Mai 19 2010

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Millionster Besucher – Teil 2

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Noch haben wir aus dem Frankfurter Spezialitätenkorb, den wir am Sonntag als der Millionste Kunde von Airparks Frankfurt überreicht bekommen haben, nichts probiert (ich musste Montag früh direkt nach Hamburg), aber zumindest gibt es nun das Beweisfoto, das wir der Familie, Freunden und Besuchern unseres Reiseblogs nicht vorenthalten wollen. In der Mitte thront Tim, der selbstverständlich begeistert war und sehnsüchtig auf die Frankfurter Kieselsteine wartet. Sollen ja lecker schmecken. Wie man übrigens sieht, waren wir alles andere als passend gekleidet, wir waren gerade aus dem Flieger gestiegen.

Wie es aussieht, können wir uns wieder Gedanken machen, einen weiteren Parkplatz bei Airparks zu buchen. Denn Pe möchte gerne in diesem Sommer die dritte der vier skandinavischen Hauptstädte besuchen. Helsinki ist ihr neues Ziel, das sie heute als Wunsch für den Juli äußerte. Ich vermute, sie möchte herausfinden, wie lange es dort hell bleibt im Sommer. Coole Idee, mal sehen, ob sich das realisieren lässt.

Gruppenbild bei Airparks: v.l.n.r.: Busfahrer Hayrettin Kurt, Pan, Tim, Pe, Siegfried Brändl, Betriebsleiter in Frankfurt

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Mai 16 2010

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Oslo – Tag 4: Millionster Besucher

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Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erzählen, manchmal sogar dann, wenn er glaubt, im sicheren Hafen der Heimat eingelaufen zu sein. In unserem Fall, als wir vorhin nach dem Rückflug von Oslo bereits den Frankfurter Flughafen verlassen haben und bei Airparks, einem Anbieter, der einfaches und günstiges Parken in zentraler Nähe des Flughafens ermöglicht, unser Auto in Empfang nehmen wollten.

Dem Busshuttle kaum entstiegen, kam uns auch gleich ein Mann entgegen, der uns darauf ansprach, ob wir Familie soundso seien, was wir bejahten. „Oh Gott“, dachte ich, „bestimmt ist uns irgendjemand ins Auto gefahren“. Aber Nein! Es kam ganz anders. Es war vielmehr so, dass wir der 1 Millionste Benutzer von Airparks waren und aufgrund dessen mit einem reichhaltigen Geschenkkorb mit Frankfurter Spezialitäten – angefangen von Babbelwasser, Uffstrich über Haddekuche, der unter anderem Schoppefetzern und annern Tagedieben empfohlen wird, bis hin zu Scheißwettertee – belohnt wurden. Ist das zu fassen? Irgendwie kann ich es jetzt noch immer nicht glauben. Nach den Glückwünschen wurde mit den Verantwortlichen und uns auch noch ein Foto gemacht, welches in einer Fachzeitschrift veröffentlich wird. Der Erheiterung und meines Unglaubens wegen lasse ich mir selbiges übrigens auch noch zukommen.

Inzwischen sind wir seit rund einer Stunde zuhause, der Koffer bereits geleert und die erste Waschmaschine gefüllt. Ab morgen regiert wieder der Alltag, zumindest bis zum nächsten Samstag, wo ich uns für einen Kurs im Kletterzentrum eingebucht habe.

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Mai 15 2010

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Oslo – Tag 3: Sich regen bringt Segen, vor allem im Regen

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Regen, Regen, Regen – so könnte man die vornehmlich treue Begleiterscheinung des Tages nennen, die uns heute einen wahren Museums-Besuchsmarathon hat starten lassen, wobei wir unser erstes Tagesziel, den Reptilienpark, in welchem wir Schlangen, giftige Frösche, Echsen, Chamäloeons, Spinnen und dergleichen mehr in Augenschein nahmen, noch weitestgehend trocken erreichten. Das Kunstindustriemuseum, das norwegisches und ausländisches Kunsthandwerk, Mode und Design vom 7. Jahrhundert bis heute zeigt, besuchten wir eigentlich nur deshalb, weil es sich genau auf der gegenüberliegenden Straßenseite vom Reptilienpark befand und wir zu diesem Zeitpunkt noch darauf hofften, dass der Regen aufhören könnte. Meines Erachtens muss dieses Museum wirklich niemand gesehen haben.

