Sep 10 2010

Profilbild von Pan

Tag 1: Der Flug

Abgelegt unter USA 2010

Wie langweilig war doch der Hinflug, jedenfalls bis wir in Chicago ankamen. Unsere Maschine hatte in Frankfurt mit 40 Minuten Verspätung abgehoben, viel Verkehr war der Grund. Und so erreichten wir Chicago - eines der Ziele unserer Reise  im vergangenen Jahr - auch erst gegen 17.30 Uhr Ortszeit, was den Verbindungsanschluss nach San Francisco unsicher machte. Wir hatten nämlich gerade einmal 25 Minuten zum Einwandern, Koffer holen, Koffer abgeben, Terminalwechsel, Sicherheitscheck und Gate erreichen. Dafür plant man normalerweise 50 bis 60 Minuten ein, wir sollten es nun also in gerade der Hälfte der Zeit schaffen.

Am Ankunftsgate stand folglich eine Mitarbeiterin der Fluggesellschaft bereit und händigte uns neue Bordkarten aus, wir sollten notfalls zwei Stunden später nach San Francisco fliegen. Sie sagte jedoch, wir könnten versuchen, den ursprünglichen Flieger zu erreichen. Das gelang dank der Mithilfe einer anderen Reisenden, auch wenn wir ganz schön rennen mussten. Und so kamen wir gegen 21.30 Uhr Ortszeit in der kalifornischen Flower-Power-Stadt an. Selbst unsere Koffer packten es!

Anschließend ging es zu National, und da wurde es erstmals stressig – wir waren ja schon mehr als 24 Stunden auf den Beinen. Man hatte mir trotz mehrmaliger Nachfragen in Deutschland gesagt, das ich versicherungstechnisch alles Wichtige gebucht hätte , doch das stimmte gar nicht. Immerhin erhielten wir dann dank Upgrade eine Nobelkarre, deren Marke mir gänzlich unbekannt ist. Egal. Groß, geräumig, selbst Pes oranger Koffer passt da super rein!

Nun sind wir in einem Motel 6. Nicht komfortabel, aber sauber. Das reicht für die erste Nacht.

Kommentare deaktiviert

Aug 23 2010

Profilbild von Tim

Film: Tegernsee 2010

Abgelegt unter Filme

Zu sehen gibt es nun den Film über unseren Ausflug an den Tegernsee im Juni 2010 mit Stationen in Rosenheim bei der Landesgartenschau und auf dem Wendelstein. Wettermäßig wird dabei alles geboten, und zwar vom Sonnenschein bis hin zum dichten Nebel.

Viel Spaß!

Kommentare deaktiviert

Aug 16 2010

Profilbild von Pan

Tag 5: Rückkehr nach Frankfurt

Abgelegt unter Kurzurlaub

Vor kurzem sind wir wieder nach Hause zurückgekehrt. Der Rückflug verlief reibungslos, die Heimfahrt über die A3 ging trotz Regens zügig voran. Nach dem Aufstehen und Auschecken aus dem Hotel Amister fuhren wir noch einmal in die Innenstadt. Zunächst wollte Pe sich noch ein paar T-Shirts kaufen, und da sie sehr preisgünstig und schön waren, legte sie sich gleich sechs weitere zu.

Danach frustrierte uns ein wenig das Wetter, denn es war sehr bewölkt. Folglich hatten wir nicht mehr viel Lust, durch die Stadt zu laufen. Wir steuerten zwar noch einmal das Casa Milla an - da erstand ich auch ein Baguette für super teure sechs Euro – besichtigten es jedoch nur von Außen. Sehr viel Zeit hatten wir zudem nicht mehr, denn gegen 15 Uhr mussten wir uns auf den Rückweg zum Hotel machen, die Koffer abholen und zum Flughafen fahren. Wie gesagt, das lief alles reibungslos, mit der Bahn sind es gerade einmal knapp 20 Minuten.

Fazit: Wetter schön, Stadt schon – Barcelona, ein Erlebnis der besonderen Art.

