Monatsarchiv für Juni 2010

Jun 26 2010

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Horrendes Vergnügen in malerischer Kulisse

Abgelegt unter Ausflüge

Bis heute bin ich davon ausgegangen, dass Münster DIE Fahrradhauptstadt schlechthin sei, was für deutsche Verhältnisse möglicherweise ja auch stimmen mag. Nach dem Kurztrip nach Amsterdam muss ich meine diesbezügliche Ansicht aber definitiv revidieren, denn so unendlich viele Fahrradfahrer wie heute, habe ich in meinem ganzen Leben noch niemals zuvor gesehen, was mich zu der absurden Annahme verleitete, dass niederländische Frauen bei jeder Geburt wohl auch gleich ein Fahrrad mit gebären. Aber die Hafenstadt versetzte mich heute noch mehrmals in Staunen. Nicht nur mit ihren horrenden Parkgebühren (5 Euro/Stunde), sondern auch mit ihrer malerischen Kulisse der reich verzierten Kaufmannshäuser aus dem 17. und 19. Jahrhundert, in deren Mitte sich ein breites Wasserwegenetz durch die Stadt zieht.

Dass Städte, die am Wasser liegen, ohnehin einen ganz eigenen Charme versprühen, war und ist mir geläufig, aber dass in der wasserreichsten Stadt Europas das Leben auf und innerhalb der Kanäle derart pulsiert, hätte ich niemals für möglich gehalten. Fakt ist, dass die Bewohner der Stadt sich es in ihrer Gesamtheit mehr als anderswo verstehen, sich gut gehen zu lassen, was die zahllosen Boote auf den Grachten bewiesen. Um einmal mehr eine gewagte These in den Raum zu stellen, behaupte ich sogar, dass die meisten Amsterdamer vermutlich alleine schon deshalb ein eigenes Boot besitzen, um sich die teuren Parkgebühren zu sparen.

Scherze beiseite! Nein, ganz im ernst. Die ganze Stadt schien picknickend und feiernd auf dem Wasser oder in den Hausbooten (unterwegs) zu sein, so dass die, die heute eine Verkehrszählung auf dem Wasser hätten durchführen müssen, gewiss ins Straucheln gekommen wären.

Ansonsten ist mir in der Stadt aber vor allen Dingen auch eines aufgefallen. Heiniken. Immer wieder Heiniken. Gerade so, als ob man seinen Durst ausnahmslos mit diesem Getränk stillen könnte. Aber auch Unbekanntes säumte unseren Weg, wie leuchtend bunte, aber auch übelriechende Plastikurinale, die völlig ohne Sichtschutz auf offener Straße standen (und benutzt wurden!) oder Frittiertes, das man sich aus einem Automaten ziehen konnte. Meinen ersten Coffee-Shop sah ich heute zudem.

Klar, dass auch heute einmal mehr unsere „Kids“ mit auf Reisen waren, mit denen wir auf unserem vierstündigen Rundgang durch die Stadt einmal mehr sehr viel Spaß und zweimal sogar Applaus seitens anderer Touristen hatten.

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Jun 21 2010

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Planungen: USA 2010

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So langsam planen wir unseren Jahresurlaub, der uns wahrscheinlich einmal mehr in die USA führen wird. San Francisco soll Ankunfts- und Abflugsort sein. Ziele unserer Rundreise könnten Seattle, Vancouver, der Yellowstone Nationalpark und vielleicht Las Vegas und das Death Valley sein. Insgesamt eine Route von knapp 3200 Meilen. Das wäre locker zu schaffen.

Der Flug ist gebucht, nun heißt es, Ziele finden und schöne Landstriche entdecken…

 


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Jun 13 2010

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Tag 3: Vom Nebel verschluckt

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Gestern Glück, vorgestern Glück. War ja klar, dass das nicht so weitergehen konnte. Schade, denn eigentlich hätten wir nur noch den heutigen Tag gebraucht, denn schon ab morgen schallt der Ruf der Pflicht wieder als Echo aus den Bergen, in den wir uns heute noch tummelten.

„Wer fährt denn heute auf den Wendelstein?“, hatte uns der Busfahrer noch gefragt, als wir von unserer Bergtour wieder im Tal waren. „Heut sieht man doch gar nichts“. Recht hat er. Und doch, was hätten wir tun sollen? Auf schöneres Wetter warten? Wann und wo?  Laut seinen Auskünften gibt es ohnehin nur 20 Tage im Jahr, an denen das Wetter auf dem Berg eine grandiose Fernsicht verspricht. Und da es die Internetseite www.heute-ist-einer-dieser-formidablen-20-Tage-auf-dem-wendelstein.de noch nicht gibt und wir ohnehin nur noch diesen einen Tag hatten, dachten wir uns: besser bei Nebel auf dem Berg gewesen zu sein, als gar nicht. Aber das Wetter war leider nicht das einzige, das uns heute nicht hold war. Nein, bedauerlicher Weise auch Deutschlands höchstes Naturjuwel, die Schauhöhle auf dem Wendelstein, die noch bis im Juli energieeffizienter in Szene gesetzt wird. Hierüber war ich wirklich sehr traurig, weil ich mich rein aufgrund der im Vorfeld gesehenen Bilder schon sehr darauf gefreut habe.

