Aug
10
2009

Pan
Wenn in Würzburg der Tag mit Regen beginnt und die Wettervorhersage genügend Wolken mit Tropfen vor die Sonne zeichnet, dann flüchten wir manchmal dorthin, wo schönes Wetter angekündigt ist. Gestern war das nicht anders. Unser Ziel war dieses Mal die Bundeshauptstadt Berlin, hier sollte das Wetter nämlich überwiegend vorzüglich sein. Und es war es auch.
Um 8.30 Uhr ging die Reise vom Würzburger Hauptbahnhof los, knapp vier Stunden später kamen wir am Berliner Hauptbahnhof an. Aufgrund reichlich vorhandener BahnBonus-Punkte hatten wir eine Mitfahrerfreifahrt samt Kaffeegutschein, so dass die Fahrt wirklich kurzweilig wurde.
Unsere Ziele in Berlin waren rar gesät, in knapp fünf Stunden kann man soviel ja nicht erwandern. Am Alexanderplatz ging Pe zurück in das Jahr 1984, und sie fand die Weltzeituhr und den alten Brunnen wieder, in dem sie damals mit ihren Klassenkameraden gesessen hatte.
Hakesche Höfe, Dom, Brandenburger Tor, Sony-Center und Reichstag – das waren nur einige Stationen auf unserem Touri-Kurztrip. Gegen 18 Uhr ging es schließlich wieder zurück nach Franken.
Fazit: Eine super schöne und entspannende Kurzreise per Zug nach Berlin. Rückkehr mit Übernachtung garantiert.
Tags: Berlin
Jun
09
2009

Pan
In wenigen Stunden wollen wir unseren Kurzurlaub in Österreich beginnen, in dessen Verlauf viele spannende Aktionen geplant sind. Im Prinzip ist es der aufgeschobene Ausflug aus dem vergangenen Jahr, als ich krank im Krankenhaus lag. Doch leider haben wir derzeit in fast ganz Europa nur Regen. Schöne Aussichten …
Mai
02
2009

Pan
Gerade mal 45 Kilometer von Reinbek entfernt liegt Ratzeburg. Und das direkt an einem riesengroßen See. Das Ziel hatten wir gestern nur deswegen gewählt, weil Pe unbedingt seeen wollte. Der Ort präsentierte sich farbenfroh in vollem Sonnenschein, so dass es ein kurzweiliger Tag wurde. Schiff oder Tretboot gefahren sind wir nicht, wir haben vor allem die Sonne genossen. Besonders sehenswert: die Dominsel. Ich wusste gar nicht, dass Ratzeburg einen so alten Dom hat, dessen Anfänge bis in die zweite Hälfte des zwölften Jahrhunderts zurückreichen. Den Kreuzgang sollte man sich übrigens nicht entgehen lassen, hier befinden sich nämlich tolle alte Gemälde aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Auf der Rückfahrt nach Reinbek besuchten wir das Schloss Wotersen, das zweifelsfrei einen Besuch wert ist. Überrascht waren wir, als wir lasen, dass hier die ZDF-Serie “Das Erbe der Guldenburgs” gedreht wurde. Leider war noch alles zu, so dass wir nur eine Besichtigung von Außen genießen konnten. Der gleichnamige Ort scheint übrigens nur aus diesem Barockschloss zu bestehen.
Nach der Rückkehr nach Reinbek am späten Nachmittag haben wir dann unsere Sachen gepackt und unser Domizil im Norden verlassen. Die Fahrt gen Würzburg verlief reibungslos. Ohne zu rasen sind wir nach 4 1/2 Stunden hier wieder angekommen. Ich habe noch nie eine so leere Autobahn 7 gesehen…
Tags: Norddeutschland
Apr
29
2009

Pan
Wenn wir den kleinen Tim mit auf Reisen haben, dann ist zweifelsfrei er der Star. Das war bei unserem Besuch in Rostock nicht anders. Denn als wir nach unserer Ankunft in der Hansestadt uns zunächst einmal bei einer Tasse Kaffee stärken wollten, fragte die freundliche Verkäuferin uns doch gleich, was denn der kleine Mann haben wolle.
Nach Rostock zu fahren entsprang der Idee, vor dem schlechten Wetter zu fliehen, das für den heutigen Tag in Hamburg angekündigt war. Während es hier regnen sollte und äußerst bewölkt war, war für den Osten überwiegend schönes Wetter angekündigt. Gut, einen rund 15minütigen Schauer mussten wir überstehen, aber im im Großen und Ganzen hielt das Wetter, so dass der Ausflug interessant wurde.
Von Ostdeutschland kennen wir bisher wenig – Leipzig, Dresden, Weimar, das war’s eigentlich -, und auch Rostock war eine Reise wert. Die Innenstadt ist sehr schön, viele historische Gebäude, freundliche Menschen und wenig Hektik, was natürlich auch daran gelegen haben mag, dass es Mittwoch war. So sehr groß ist die Stadt nicht, mit rund 200.000 Einwohner ist sie aber von der Einwohnerzahl und der Fläche her die größte Stadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Am Abend gingen wir dann noch kurz zum Stadthafen, doch der haute uns nicht vom Hocker. Vielleicht waren wir auch nur an der falschen Stelle. Denn die paar Angler und ein sehenswertes Segelschiff aus den 1950er Jahren sind nicht wirklich spannend.
Tags: Norddeutschland
Apr
27
2009

Pan
Der Anblick ist faszinierend, aber auf den ersten Blick wirkt das Schweriner Residenzschloss, als sei es aus dem Disney-Katalog! Doch bevor die Schweriner nun sauer werden, sei schnell gesagt, dass die Landeshauptstadt nicht nur ein wunderschönes Schloss hat, sondern an sich sehr, sehr schön ist. Am heutigen Montag nutzten wir die Gelegenheit, die 95 Kilometer nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren.
Eigentlich wollten wir heute schon die Bundesgartenschau besuchen, doch da wir nicht wussten, ob das Wetter hält, schlenderten wir durch die Stadt und ergötzten uns an den Sehenswürdigkeiten. Und davon gibt es hier eine ganze Menge, eben nicht nur das wunderschöne Schloss. Keine Ahnung, wie es hier noch vor 20 Jahren ausgesehen hat – es war unser erster Besuch hier -, anders aber ganz sicher, denn viele Gebäude wirken modern und frisch renoviert.