Kommentare deaktiviert

Aug 15 2010

Profilbild von Pe

Tag 4: Angekommen und verliebt

Abgelegt unter Kurzurlaub

Drei volle Tage habe ich nun gebraucht, um mich hier in Barcelona nicht nur angekommen zu fühlen, sondern mich vielmehr auch noch in die Stadt zu verlieben, trotz aller Widrigkeiten mit meiner Kamera, die sich heute noch zu dem gestrigen Malheur (eine Art Serienfehler, was die Hauptplatine betrifft, wie ich inzwischen herausgefunden habe) gesellten und meine Laune demgemäß eher sinken als haben steigen lassen. Und doch: die Stadt ist grandios.

Letztlich haben wir uns heute zwar auch „nur“ wieder Sehenswürdigkeiten angesehen, aber – um mal ganz salopp einen von Dieter Bohlens Sprüchen zum Besten zu geben – „das Gesamtpaket stimmt“. Irgendwie passt alles zusammen, auch die Randbegegnungen, die wir vorher nicht einplanen konnten, so zum Beispiel die Straßenmusiker, die die kleinen, engen Gassen genau mit der Musik bespielen, die mit diesem Terrain konveniert. Und die Barcelonesen stimmen gesanglich mit ein. Ja, es scheint so zu sein, als ob die Bewohner der Stadt, denen das entspannte Genießen förmlich ins Gesicht geschrieben steht, für vieles offen sind, auch für überraschende Aktionen, mit denen sie sich ihren Tag versüßen.

Doch nun zu unserem Tagesprogramm: Nachdem wir den Palau de la Música Catalana, den Weltkulturerbe-Konzertsaal, den man laut Reiseführer unbedingt gesehen haben sollte, abgestattet hatten, schlenderten wir gemütlich Richtung Strand, um von der Platja de Barceloneta nach geschlagenen 75 Minuten Wartezeit (!) mit der Seilbahn schließlich rüber zum Montjuic, dem Hausberg der Stadt, zu fahren.

An der Station angekommen, haben wir die große Aussichtsplattform, von der man eine beeindruckende und weitflächige Aussicht in fast alle Himmelsrichtungen hat, welche aber noch besser wird, wenn man sich auf den Rundtrip hoch zur Festung macht, genutzt, um ein paar Fotos und Filmszenen hoch über der Stadt einzufangen. Erfreulicherweise lässt sich dieser etwas beschwerliche Weg nach ganz oben zur Festung, in der sich heute ein eher unspektakuläres Militärmuseum befindet, aber mit einer weiteren Gondel (für viel zu teures Geld) vereinfachen.

Auf dem serpentinenmäßigen Rückweg in die Stadt reihen sich etliche hübsche Gärten und ein avantgardistisches Museum des Künstler Joan Miró aneinander, für die uns aber leider die Zeit fehlte, weil wir zum Olympiagelände mit dessen Anlagen aus dem Jahr 1992 wollten. Dieses erreichten wir erfreulicher Weise zu einem Zeitpunkt, als das Gelände gerade in einem strahlenden Gold von der untergehenden Sonne getaucht war, weswegen die dort entstandenen Fotos auch eine unglaubliche Wärme und Kraft ausstrahlen, wobei ich mir diese bisher nur auf dem kleinen Display der Kamera angesehen habe.

Der fortgeschrittenen Stunde wegen schritten wir weiter ins Tal hinab, vorbei an dem Nationalpalast, dem Palau Nacional, einem prächtigen Bau mit Türmchen und Kuppeln, der 1929 für die zweite Weltausstellung in Barcelona erbaut wurde und heute das Museum für katalanische Kunst beherbergt, schließlich wollten wir uns die Wasserspiele auf der Plaça de Espanya, die als spektakulär angepriesen worden waren, auf keinen Fall entgehen lassen. Tja, was soll ich sagen? Schon beim wunderschön beleuchteten Nationalpalast, der eine vortreffliche Sicht auf den weiter unten liegenden Brunnen bietet, säumten zahllose Menschen erwartungsvoll die Treppen, auf denen auch wir uns einen Platz suchten, um später immer weiter und näher an das sprühende und musikalisch untermalte Farbenspektakel zu schreiten. Eingebettet in das immer finsterer werdende Dunkel der Nacht wurde dieses Erlebnis für mich zu etwas ganz Besonderem, etwas, das ich in diesem Moment gerne und sofort mit all den Menschen geteilt hätte, die mir lieb sind, obwohl ich es selbst gar nicht so genießen konnte, da ich immer und immer wieder versucht habe, es mit meiner Kamera angemessen einzufangen, aber es war etwas Besonderes. Ein Ereignis in meinem Leben, von dem ich, wenn ich es nicht erlebt hätte, im Nachhinein auf jeden Fall sagen kann, etwas Wertvolles versäumt zu haben, so als würde am Ende ein wichtiges Puzzleteil von meinem Leben fehlen.

