Archiv für die Kategorie 'Kurzurlaub'

Jul 02 2009

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Tag 4: Adjö Stockholm!

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KopfschmuckDas war er also, unser Kurztrip in den hohen Norden, wo die Nächte im Sommer hell und die Tage dadurch ziemlich lang sind. Vor etwa 45 Minuten sind wir hier im heimischen Würzburg wieder angekommen. Fahrt zum Flughafen und Rückflug verliefen reibungslos, und jetzt haben wir statt Sonnenschein und Hitze hier zuhause Gewitter und Schwüle, aber jeweils so um die 28 Grad.

Den heutigen Tag nutzten wir noch zu einer Besichtigung und zu einer Kanalfahrt. Zunächst waren wir im Stadthuset von Stockholm, dessen Klinkerfassade – na ja, acht Millionen Steine sollen es gewesen sein – von Außen recht unspektakulär aussieht, dessen Innenhof mit Garten zum Wasser aber umso eindrucksvoller ist. Die Turmbesteigung mussten wir leider lassen – wir hatten nicht genügend Zeit um anzustehen -, da wir stattdessen lieber eine Schifffahrt machen wollten.

Die lohnte sich dann aber außerordentlich, denn es ging durch den Königskanal vorbei an sehenswerten Orten und Gebäuden, und wir überquerten sogar die Stelle, an der die Wasa gesunken war. Es war eine wirklich schöne und interessante, rund 50-minütige Fahrt.

Strandvägen

Fazit unseres Kurztripps nach Schweden: Der Norden reizt, und hätten wir die Möglichkeit gehabt, wären wir gerne noch länger geblieben. Bleibt uns nur, “Adjö!” zu sagen, verbunden mit der Hoffnung, dass wir bald wieder zurückkehren.

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Jul 01 2009

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Tag 3: Zu Gast bei der hohen Politik

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Am heutigen Morgen sah es nicht so aus, als würde es noch ein richtig warmer Tag werden. Denn der Himmel zeigte sich erstmals bedeckt. So beschlossen wir, zunächst einmal nach Södermalm rüberzusetzen, wo wir ein wenig ein anderes Stockholm kennenlernten. Pe lernte gleichzeitig Mohammed kennen, der gleich eine freundliche Unterhaltung auf Englisch mit ihr begann.

ReichstagsgebäudeAm frühen Nachmittag nutzten wir die Gunst der Stunde, das Reichstagsgebäude der Schweden zu besichtigen. Ein Besuch dieser kostenlosen Tour lohnt, denn man sieht wirklich schöne und interessante Räume, und im Sommer kann man sogar den Raum besuchen, in dem der Finanzausschuss seinen Sitzungen abhält. Sehr, sehr sehenswert.

Den Tag beschlossen wir mit einem Besuch des Freizeitmuseums Skansen. Viele Tiere – Elche, Bären etc. – und jede Menge schöner Häuser. Das 1891 gegründete Museum ist ein Art Mini-Schweden. Gleichzeitig fand hier die Zeremonie zur Amtsübernahme der EU-Präsidentschaft durch die Schweden statt.

Skansen

Stellt sich uns aber immer noch die Frage, wie die Schweden hier gut schlafen können? Es ist so hell nachts, dass wir durchaus Probleme haben. Aber spannend, auch das mal kennenzulernen.

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Jun 30 2009

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Tag 2: Von Körnerkäse bis zum Sonnenbrand

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WachablösungFesche Buben und Mädels, ein herausragendes Frühstück, eine Fehlkonstruktion von Schiff und jede Menge Sonne haben den heutigen Tag bestimmt, der – man muss es zugeben – uns doch ein wenig geschafft hat. Doch der Reihe nach.

Nach dem Aufstehen verwöhnte uns gleich die Sonne, die, so hat es den Eindruck, hier im Sommer gar nicht richtig unterzugehen scheint. Jedenfalls war es gestern um 23 Uhr noch so hell, dass man richtig gut sehen konnte. Und um 3.30 Uhr heute Morgen schien der Tag schon lange begonnen zu haben. Das Frühstück gestaltete sich köstlich, erstmals bekam Pe in einem Hotel Körnerkäse serviert.