Die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands hingegen, die sich keuchend den Weg nach oben kämpfte, war umso beeindruckender, zumal sie in 25 Minuten Fahrzeit rund 1200 Höhenmeter bei einer Steigung von 27,5 Prozent zu überwinden hat.  Auf knapp 1800 Metern angekommen tauschten wir schließlich die Klarsicht vom Tal gegen feinen Aerosol-Nebel, dessen feuchter Schleier sich innerhalb von Minuten in unserer Kleidung und unseren Haaren festsog. Die Hand vor Augen war zwar zu erkennen, vielmehr aber auch nicht. Letztlich konnten wir fast immer nur erahnen, wo wir unseren nächsten Schritt hintun, was angesichts der weitestgehend Natur belassenen Wege zweifelsohne aufregend war. Witzig war auch die Szene, als wir in greifbarere Nähe immer wieder Glockenbimmeln vernahmen und darauf tippten, dass es Kühe, die uns im Tal zuhauf begegneten, sein müssten, es letztlich aber doch Schafe waren. Insofern war unser kleiner Spaziergang in den Höhen immer wieder von Überraschungen geprägt.

Bedingt durch die Tatsache, dass wir in den vergangenen Tagen stets unterwegs waren, hatten wir von der großzügig gestalteten Hotelanlage außer unserem eigenen Zimmer nur noch den Frühstücksraum gesehen, was wir heute Morgen kurz vor der Abreise zum Anlass nahmen, uns einmal die Übernachtungsstätte genauer anzusehen, die alleine mit drei Schwimmbädern und einem überdimensionalen Fitnessraum auch einen Grund zum Verweilen im Hause geboten hätte. Bedauert in dem Sinne haben wir die unterlassene Inanspruchnahme dieser Annehmlichkeiten aber nicht.

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Jun 12 2010

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Tag 2: Rosenheim, Landesgartenschau

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Rosenheim ist für uns kein unbekanntes Pflaster mehr. Im vergangenen Jahr hatten wir auf der Rückfahrt von Traunstein einen kurzen Abstecher in der Altstadt eingelegt. War es damals mehr Zufall, so hatten wir in diesem Jahr Rosenheim wegen der Landesgartenschau gezielt angesteuert. Ein Ziel, das sich lohnte.

Während der Hinfahrt hatte Pe das Vergnügen, ein paar Wilderdbeeren zu finden, und natürlich fütterte sie uns gleich mit der kleinen Köstlichkeit. Badeschuhe fand sie auch noch – dank eines kleinen Umwegs -, und so erreichten wir gegen 12.30 Uhr das Schaugelände.

Im Mittelpunkt standen an diesem Wochenende Kajakmeisterschaften, was durchaus spannend war. Überhaupt spielt das Thema Wasser eine große Rolle, so dass das Motto „Innspiration“, in Anlehnung an den durch Rosenheim fließenden Fluss, überaus passend ist. Blumen interessieren uns nur am Rande, die vielen Skulpturen und inspirierenden Gebäude – eine Arche, ein Bienenvölkchen, eine Kuppel aus Bambus – hatten es uns sehr angetan. Und – wie erwähnt – die vielen Wasserattraktionen. Unverschämt sind nur die Preise für Getränke: 2,50 Euro für eine Halbliterflasche sind echter Wucher. Das sind ja norwegische Verhältnisse…

Egal, wir hatten wie immer alles dabei, und so kehrten wir nach vielen vergnüglichen Stunden zurück zum Tegernsee. Es lohnt sich.

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Jun 11 2010

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Tag 1: Rundfahrt über den Tegernsee

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Ganz schön groß der See. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch vom subjektiven Eindruck her. Rund sechs Kilometer Länge, die der Tegernsee aufweist, sind bekanntlich nicht so fassbar. Für eine Rundfahrt mit dem Schiff braucht man rund 90 Minuten. Woher wir das wissen? Wir haben gegen 16.45 Uhr ein Schiff geentert und haben die große Rundfahrt genossen. Das Wetter war traumhaft schön am heutigen Tag, so dass sich auch für Pe viele schöne Postkartenmotive ergaben, immerhin hielten wir an einigen der sechs Gemeinden auch an.

Am Abend ging’s dann in die Ostiner Stuben, ein Tipp, den uns eine freundliche Bewohnerin von Gmund gegeben hatte. Ich gebe es zu, wir wären niemals Richtung Hausham gefahren und wären wohl eher in eine Pizzeria gegangen, doch zum Glück taten wir das nicht. Denn das Essen war lecker, und im Biergarten an diesem herrlichen Abend zu sitzen war eindrucksvoll.

Am morgigen Samstag soll es Richtung Rosenheim gehen, Pe möchte unbedingt die Landesgartenschau sehen.

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Jun 03 2010

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Film: Oslo

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Vor wenigen Wochen waren wir in Oslo, hier ist bereits der Film zu unserer Reise in die norwegische Hauptstadt. Viel Spaß!

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