Kommentare deaktiviert

Aug 14 2010

Profilbild von Pe

Tag 3: Irgendwas is immer

Abgelegt unter Kurzurlaub

Während es in den vergangenen Tagen in Deutschland Sternschnuppen regnete und damit viel Wunschpotenzial eröffnete, scheint unser derzeitiger Kurztrip in die spanische Metropole irgendwie unter keinem guten Stern zu stehen. Erst hatten wir zwei Tage Pech mit dem Wetter, das sich heute wesentlich gebessert hat, schon weist meine Kamera einen Fehlercode auf, der – wie ich eben in diversen Foren erfahren habe – auf alles mögliche hinweisen kann und selbst beim Einschicken in eine Fachwerkstatt nicht zwangsläufig Besserung bringt. Zwei, drei Bilder kann ich machen, dann muss ich die Kamera auschalten, den Akku entnehmen und wieder einsetzen, bevor ich nach den nächsten zwei bis drei Bildern den gleichen Aufwand habe. Ganz ehrlich: so macht Fotografieren kein Spaß! Und dabei trat der Fehler heute völlig willkürlich auf, ohne dass sich vorher etwas Nennenswertes ereignet hat.

Dabei haben wir heute lohnenswerte Sehenswürdigkeiten besucht, die es natürlich in aller Muse verdient hätten, auf Dauer als Erinnerung gebannt zu werden, was ich trotz des Malheurs zu realisieren versuchte.

Erste Anlaufstätte des Morgens hieß Sagrada Família, sprich Antoni Gaudis unvollendetes Lebenswerk. Man mag es kaum glauben, aber der Bau der großen römisch-katholischen Basilika, dem Wahrzeichen Barcelonas, wurde bereits 1882 begonnen. Die Fertigstellung soll 2030 sein. Grund für die lange Bauzeit ist unter anderem die eigentümliche Konstruktion, die die Arbeit so langsam voranschreiten lässt. Keine Frage: das, was wir in und an dem bizarren Bauwerk gesehen haben, lohnt einen Besuch, vor allen Dingen auch, wenn man sich viel Zeit für die Details nimmt, wobei mich die Massen der Besucher (lange Schlangen vor den Kassen!), von denen wir natürlich selbst ein Teil waren, gestört hat. Nur mal am Rande erwähnt: Im vollendeten Zustand soll die Sagrada Família insgesamt einmal 18 Türme besitzen, von denen bisher gerade mal acht vorhanden sind. Das Modell über die fertige Kirche ist aber der absolute Wahnsinn.

Sagrada Familia

Erfreulich nach diesen vielen Jahrzehnten mühseliger Arbeit ist übrigens die Tatsache, dass Papst Benedikt XVI. dieses Jahr am 7. November den Altar der Basilika weihen wird.

Nachdem wir die Dauer-Großbaustelle verlassen hatten, machten wir uns zu einer weiteren Touristenattraktion, dem Parc Güell, auf, auf den ich mich der zuvor gesehenen Bilder wegen besonders gefreut habe. Am nördlichen Stadtrand auf einem Hügel gelegen, wollte Antoni Gaudi ursprünglich ein exklusives Wohnviertel für das wohlhabende Bürgertum anlegen, von denen letztlich – mangels Investoren – aber nur drei Häuser gebaut wurden.1926 machte die Stadt den Park dann schließlich der Öffentlichkeit zugänglich, den die Unesco – wie einen Teil der Sagrada Família – zum Weltkulturerbe erklärte. Hätte sich mir heute zufällig die liebe Fee an die Seite gesellt, hätte ich mir neben einer funktionierenden Kamera vor allen Dingen eines gewünscht: weniger Touristen auf diesem traumhaft-verspielten Areal mit seinen runden und geschwungenen Formen, das nicht nur die längste Bank der Welt beherbergt, die sich 150 Meter lang über den Hauptplatz schlängelt, sondern hoch oben zudem mit einem fantastischen Ausblick über die Stadt belohnt, von dem aus alle Landmarken der Stadt zu sehen sind. So hat auch hier, wo Menschen wie Ameisen schienen, vor allen Dingen auf der Doppeltreppe und bei den Eingangspavillons, das Geschiebe und Geschubse genervt. Der Park an sich ist zum Verlieben.