Das nächste anvisierte Ziel war geplant und hieß DogA. Hinter dem Kürzel verbirgt sich das norwegische Design- und Architekturzentrum, wo – wie der Name schon sagt – wechselnde Design- und Architekturausstellungen zu sehen sind. Im Anschluss daran „stolperten“ wir auf dem Weg zum nächsten Museum am Dom vorbei, der nach vier Restaurierungsjahren vergangenen Monat wieder eröffnet hat. Ich selbst fand die im Barockstil fertig gestellte Bischofskirche, deren Kathedrale 1697 eingeweiht wurde, eher unspektakulär, wurde dafür aber umso mehr von dem farbenfrohen Mitmachprojekt „connected“ von Amnesty International, dem innerhalb der Kirche eine kleine Nische zugedacht wurde, fast wie magisch angezogen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt waren meine Schuhe samt Strümpfe leider schon völlig durchnässt, so dass der Erkundungswille dadurch ein wenig getrübt war.

Nächste Station war das Museum für Moderne Kunst, das in Frankfurt bei der „Nacht der Museen“ eine meiner liebsten Anlauf-Adressen ist. Aber auch in diesem privaten Museum in Oslo, das neben wechselnden Ausstellungen über eine repräsentative Sammlung norwegischer und internationaler Gegenwartskunst verfügt, konnte ich ein paar wenige zufriedene Fotos  einfangen.

Nach dem Aufenthalt dort wollten wir uns heute noch einmal in Ruhe das Rathaus ansehen, kamen dabei aber zufällig am Architekturmuseum vorbei, in welchem wir auch eine kurze Runde drehten.

Und es regnete und regnete und regnete immer weiter …

Dass mir das Rathaus rein optisch nicht zusagt, hatte ich ja bereits gestern erwähnt. Möglicherweise lag und liegt das aber auch daran, dass ich mit einer viel zu hohen Erwartung an dieses Gebäude in die Stadt kam, schließlich, auch das erwähnte ich gestern, wird hier ja jährlich der Friedensnobelpreis verliehen. Nun gut. Zu gefälligen Fotos bin ich dann aber doch gekommen, in dem ich einfach unsere Kids vor Ort in unterhaltsame Szene gesetzt habe.

Betrüblicherweise enteilte die Zeit einmal mehr wieder wesentlich schneller als uns lieb war, was angesichts der Tatsache, dass weder Museen noch Geschäfte in Oslo (wenige Ausnahmen bestätigen die Regel) wirklich lange offen haben, insofern schade war, als dass wir für das Nobel-Friedenszentrum, das sich vis-à-vis vom Rathaus befindet, kaum noch Zeit hatten. Der Mann, der uns das Ticket in die Hand drückte, sagte, dass sie in 15 Minuten schließen und wir aber gerne morgen wieder kommen könnten. Wären wir auch zu gerne, den der Besuch lohnt wirklich. Da wir bereits aber morgen schon wieder nach Hause fliegen und morgen nicht mehr dazu kommen werden, das Nobel-Friedenszentrum erneut aufzusuchen, rannten wir quasi förmlich durch die beiden Etagen, schließlich sind 15 Minuten immer noch mehr als gar kein Besuch.

Verschwitzt und um ausgiebige Sinneseindrücke bereichert visierten wir die nächste U-Bahn-Station an, die uns gemütlich nach Hause Richtung Hotel chauffierte.

Schade, dass das subjektive Empfinden von bewusst intensiv gelebter Zeit immer so kurzweilig ist. Aber das Gute daran, ist das Gute darin – das lange Nachwirken in der Erinnerung.