In der Stadt angekommen, hatten wir das Glück, fesche Buben und Mädels in Aktion zu sehen. Richtig, es handelte sich um eine schweißtreibende Wachablösung, die wir in praller Sonne verfolgten. Danach ging es durch die Altststadt zur Wasa, jenem legendären Schiff, das bei seiner Jungfernfahrt gleich mal wieder sank, weil es falsch konstruiert worden war. Die Suche nach einem Schloss aus einer Kinderüberraschung (so jedenfalls Pes Kommentar dazu) gestaltete sich schwierig, aber im Gegensatz zur Wasa lohnt sich Schloss Rosendahl nur wenig. Man läuft und läuft und sieht dann ein Lustschloss, dass aber selbst wenig Lust macht. Die anschließende Fahrt mit der alten Strassenbahn 7 war jedenfalls cool.

Die Wasa

Um die Ecke haben wir übrigens einen Lidl gefunden, in dem – man höre und staune – hauptsächlich deutsche Lebensmittel verkauft werden. Ich erstand darüber hinaus ein Buch mit dem schönen Titel Anyway, Anyhow, Anywhere und Pe kaufte sich ein blaues Schweden-T-Shirt.

Jetzt sitze ich mit Sonnenbrand im Hotel, und wir überlegen, wo es morgen hingeht. Vielleicht gehen wir mal aufs Wasser.

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Jun 29 2009

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Tag 1: Hej! Gruß aus Stockholm

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Nach einem rund vierstündigen Stadtrundgang sind wir wieder erschöpft und verschwitzt im Hotel angekommen, während sich Liselle und Tim im Rucksack vergnügen. Das Hotel selbst ist klasse, das Zimmer ist superschön eingerichtet. Wir hatten heute 29 Grad Celsius, die Sonne lacht uns bei königsblauem Himmel  unentwegt entgegen. Möge es auch die kommenden Tage so bleiben.

Palast StockholmVom Hotel aus sind wir nach dem Einchecken in die Altstadt gelaufen. Das Hotel liegt sehr zentral, und schon nach wenigen Minuten waren wir in Gamla Stan, wie dieses Viertel hier heißt. Enge Gassen, viele Geschäfte  und jede Menge Sehenswertes gab es zu bestaunen. Pes Lieblingsmotive Tim und Liselle waren sehr geduldig und ließen sich in allen Posen ablichten.

Frohe Kunde am Rande: Wir haben schon Postkarten und Briefmarken erstanden, und Briefkästen gibt es in Hülle und Fülle. Morgen hoffentlich auch noch.

Jetzt geht es so langsam aber sicher hundemüde unter die Dusche und dann ins Bett.

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Jun 13 2009

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Tag 5, Teil 2: Eine teure Schraube

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Schraube im ReifenRund 150 Euro hat uns diese Schraube gekostet, die ich heute Morgen im linken Vorderreifen unseres Autos gefunden habe. Sie war auch der Grund für den schleichenden Plattfuß, der uns in den vergangenen Tagen – besonders am Donnerstag – so viel Sorgen bereitet hatte. Folglich mussten wir unseren gesamten Plan umwerfen, und so wurde es nichts aus Kaiserschmarn, Gondelfahrt und Bergwanderung. Stattdessen ging es sofort nach dem Einpacken zurück nach Deutschland, wo uns der BMW-Service freundlicherweise Adressen für Autohäuser mitteilte. In Traunstein wechselte man uns dann gegen 12 Uhr den Reifen.

TraunsteinImmerhin nutzten wir dann die Gunst der Stunde, die Große Kreisstadt – so nennt sie sich – ein wenig anzuschauen, und Traunstein ist wirklich recht hübsch, die Innenstadt lohnt einen Besuch. Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Simssee, wo Pe ein altes Landschulheim besichtigte, in dem sie als Schülerin einige schöne Tage verbracht hatte. Den Abschluss bildete schließlich ein kurzer Trip nach Rosenheim, bevor es mit Miss Marple zurück nach Würzburg ging.

Fazit der fünf Tage: Trotz reichlich Unglücks und durchwachsenen Wetters haben wir einige schöne Sachen gesehen.