Am späten Nachmittag suchten wir schließlich noch das Gotische Viertel im Herzen Barcelonas auf, in dem diese Woche ein großes Fest mit Live-Musik zelebriert wird. Bedauerlicherweise neigte sich der Akku der Sonne zu dieser Zeit aber schon recht rasch seinem Ende zu und gewährte zunächst der blauen Stunde und kurz darauf der Nacht ihren Einzug, so dass wir zwar sehenden Auges die Schönheiten dieses Viertels genossen, sie aber nicht mehr so einfangen konnten, dass ein Foto einen annährenden Eindruck davon vermitteln könnte. Wer aber jemals in Florenz war, wird sich an die viele kleinen Gassen mit ihren liebenswerten Finessen und die mittelalterlichen Bauten erinnern, die es auch hier gibt und einen zeitweise sogar wie in einer andere Epoche versetzt fühlen lassen. Unaufdringliche – anders als in den Ramblas – Straßenkünstler untermalten diese Szenerien auf angenehme Weise.

Tja, und als sich die Nacht dann gänzlich über Barcelona gelegt hat, sind wir noch einmal kurz zum Casa Batllo, einmal mehr einem Bauwerk von Antoni Gaudi, in welchem er seine Kreativität von Formen und Farben aus der Unterwasserwelt hat inspirieren lassen. „Noch einmal“ deshalb, weil wir es schon gestern kurz von außen betrachtet haben, des teuren Eintrittspreises und der langen Schlange wegen aber nicht von innen, wobei wir das ggf. noch nachholen.

Für morgen steht auf jeden Fall eine Fahrt auf den Montjuïc, den Hausberg der Stadt, den man mit einer Seilbahn erreicht, auf dem Programm, und zudem auch noch der Besuch des Olympiageländes von 1992.

Kommentare deaktiviert

Aug 14 2010

Profilbild von Fabi

Bilder Barcelona 2010

Abgelegt unter Bilder

Bilder von Barcelona 2010 findet Ihr auf unserer Reisebilder-Seite.

Kommentare deaktiviert

Aug 13 2010

Profilbild von Pe

Tag 2: Am Puls der katalonischen Metropole

Abgelegt unter Kurzurlaub

Nach anfänglichen Jubelrufen meinerseits und ein paar vorsichtigen Freudensprüngen auf dem Bett, als ich den blauen Himmel heute Morgen sah, besann sich das Wetter aber wieder ganz schnell eines Schlechteren, um uns bei gänzlich bedecktem Himmel – der Luftfeuchtigkeit wegen – gefühlt eher thailändische Bedingungen aufzutischen. Demgemäß wurde der erste Tag Stadtbesichtigung heute auch zu einer echten Herausforderung für unseren Kreislauf, den wir mehr oder minder bravourös und mit kleinen schwächelnden Etappen gut überstanden haben.

Nachdem wir diesmal vergessen haben, in unserem Hotel das Frühstück mitzubuchen, haben wir uns heute Morgen kurzerhand selbst auf dem Weg nach einem Cafe gemacht und strandeten schließlich völlig zufällig bei „Francesco“, einem, wie Pan meinte, gänzlich spanisch sprechendem Lokal, in welchem wir uns – trotz einer missverstandenen Fehlbestellung – köstlich stärkten.

