Archiv für das Tag 'Arizona'

Nov 17 2008

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Tag 15: Phoenix und das Casa Grande

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Casa GrandeVorletzter Tag unseres Urlaubs, und während ich diese Zeilen schreibe, packen wir schon lagsam die Koffer. Denn morgen gegen 14 Uhr geht unser Flieger zurück nach Deutschland.

Heute, am vorletzten vollen Urlaubstag zeigte sich Phoenix von seiner schönsten Seite. Mit Temperaturen von bis zu 32 Grad herrschte prächtiger Sonnenschein, und Patty taute richtig gehend auf. War es die letzten Tage doch zumindest abends und morgens noch relativ kalt gewesen, so nutzten wir die warmen Sonnenstrahlen, noch eine Menge zu erkunden.

Botanischer GartenDen Morgen nutzten wir zunächst erneut zu ein paar Einkäufen. Am Mittag führte uns unser Weg zunächst nach Coolidge, wo wir eine mysteriöse Anlage des 13. Jahrhunderts besichtigten. Das sogenannte Casa Grande, erbaut von den Hohokam-Indianern, diente offenbar der Bestimmung der Jahreszeiten.

Zum Abend ging es dann in den Botanischen Garten der Stadt Phoenix, in dem fast alle Pflanzenarten präsentiert werden, die in den Wüsten Arizonas wachsen. Eine tolle Attraktion, doch leider wurde es wieder zu früh dunkel, um alles besichtigen zu können. Dennoch ein lohnender Besuch, zumal wir freien Eintritt erhielten.

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Nov 16 2008

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Tag 14: Steinerne Bäume im Petrified Forest

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Wie auf einem anderen Stern fühlten wir uns heute, als wir durch die Wunderlandschaft des Petrified Forest Nationalparks liefen. Der Höhepunkt: versteinerte Bäume, die im Laufe der vergangenen Jahrtausende hier entstanden waren. Doch bevor Patty so richtig begeistert war, präsentierte sie sich zunächst einmal sehr bockig. Die Paintest Desert, entlockte ihr nur ein müdes Lächeln. Langweilig sei das ja, meinte sie trocken. Doch das änderte sich von Meter zu Meter während der rund 28 Meilen langen Rundfahrt durch den Park. Zwischendurch entdeckten wir noch Reste der historischen Route 66 entdeckt, die auf ihrem Weg von Chicago nach Los Angeles auch durch den Park führte.

Tim an der Route 66

Kleine Besonderheit am Rande: Am Morgen zeigte das Thermometer in Gallup -12 Grad, am Nachmittag dann 18 Grad im Park; und in Phoenix bei Ankunft waren es sogar über 20 Grad. Aber ganz ehrlich: Die -12 Grad fühlten sich überhaupt nicht kalt an. Diesen Eindruckt hatte ich jedenfalls, als ich am Morgen die Koffer zum Auto getragen hatte.

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Nov 12 2008

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Tag 10: Westernlegenden in Tombstone

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Es war, als könnte man die Schritte Wyatt Earps und Doc Hollywoods auf den Straßen der Westernstadt Tombstone noch hören. So wenig scheint sich der kleine Ort in Arizona geändert zu haben, den wir heute auf unserer Fahrt Richtung New Mexico besucht haben. Er präsentiert er sich wie Ende des 19. Jahrhunderts, als die berühmten Westernlegenden ihre legendäre Schießerei am OK Corral hatten. Keine Frage: Sogenannte Shootings veranstalten die Einwohner auch heute noch, wenn auch nur zur Belustigung der Touristen. Und noch immer fahren Postkutschen durch Tombstone.

Tombstone

Am frühen Morgen hatten wir uns aufgemacht, um nach New Mexiko zu kommen. Nach dem Zwischenstopp in der Westernstadt erreichten wir schließlich am frühen Abend unser Ziel in Las Cruces. Mal sehen, wie lange wir bleiben, denn wir haben ein wirklich schönes und preiswertes Motel gefunden.