Insgesamt ein schöner Tag, und wir freuen uns schon jetzt auf die Rückkehr, wenn wir die Bundesgartenschau besichtigen.
Tags: Norddeutschland
Apr
26
2009

Pan
Wie jedes Jahr Ende April führte uns der letzte Samstag des Monats nach Frankfurt. In der hessischen Finanzmetropole stand wieder die Nacht der Museen auf dem Programm.
Pünktlich zum Start gegen 19 Uhr waren wir gestern vor Ort, und so stürzten wir uns nach dem Kauf einer völlig überteuerten und nicht besonders schmeckenden Riesenbrezel voller Tatendrang in das nächtliche Abenteuer. Sehenswert die Schirn-Kunsthalle, vor deren Pforten dieses Mal eine Wand aus Eissteinen ausfgebaut worden war, die nun langsam aber sicher schmolz. Die Kunsthalle selbst war sehr interessant, es drehte sich alles um Darwin. Enttäuschend dagegen das Museum für Moderne Kunst. Die wirklich verrückten und ausgefallenen Sachen gab’s dieses Mal nicht zu bewundern. Eher langweilig präsentierte sich das Museum.
Im Filmmuseum begegneten wir dem berühmten Alien und weiteren Figuren seines Schöpfers Giger. Voll war es, was natürlich kein Wunder war. Und nach einer nächtlichen Feuerperformance waren wir dann gegen 0 Uhr so müde, dass wir früher als erwartet nach Hause fuhren.

Dennoch: Frankfurts Museumsnacht lohnt immer, denn auch dieses Mal haben wir echt spannende neue Museen kennengelernt.
Tags: Frankfurt
Apr
15
2009

Pan
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah? Diese Frage stellten wir uns zurecht am Ostermontag, denn unser Ausflug nach Weikersheim und Bad Mergentheim führte uns in zwei schöne, alte Städte, die uns wahrlich begeisterten.
Erstes Ziel des Tages war aber zunächst einmal ein Bäcker, denn Pe wollte unbedingt leckere Brezel mit auf die Reise nehmen. Gut, ein Stück Mohnkuchen kam noch dazu, aber das ließen wir uns gleich nach dem Kauf schon schmecken.
Unsere Ziele kannte Pe von ihrer Arbeit her, das Titelblatt eines Tourismusmagazins hatte einmal das Schloss Weikersheim geziert. Und wahrlich: Es lohnte sich, denn Weikersheim ist ein schönes altes Städtchen mit alter Stadtmauer – erstmals erwähnt 1314 -, schönen alten Häusern und einem superschönen Schloss. Einen entspannten Gang durch den Schlossgarten ließen wir uns nicht nehmen, immerhin war das berühmte Versailles Vorbild bei der Anlage des Gartens.
Anschließend fuhren wir nach Bad Mergentheim, das Pe erst vor kurzem anlässlich der Duckomenta besucht hatte. Mir war der Ort bis dato nur vom Namen her bekannt, doch er gefiel uns beiden nicht minder gut. Sogar den Kurpark fanden wir nach einigen Minuten des Suchens, und hier erfand Pe eine neue Methode, mir eine Ruheminute vorzuzählen – sie wollte weiter, ich etwas sitzen -, ohne mich zu nerven: Sie tanzte sie einfach zählend mit obskuren Figuren für die Sekunden 1 bis 60.
Fazit: Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Städte – ein sehr lohnender Ostermontag.

Tags: Bayern, Franken
Apr
13
2009

Pan
Es hatte schon etwas Außergewöhnliches an sich: Als wir gestern (Ostersonntag) bei rund 18 Grad auf dem Parkplatz Moordorf in der Rhön angekommen waren, da begrüßten uns tatsächlich noch Schneereste. Genauer darüber nachgedacht, ist das gar nicht so ungewöhnlich, immerhin befanden wir uns auf einer Höhe von 800 Metern. So hoch liegt nämlich das Rote Moor, mit 314 Hektar das größte Moor der Rhön. Na ja, und da gibt es dann halt noch Schnee- und Eisreste.
Fast drei Stunden wanderten wir durch die wundervolle Natur, den Lehrpfad entlang inklusive Besteigung des Aussichtssturms und abschließender Wanderung zur Kaskadenschlucht.
Am meisten hatte es uns aber die Froschpopulation im aufgestauten See angetan, der helfen soll, das Wasser in dem Gebiet zu halten, um das Moor wieder zu renaturieren. Interessant war der Teich, weil die Frösche gerade Paarungszeit haben und unzählige in dem Teich schwimmen. Einerseits sind sie äußerst geübte Schwimmer, andererseits sieht es total spannend aus, wenn sie zu zweit übereinander durch die Gegend düsen. Lohnenswert!
Anschließend fuhren wir noch ins Staatsbad Bad Brückenau, ein netter kleiner Kurort, den König Ludwig I. 26 Mal besucht haben soll. So steht es jedenfalls vor seiner Statue, die sich im Kurpark befindet.
Kurzum: Die Rhön war bei schönstem Wetter wieder mal einen Abstecher wert.
Tags: Süddeutschland