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Mai 14 2010

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Oslo – Tag 2: Beglückende Stunden

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Überraschung des Tages: Irgendwann am frühen Nachmittag brach die graue Monotonie des Himmels auf, um der Sonne Platz zu machen. Erst etwas zaudernd, dann erquickend rigoros, was mich kleine Friernatur erst den Wintermantel, dann auch Pullover und Longsleeve hat ablegen lassen. Insofern waren wir temperaturmäßig für ein paar Stunden  echt im Paradies. Um es vorwegzunehmen – gegen Abend zog sich der Himmel aber auch gleichermaßen überraschend wieder zu, weshalb die Kleidungsschichten doch von Vorteil waren.

Doch zurück zum Morgen, als unser erstes Anlaufziel Norwegens meist besuchte Touristenattraktion „Holmenkollen“ hieß. Freunde des Wintersports werden vermutlich wissen, dass auf dem gleichnamigen Berg hoch über der Stadt die weltbekannte Skisprunganlage thront, die anlässlich der Skiweltmeisterschaft 2011 komplett neu gestaltet wird.

Leider ist es erst ab Sommer möglich, den Turm zu besichtigen – derzeit noch als Baustelle getarnt -, von dessen höchster Stelle man einen spektakulären Blick auf Oslo und den Oslofjord haben soll. Ungeachtet dessen konnten wir aber schon einen Großteil des Profils der neuen Anlage sehen.

Mit dem Oslo-Pass im Gepäck haben wir dann aber auch gleich die Gelegenheit genutzt, das Skimuseum an der Skisprunganlage zu besichtigen, wo man alles über die Geschichte des Skilaufens in den vergangenen 4000 Jahren sowie über die Polarexpedition von Fridjof Nansen und Roald Amundsen erfährt.

Theoretisch hätten wir übrigens mit der T-Ban bis zur Anlage hochfahren können, praktisch mussten wir aber in einen Bus umsteigen, um den Berg zu erklimmen, was angesichts der rasanten Fahrweise des Busfahrers ein Abenteuer für sich war.

Als wir dann wieder unten in der Stadt waren, kamen wir gerade noch rechtzeitig zur Wachablösung am Königlichen Schloss, die im Vergleich zur der, die wir vergangenes Jahr in Stockholm gesehen hatten, eher verhalten war – sowohl von der Geräuschkulisse als auch von der Anzahl der Soldaten her.

Im Anschluss daran schlenderten wir gemütlich Richtung Hafen am Rathausplatz, auf dem neben dem Nobel-Friedenszentrum, das wir morgen besichtigen wollen, auch ein ausgesprochen bulliger und für mich hässlicher Backsteinkomplex steht, der aber ungeachtet dessen doch über alle Maßen bekannt ist, weil hier – im Rathaus – jährlich am 10. Dezember die Friedensnobelpreise verliehen werden.

Lange aufgehalten haben wir uns dort aber nicht, sondern stattdessen die nächste Fähre zur „Museumsinsel“ Bygdoy genommen, um hier zunächst dem Fram- und dann dem Wikingerschiff-Museum einen Besuch abzustatten. Im erst genannten steht die Fram, das stärkste Holzschiff der Welt (1892 erbaut), das bei drei berühmten Polarexpeditionen am weitesten in den Norden und Süden vorgedrungen ist. Letzteres gilt als das meistbesuchte Museum des Landes, in welchem die besterhaltenen Wikingerschiffe der Welt zu sehen sind.

Betrüblicherweise enteilte die Zeit einmal mehr in Sportschuhen, so dass danach alle anderen Museen schon geschlossen hatten, weswegen wir gemächlich den Rückweg zur Fähre antraten. Zurück am Rathausplatz entschlossen wir uns – angereichert mit den vielfältigen Eindrücken des Tages – kurzerhand, zurück ins Hotel zu fahren, um dort den restlichen Abend ausklingen zu lassen und registrierten auch erst mit diesem Vorhaben, wie ermattet wir wirklich waren, aber diese von Zufriedenheit genährte Schwere wird uns gewiss gut schlafen lassen.