La Quinta Inn in Las CrucesKleiner Punkt am Rande: Als wir von Tombstone zurück zur Interstate fahren, wurden wir erstmals in den USA kontrolliert. Die Borderpatrol hatte einen Kontrollposten errichtet, doch nach Zeigen unserer Ausweise und unserer Visa wünschten die netten Beamten uns eine weiterhin gute Fahrt.

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Nov 11 2008

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Tag 9: Tucson

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In TucsonDass am Veterans Day in den USA die Geschäfte zwar offen, doch zumindest einige öffentliche Gebäude geschlossen haben, das stellten wir heute am neunten Tag unseres Urlaubs in Tucson fest. Nach dem Aufstehen und einem Starbucks-Kaffee zum Frühstück besichtigten wir am Vormittag die rund 100 Meilen südlich von Phoenix gelegene Stadt, deren Besuch sich wirklich lohnt. Hier herrscht überwiegend die Adobe-Bauweise vor, die angeblich typisch für Arizona und New Mexico ist. Wir sind gespannt, denn New Mexiko folgt ja erst noch. Typisch auch in Tucson: Saguora-Kakteen an jeder Ecke. Und ganz wichtig: Die Temperaturen bewegten sich bei angenehmen rund 25 Grad.

Ein Meer aus Kakteen erlebten wir anschließend auf der Fahrt zum und im Arizona Sonora Desert Museum. Ein Kaktus reihte sich an den nächsten, viele mehrere Meter hoch. Höhepunkt des Tages war der Besuch des Museums, in das wir dank Pattys Presseausweis sogar umsonst eingelassen wurden. Die Zeit war viel zu kurz, um alle Attraktionen der Einrichtung bewundern zu können, denn aufgrund der Jahreszeit schloss das Museum bereits um 17 Uhr.

Ach ja: Endlich gelang es uns auch, die Postkarten abzuschicken. In Tucson fanden wir nämlich einen Briefkasten.

Kakteen im Nationalpark

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Nov 10 2008

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Tag 8: Blythe – Tucson

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518 Meilen am Stück – so lautete unsere Fahrtbilanz des Tages. Am frühen Morgen waren wir noch hoffnungsfroh aufgewacht, der Osten war unser Ziel, über den Pretrified Forest Nationalpark wollten wir nach Albuquerque und Santa Fe waren. Doch je weiter nach Osten wir fuhren, desto kälter und bewölkter wurde es. War in der vergangenen Woche wenigstens noch das Wetter schön – Sonnenschein und kalt -, begegnete uns vor Williams Schnee in den Bergen. In Prescott, ein eigentlich ganz netter Ort, sollte ein Zwischenstopp sein, doch die Besichtigung bliesen wir ab. In Williams beschlossen wir schließlich, zurück nach Süden zu fahren. Das bedeutete zwar einen Umweg von knapp 200 Meilen, doch am Abend kamen wir schließlich im warmen Tucson an.

Dennoch: Die gute Laune hat uns diese kleine Irrfahrt nicht verdorben, und so freuen wir uns auf die Besichtigung der Stadt.

Fahrt nach Prescott

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Nov 08 2008

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Heiss und kalt

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Sitzen gerade in Blythe an der Grenze von Arizona nach Kalifornien und haben ein Zimmer im Motel 8 gefunden. Heute morgen sind wir bei 0 Grad Celsius losgefahren, wir haben naemlich die vergangenen zwei Tage in Flagstaff verbracht. Flagstaff ist ueber 2100 Meter hoch, und somit einfach nur richtig kalt. Wir haben den Ort als Zwischenstopp genutzt, um den Grand Canyon zu besuchen. Man kann gar nicht beschreiben, wie grandios dieses Stueck Natur ist.

Unglaublich sehenswert war die Landschaft heute ebenfalls. Wir befinden uns auf dem Weg nach Los Angeles und fuhren durch Lake Havasu City. Dort steht die London Bridge, die ein Millionaer 1968 gekauft und dort errichtet hat. Und richtig warm ist es auch: Um die 27 Grad waren es heute Nachmittag.