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Jun 13 2009

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Tag 5, Teil 1: Abfahrt

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Packen und Abreisen steht heute morgen auf dem Programm. Zunächst gibt’s ein einmal mehr üppiges Frühstück in unserer Unterkunft, die wirklich sehr nett und schön ist. Die Dusche hat es Pe besonders angetan, „so eine hätte ich gerne auch zuhause“, sagte sie gerade. Im Moment ist es noch – wie jeden Morgen – super bewölkt, doch es soll ja aufklaren. Mal sehen, wie es nachher ist, wenn wir gepackt haben. Erst dann werden wir entscheiden, wohin es geht.

Bisher haben wir rund 600 Fotos plus 75 Minuten Filmmaterial hergestellt. Das riecht also wieder mal nach viel Nacharbeit zuhause.

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Jun 12 2009

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Tag 4: Olympiafieber

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InnsbruckNach dem Tanken stellte sich uns eine weitere logistische Aufgabe: Wir mussten eine Vignette für die Autobahn kaufen. Der Grund: Innsbruck war heute unser Ziel, und wenn man den Weg dorthin ohne die Autobahn zurücklegen möchte, dann ist man 90 Minuten länger unterwegs. Als das Problem gelöst war, führte die Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft ins sonnendurchflutete Innsbruck, wo wir nicht nur leckeren Kaffee genossen, sondern auch die wärmenden Sonnenstrahlen.

Die Altstadt selbst ist sehenswert, seien es das berühmte Goldene Dächle oder die wunderschönen Bürgerhäuser, die in allen möglichen (sinnvollen) Farben angestrichen sind. Der Park des ehemaligen Olympischen Dorfes war mehr als sehenswert, und Pe meinte nur, hier würde sie es sich häufig bei Sonnenschein gemütlich machen und die Wärme genießen – so wie die Innsbrucker am heutigen Freitag.

Die Olympiaschanze am Berg Isel

Nicht fehlen durften übrigens ein Blick vom Stadtturm auf die Stadt hinab und ein Abstecher zum Berg Isel, wo die berühmte Sprungschanze steht. Sie ist übrigens neu, die alte, auf der während der Winterspiele 1964 und 1976 die Sprungwettbewerbe stattgefunden hatten, wurde abgerissen und durch die neue ersetzt, die übrigens 2002 irgendeinen Preis gewonnen hat – für ihr schönes Aussehen. Man sieht: Selbst Betonklötze können geehrt werden.

Am späten Nachmittag ging’s dann wieder zurück nach Kössen, wo einmal mehr eine Partie Dominion anstand…

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Jun 11 2009

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Tag 3: Wo bitte ist die Tanke?

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Paar mit HutWie rar Tankstellen in Bayern gesät sein können, das haben wir heute gemerkt. Denn als wir am frühen Nachmittag uns auf den Weg machten, zeigte die Bordkontrolle unseres Flitzers, dass der Reifendruck nicht mehr stimmte. Unser Ziel heute war Berchtesgaden, denn in Bayern sollte das Wetter etwas besser als im Kaiserwinkl sein. Kurz hinter Reit im Winkl war eine Tankstelle, wo wir die Reifen überprüften und Luft nachfüllen mussten. Da die Kontrolle immer noch zu wenig Reifendruck anzeigte, fuhren wir langsam auf der Suche nach einer zweiten Tankstelle weiter um festzustellen, ob alles in Ordnung sei. Es dauerte aber und dauerte, mal hatte eine Tankstelle geschlossen (im Süden ist bekanntlich Feiertag), mal war der Kompressor nicht angeworfen. In Berchtesgaden wurden wir dann schließlich fündig. Alles in Ordnung (scheinbar), Kontrolle neu initialisiert, und schon können wir beruhigt weiterfahren.

Am KönigsseeDer Tag selbst verlief so durchwachsen wie das Wetter. Mal schön, mal deprimierend. Am Morgen hatten wir noch lange ein neues Spiel gespielt, dass Pe zu ihrem Jubeltag geschenkt bekommen hatte (Dominion – ein absoluter Tipp!), so dass die Laune gut war. In Bayern selbst regnete es mal, wir tranken einen viel zu teuren Kaffee und aßen ein viel zu teures Eis (dafür aber lecker). Der Ausflug zum Obersalzberg war nur kurz, dafür wanderten wir dann ein wenig am Königssee entlang, der sich – trotz zeitweisen Regens – in schönen Grün präsentiert. Übrigens: Hutfotos gab es an diesem Tag auch haufenweise …

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