Diese Stärke war meines Erachtens aber auch von Nöten, um sich durch die Ramblas, laut Reiseführer dem „pulsierenden Herzen der katalanischen Metropole“ zu quälen. Verdrießlich war an dem Flanieren über die 1,3 Kilometer langen Straße, die sich in mehrere Abschnitte gliedert, vor allen aber Dingen die Fülle an Menschen – etwas, was ich so gar nicht mag. Letztlich, so ausgeprägt ist es mir auch noch nie anderswo aufgefallen, scheint es hier nur darum zu gehen, den Touristen zu bespaßen oder ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen, sei es als Hütchenspieler, sei es als lebende Statue, sei es Karikaturist, Blumenverkäufer oder was auch immer. Und genau hier ist auch die Gefahr vor Taschendieben sehr groß. Witzigerweise haben wir heute sogar mitbekommen, wie ein Kleinkrimineller auf dem Placa Reial vor der Polizei Reißaus nahm und diese ihn zu viert verfolgte. Apropos Polizei: eins ist mir heute besonders aufgefallen – in Barcelona trumpft die Polizei mit Omnipräsenz, wobei in diesem Zusammenhang die Frage nach dem Warum bleibt.

Gibt’s so viele Polizisten, weil es so viele Kriminelle gibt? Oder soll mir deren Präsenz lediglich das subjektive Sicherheitsgefühl erhöht werden? Vermutlich vermengt sich beides ein wenig.

Ein wahres Feuerwerk an Gerüchen bot dann aber schließlich der farbenprächtige Mercat de la Boqueria, der sich direkt an der Rambla befindet. Beim größten Markt der Stadt, der rund 800 Stände umfasst, findet man auch nahezu alles – und das frisch – , was das kulinarische Herz begehrt: Seien es Süßigkeiten, Honig, Käse, erlesene Öle, Oliven, einheimisches oder exotisches Obst oder Gemüse, Fleisch, Schinken, Fisch oder Meeresfrüchte. Wir selbst haben uns übrigens mit zwei profan belegten Baguettes zufrieden gegeben.

Im Anschluss daran sind wir über die Klappbrücke Rambla del Mar, die wegen ihrer wellenförmigen Bauweise zu einem Magneten für Besucher geworden ist, zum Hafen gegangen, um ein wenig maritimes Flair zu schnuppern. Von hier aus war es dann auch nicht mehr so weit bis zum Port Olimpic, dem Olympischen Hafen, der 1992 zum Anlass der Olympischen Spiele in Barcelona erbaut wurde und heute zu den beliebtesten Gegenden in der Metropole zählt.
Ein witziges Fotomotiv hier, das sich aber leider nicht so gut einzufangen lässt, ist ein 50 Meter großer, kupfern glänzender Stahlfisch, der zwischen zwei Zwillings-Hochhäusern steht.

Naja, und wo der Hafen ist, ist der Strand natürlich auch nicht mehr weit, insofern haben wir uns noch ein wenig am beliebten Barceloneta aufgehalten, um den Abend allmählich ausklingen zu lassen, bevor wir uns völlig erschöpft auf den Rückweg ins Hotel gemacht haben.

Nur mal am Rande erwähnt: Mit ihren vielen Palmen, den kleinen Gassen, den Trinkbrunnen, der Genussfreude beim Essen und der herzlich kommunikativen Art, sprüht die Stadt mit ihren Bewohnern übrigens vor südländischem Flair, was einen ganz besonderen Reiz in sich birgt.

Kommentare deaktiviert

Aug 12 2010

Profilbild von Pan

Tag 1: Regen in Barcelona

Abgelegt unter Kurzurlaub

Vier Tage Barcelona, eine Stadt, von der mir bisher nur Gutes erzählt wurde. Gut präsentierte sie sich aber heute nicht, denn unser abendlicher Spaziergang nach dem Einchecken ins Hotel fiel ins Wasser. Es blitzte und donnerte, so dass wir im Hotel blieben. Das war alles halb so schlimm, immerhin erreichten wir unsere Unterkunft für die kommenden vier Tage erst gegen 20 Uhr.

Das Hotel ist sehr schön, zentral gelegen, die Zimmer sind sauber, und so sind wier hier sicher untergebracht. Sichern müssen wir uns aber vor Taschendieben, die soll es zur Zeit haufenweise in der Stadt geben. Müssen wir halt aufpassen und nur das Nötigste mitnehmen.

Einziger kleiner Haken für morgen früh: Wir haben kein Frühstück gebucht. Egal, dann suchen uns nach dem Aufstehen ein kleines schnuckeliges Cafe, in dem wir den Tag entspannt beginnen lassen können.

Kommentare deaktiviert

« Aktuellere Einträge - Ältere Einträge »