Alles kann man gar nicht erzaehlen, da wir nur 15 Minuten Berechtigung fuer diesen kostenlosen PC haben. Wir haben schon viele Minuten gefilmt und jede Menge Bilder geschossen. Die Bilder entstehen aber unter erschwerten Bedingungen: Pattys Kamera geht nicht mehr richtig, die Elektronik schein kaputt zu sein.

Vielleicht gelingt es uns, noch mal einen Kurzbericht zu schreiben. Bis spaeter. Es gruessen Pe, Tim und Pan.

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Nov 07 2008

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Tag 5: Flagstaff – Kingman – Lake Havasu – Blythe

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Raus aus Arizona heißt es nun für die kommenden Tage. Da morgen das Konzert der Who in Los Angeles stattfinden wird, brachen wir heute morgen sehr früh auf, um die erste Etappe der knapp 450 Meilen bis in die kalifornische Riesenstadt zu erledigen. Die Hälfte des Weges haben wir heute zurückgelegt, und dennoch schafften wir es, einige tolle Orte zu besichtigen.

Lake Havasu

In Kingman machten wir den ersten Stopp. Der Ort selbst ist recht unspektakulär, dient aber als Drehscheibe an der Interstate 10 zwischen Arizona, Las Vegas in Nevada und eben Los Angeles in Kalifornien. In Lake Havasu City stießen wir auf die London Bridge. Kein Scherz: Ein Millionär hatte Ende der 1960er Jahre die Brücke in London gekauft, in die Wüste transportiert und in der Stadt in Arizona wiederaufbauen lassen. Rund sieben Millionen Dollar kostete das. Heute stellt sie die Verbindung zu einer künstlichen Insel her. Zuvor waren wir am Lake Havasu, ein richtig schöner See in der Wüste, der durch den Colorado gespeist wird.

London Bridge

Nach einigen Stunden unter strahlend blauem Himmel und Temperaturen über 25 Grad ging es nach einem Abstecher am Parker Dam dann weiter nach Blythe. In der Stadt an der Staatsgrenze von Arizona und Kalifornien übernachten wir nun, und Patty nutzt die Gunst der Stunde – im Motel gibt es einen PC mit Internetanschluss -, um im Internet zu surfen.

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Nov 06 2008

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Tag 4: Flagstaff – Grand Canyon – Flagstaff

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Der Morgen setzte fort, was der Abend bereits angedeutet hatte: Auf über 2000 Metern Höhe ist es morgens kühl. Nach dem Aufstehen war es so kalt, dass wir zunächst einmal die Luft am Auto prüfen mussten. Was in Deutschland eine Fingerübung ist, gestaltete sich an der Tankstelle in Flagstaff als durchaus kompliziert. Ein freundlicher Tankwart unterstützte uns aber dabei, und nach wenigen Minuten war der Reifendruck wieder in Ordnung.

Grand Canyon

Die Fahrt zum Grand Canyon war nicht minder eindrucksvoll wie der strahlend blaue Himmel. Rund 85 Meilen mussten zurückgelegt werden, dann endlich war der Nationalpark erreicht. Und die Aussicht auf das Werk, das Wind, Wetter und der Colorado-River in den vergangenen Millionen Jahren geschaffen hatten, entschädigte selbst für die tiefen Temperaturen. Während der Fahrt zu den verschiedenen Aussichtspunkten veränderte der Sonnenschein die Farben der Felsen, so dass es an jedem Punkt Neues zu entdecken gab.

Zwei wichtige Dinge am Rande: Zunächst kauften wir heute Briefmarken (das Schreiben der Postkarten ist immer ein schwieriges Unterfangen). Weniger schön: Am Mittag bekam Patty Bauchschmerzen, wir wissen aber nicht woher. Wir sind übrigens wieder in Flagstaff im selben Motel. Morgen geht es Richtung Los Angeles.

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