiv für Juni 2009

Jun 12 2009

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Tag 4: Olympiafieber

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InnsbruckNach dem Tanken stellte sich uns eine weitere logistische Aufgabe: Wir mussten eine Vignette für die Autobahn kaufen. Der Grund: Innsbruck war heute unser Ziel, und wenn man den Weg dorthin ohne die Autobahn zurücklegen möchte, dann ist man 90 Minuten länger unterwegs. Als das Problem gelöst war, führte die Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft ins sonnendurchflutete Innsbruck, wo wir nicht nur leckeren Kaffee genossen, sondern auch die wärmenden Sonnenstrahlen.

Die Altstadt selbst ist sehenswert, seien es das berühmte Goldene Dächle oder die wunderschönen Bürgerhäuser, die in allen möglichen (sinnvollen) Farben angestrichen sind. Der Park des ehemaligen Olympischen Dorfes war mehr als sehenswert, und Pe meinte nur, hier würde sie es sich häufig bei Sonnenschein gemütlich machen und die Wärme genießen – so wie die Innsbrucker am heutigen Freitag.

Die Olympiaschanze am Berg Isel

Nicht fehlen durften übrigens ein Blick vom Stadtturm auf die Stadt hinab und ein Abstecher zum Berg Isel, wo die berühmte Sprungschanze steht. Sie ist übrigens neu, die alte, auf der während der Winterspiele 1964 und 1976 die Sprungwettbewerbe stattgefunden hatten, wurde abgerissen und durch die neue ersetzt, die übrigens 2002 irgendeinen Preis gewonnen hat – für ihr schönes Aussehen. Man sieht: Selbst Betonklötze können geehrt werden.

Am späten Nachmittag ging’s dann wieder zurück nach Kössen, wo einmal mehr eine Partie Dominion anstand…

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Jun 11 2009

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Tag 3: Wo bitte ist die Tanke?

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Paar mit HutWie rar Tankstellen in Bayern gesät sein können, das haben wir heute gemerkt. Denn als wir am frühen Nachmittag uns auf den Weg machten, zeigte die Bordkontrolle unseres Flitzers, dass der Reifendruck nicht mehr stimmte. Unser Ziel heute war Berchtesgaden, denn in Bayern sollte das Wetter etwas besser als im Kaiserwinkl sein. Kurz hinter Reit im Winkl war eine Tankstelle, wo wir die Reifen überprüften und Luft nachfüllen mussten. Da die Kontrolle immer noch zu wenig Reifendruck anzeigte, fuhren wir langsam auf der Suche nach einer zweiten Tankstelle weiter um festzustellen, ob alles in Ordnung sei. Es dauerte aber und dauerte, mal hatte eine Tankstelle geschlossen (im Süden ist bekanntlich Feiertag), mal war der Kompressor nicht angeworfen. In Berchtesgaden wurden wir dann schließlich fündig. Alles in Ordnung (scheinbar), Kontrolle neu initialisiert, und schon können wir beruhigt weiterfahren.

Am KönigsseeDer Tag selbst verlief so durchwachsen wie das Wetter. Mal schön, mal deprimierend. Am Morgen hatten wir noch lange ein neues Spiel gespielt, dass Pe zu ihrem Jubeltag geschenkt bekommen hatte (Dominion – ein absoluter Tipp!), so dass die Laune gut war. In Bayern selbst regnete es mal, wir tranken einen viel zu teuren Kaffee und aßen ein viel zu teures Eis (dafür aber lecker). Der Ausflug zum Obersalzberg war nur kurz, dafür wanderten wir dann ein wenig am Königssee entlang, der sich – trotz zeitweisen Regens – in schönen Grün präsentiert. Übrigens: Hutfotos gab es an diesem Tag auch haufenweise …

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Jun 10 2009

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Tag 2: Auf Burg und Schanze

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Festung in KufsteinEin monströses und leckeres Frühstück nach einer erholsamen Nacht. So gestaltete sich das Aufstehen, das eigentlich perfekt gewesen wäre, wenn das Wetter mitgespielt hätte. Doch dem war nicht so: Es regnete, und meine Auskünfte, das werde schon werden, konnten die wetterfühlige, stets nach Sonne dürstende Pe nicht froh stimmen. Aber um es vorwegzunehmen: Es wurde.

Zunächst nutzten wir die vielen Regenwolken, um uns mit Vorräten einzudecken. Da das Wetter nach dem Verlassen des Lebensmittelladens noch nicht besser wurde, beschlossen wir, den Tag nicht mit Wandern, sondern mit einer Stadtbesichtigung zu verbringen. Also fuhren wir in die nur knapp 25 Kilometer entfernte Perle Tirols – Kufstein. Nach einem Rundgang durch die Altstadt – sehenswert – besuchten wir die Festung, deren Ursprünge immerhin bis ins zwölfte Jahrhundert zurückreichen. Und tatsächlich: Mit jedem Schritt, den wir hinauf zur Festung zurücklegten, wurde das Wetter besser. Kurze Zeit später lachte die Sonne vom Himmel, so dass der Besuch der grandiosen Befestigungsanlage zu einem wahren Augenschmaus wurde. Darüber hinaus genossen wir ein leckeres Eis und erstanden super schöne Trachtenhemden (!) zu einem grandiosen Preis.

Tim auf der SchanzeGegen 17 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zurück, wo wir ein klein wenig den Unterberg in Kössen erklimmen wollten. Der Spaziergang durch den Wald war uns aber zu schattig, weshalb wir noch schnell ins nahe gelegene Reit im Winkl fuhren. Hier bestieg Patty im Beisein des wagemutigen Tim eine Skisprungschanze, deren Erklimmung sich aufgrund der Höhe, vor allen Dingen aber auch der Spinnen wegen, die den beiden den Weg nach oben erschwerten, als außergewöhnlich aufregend gestaltete. Adrenalin pur!

Kurzum: Ein super schöner Tag, der uns ganz schön schlauchte.

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Jun 09 2009

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Tag 1: Abfahrt und Ankunft

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Wer spät losfährt, kommt spät an – und verpasst so schlecht vorhergesagtes Wetter. Erst gegen 16.30 Uhr hatten wir uns auf den Weg in das knapp 390 Kilometer entfernte Kössen im Kaiserwinkl aufgemacht, das für Pe gefühlte Äonen weit entfernt liegt, da gefahrene Kilometer für sie im zeitlichen Empfinden in keinem Zusammenhang zur Realität stehen. Wer unseren Blog regelmäßig verfolgt, der weiß, dass wir hier das dritte Mal sind. Pe steht zwar nicht so sehr auf Berge, doch ich mag sie schon seit meiner Kindheit. Das Zimmer in einer Pension hatten wir bereits vorher gebucht. Schön und sauber ist es, kein Wunder, dass es drei Edelweiß hat. Die kommenden vier Tage ist hoffentlich viel Spaß und Abwechslung angesagt. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt.

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Jun 09 2009

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Regen, nichts als Regen

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In wenigen Stunden wollen wir unseren Kurzurlaub in Österreich beginnen, in dessen Verlauf viele spannende Aktionen geplant sind. Im Prinzip ist es der aufgeschobene Ausflug aus dem vergangenen Jahr, als ich krank im Krankenhaus lag. Doch leider haben wir derzeit in fast ganz Europa nur Regen. Schöne Aussichten …

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