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Mai 13 2010

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Oslo – Tag 1: Ein T für ein M

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So schnell waren wir noch nie am Frankfurter Flughafen: Ganze 62 Minuten dauerte es, bis wir den Airparks-Parkplatz erreicht hatten, um dann festzustellen, dass wir den falschen angesteuert hatten. Doch es klappte alles reibungslos, und obwohl wir erst um 5.28 Uhr in Würzburg abgefahren waren, hob die Maschine pünktlich um 7.40 Uhr mit uns an Bord ab. Oslo, oder wie die Norweger angeblich sagen, “Uschlu”, war gegen 10 Uhr schon erreicht.

Leer war die Stadt und etwas verwirrend. Denn nachdem wir am Busbahnhof angekommen waren, suchten wir die Ubahn-Linie 5, die sich aber nicht, wie wir fälschlicherweise aus Google ableiteten, hinter einem M verbirgt, sondern hinter einem T. T-Bahn heißt das hier. Das Hotel war dann aber nach einem Abstecher in der Tourist-Information schnell gefunden, und und es ist echt schön, was bei der Ansicht von Außen – Waschbeton - nicht zu erwarten war.

Kurze Pause, dann ab in die Stadt zu einer ersten absichtlich planlosen Tour durch die City. Am längsten hielten wir uns an der neuen Oper auf, die wirklich sehenswert ist. Und fotogen, wenn der Himmel sein schönstes Blau angelegt hätte. Hatte er aber nicht, und so waren wir froh, bei recht kühlen Temperaturen nicht nass geworden zu sein. Dennoch: Ein schöner und entspannter erster Tag in Norwegens Hauptstadt.

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Apr 25 2010

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Bunte Nacht der Museen

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Museum für Moderne Kunst

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Ende April heißt unser Ziele jeweils Frankfurt am Main. Die Stadt ist nicht weit weg von Würzburg, und sie beherbergt einige tolle Museen. Das Museum für Moderne Kunst ist bei Pe und mir besonders beliebt, haben wir hier doch schon echt schräge Kunstobjekte gesehen. Somit ist es immer eine Anlaufstelle während der Nacht der Museen, die wir am Samstag besucht haben.

Rund 40000 Menschen sollen unserem Beispiel gefolgt sein. Viele Museen gesehen haben wir dieses Mal nicht, denn wir sind im Museum für Kommunikation wahrlich versackt. Über zwei Stunden wir dort, und es war begeisternt. Geboten wurde Swing mit fetzigen Tanzeinlagen, und auch die Ausstellung war sehenswert und voller Erinnerungen: Alte Fernseher, alte Computer, Video 2000-Geräte, Volksempfänger und vieles mehr war zu sehen. Kein Wunder, dass die nacht rasend schnell umging. Unsere Galerie zeigt ein paar Impressionen. Die sehenswerten Fotos hat wie immer Pe geschossen.

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Jan 29 2010

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USA 2009: Von Chicago nach Philadelphia

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Noch einmal sieben spannende Tage auf unserer Tour durch den Nordosten der USA zeigt der zweite Teil unseres Urlaubsfilms. Wir besuchen unter anderem Cleveland, die Niagara-Fälle Boston und wandeln auf den Spuren Rockys. Viel Spaß beim Betrachten des zweiten Teils unseres Urlaubsfilms 2009.

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Jan 12 2010

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USA 2009: Von Philadelphia nach Chicago

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Die Hälfte ist geschafft. Endlich ist der erste Teil unseres Urlaubsfilms 2009 fertig. Er heißt “Land unter” und führt uns zunächst von Philadelphia bis nach Chicago. Zu sehen gibt es unter anderem Hersheys Chocolate World, Harrisburg, Baltimore, Pittsburgh und natürlich – als Höhepunkt – unsere Besichtigung von Chicago. Mit dabei sind neben Pe und mir noch Liselle, Fabi und Tim, der sogar einige Minuten erstmals selbst gedreht hat.

Viel Spaß beim Betrachten der rund 58 Minuten Film.

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