Archiv für das Tag 'Bayern'

Jun 13 2010

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Pe

Tag 3: Vom Nebel verschluckt

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Gestern Glück, vorgestern Glück. War ja klar, dass das nicht so weitergehen konnte. Schade, denn eigentlich hätten wir nur noch den heutigen Tag gebraucht, denn schon ab morgen schallt der Ruf der Pflicht wieder als Echo aus den Bergen, in den wir uns heute noch tummelten.

„Wer fährt denn heute auf den Wendelstein?“, hatte uns der Busfahrer noch gefragt, als wir von unserer Bergtour wieder im Tal waren. „Heut sieht man doch gar nichts“. Recht hat er. Und doch, was hätten wir tun sollen? Auf schöneres Wetter warten? Wann und wo?  Laut seinen Auskünften gibt es ohnehin nur 20 Tage im Jahr, an denen das Wetter auf dem Berg eine grandiose Fernsicht verspricht. Und da es die Internetseite www.heute-ist-einer-dieser-formidablen-20-Tage-auf-dem-wendelstein.de noch nicht gibt und wir ohnehin nur noch diesen einen Tag hatten, dachten wir uns: besser bei Nebel auf dem Berg gewesen zu sein, als gar nicht. Aber das Wetter war leider nicht das einzige, das uns heute nicht hold war. Nein, bedauerlicher Weise auch Deutschlands höchstes Naturjuwel, die Schauhöhle auf dem Wendelstein, die noch bis im Juli energieeffizienter in Szene gesetzt wird. Hierüber war ich wirklich sehr traurig, weil ich mich rein aufgrund der im Vorfeld gesehenen Bilder schon sehr darauf gefreut habe.

Die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands hingegen, die sich keuchend den Weg nach oben kämpfte, war umso beeindruckender, zumal sie in 25 Minuten Fahrzeit rund 1200 Höhenmeter bei einer Steigung von 27,5 Prozent zu überwinden hat.  Auf knapp 1800 Metern angekommen tauschten wir schließlich die Klarsicht vom Tal gegen feinen Aerosol-Nebel, dessen feuchter Schleier sich innerhalb von Minuten in unserer Kleidung und unseren Haaren festsog. Die Hand vor Augen war zwar zu erkennen, vielmehr aber auch nicht. Letztlich konnten wir fast immer nur erahnen, wo wir unseren nächsten Schritt hintun, was angesichts der weitestgehend Natur belassenen Wege zweifelsohne aufregend war. Witzig war auch die Szene, als wir in greifbarere Nähe immer wieder Glockenbimmeln vernahmen und darauf tippten, dass es Kühe, die uns im Tal zuhauf begegneten, sein müssten, es letztlich aber doch Schafe waren. Insofern war unser kleiner Spaziergang in den Höhen immer wieder von Überraschungen geprägt.

Bedingt durch die Tatsache, dass wir in den vergangenen Tagen stets unterwegs waren, hatten wir von der großzügig gestalteten Hotelanlage außer unserem eigenen Zimmer nur noch den Frühstücksraum gesehen, was wir heute Morgen kurz vor der Abreise zum Anlass nahmen, uns einmal die Übernachtungsstätte genauer anzusehen, die alleine mit drei Schwimmbädern und einem überdimensionalen Fitnessraum auch einen Grund zum Verweilen im Hause geboten hätte. Bedauert in dem Sinne haben wir die unterlassene Inanspruchnahme dieser Annehmlichkeiten aber nicht.

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Jun 12 2010

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Tag 2: Rosenheim, Landesgartenschau

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Rosenheim ist für uns kein unbekanntes Pflaster mehr. Im vergangenen Jahr hatten wir auf der Rückfahrt von Traunstein einen kurzen Abstecher in der Altstadt eingelegt. War es damals mehr Zufall, so hatten wir in diesem Jahr Rosenheim wegen der Landesgartenschau gezielt angesteuert. Ein Ziel, das sich lohnte.

Während der Hinfahrt hatte Pe das Vergnügen, ein paar Wilderdbeeren zu finden, und natürlich fütterte sie uns gleich mit der kleinen Köstlichkeit. Badeschuhe fand sie auch noch – dank eines kleinen Umwegs -, und so erreichten wir gegen 12.30 Uhr das Schaugelände.

Im Mittelpunkt standen an diesem Wochenende Kajakmeisterschaften, was durchaus spannend war. Überhaupt spielt das Thema Wasser eine große Rolle, so dass das Motto „Innspiration“, in Anlehnung an den durch Rosenheim fließenden Fluss, überaus passend ist. Blumen interessieren uns nur am Rande, die vielen Skulpturen und inspirierenden Gebäude – eine Arche, ein Bienenvölkchen, eine Kuppel aus Bambus – hatten es uns sehr angetan. Und – wie erwähnt – die vielen Wasserattraktionen. Unverschämt sind nur die Preise für Getränke: 2,50 Euro für eine Halbliterflasche sind echter Wucher. Das sind ja norwegische Verhältnisse…

Egal, wir hatten wie immer alles dabei, und so kehrten wir nach vielen vergnüglichen Stunden zurück zum Tegernsee. Es lohnt sich.

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Jun 11 2010

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Tag 1: Rundfahrt über den Tegernsee

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Ganz schön groß der See. Nicht nur zahlenmäßig, sondern auch vom subjektiven Eindruck her. Rund sechs Kilometer Länge, die der Tegernsee aufweist, sind bekanntlich nicht so fassbar. Für eine Rundfahrt mit dem Schiff braucht man rund 90 Minuten. Woher wir das wissen? Wir haben gegen 16.45 Uhr ein Schiff geentert und haben die große Rundfahrt genossen. Das Wetter war traumhaft schön am heutigen Tag, so dass sich auch für Pe viele schöne Postkartenmotive ergaben, immerhin hielten wir an einigen der sechs Gemeinden auch an.

Am Abend ging’s dann in die Ostiner Stuben, ein Tipp, den uns eine freundliche Bewohnerin von Gmund gegeben hatte. Ich gebe es zu, wir wären niemals Richtung Hausham gefahren und wären wohl eher in eine Pizzeria gegangen, doch zum Glück taten wir das nicht. Denn das Essen war lecker, und im Biergarten an diesem herrlichen Abend zu sitzen war eindrucksvoll.

Am morgigen Samstag soll es Richtung Rosenheim gehen, Pe möchte unbedingt die Landesgartenschau sehen.

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Jul 31 2009

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Film: Südliche Szenen

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Nach unserem Abstecher in den Norden Ende April dieses Jahres, waren wir wenige Wochen später entgegengesetzt im Süden unterwegs. Mit kurzer Verspätung folgt wie immer der Film über unsere Erlebnisse, die uns unter anderem nach Kufstein und Innsbruck führten. Viel Spaß beim Zusehen.

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Jun 13 2009

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Tag 5, Teil 2: Eine teure Schraube

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Schraube im ReifenRund 150 Euro hat uns diese Schraube gekostet, die ich heute Morgen im linken Vorderreifen unseres Autos gefunden habe. Sie war auch der Grund für den schleichenden Plattfuß, der uns in den vergangenen Tagen – besonders am Donnerstag – so viel Sorgen bereitet hatte. Folglich mussten wir unseren gesamten Plan umwerfen, und so wurde es nichts aus Kaiserschmarn, Gondelfahrt und Bergwanderung. Stattdessen ging es sofort nach dem Einpacken zurück nach Deutschland, wo uns der BMW-Service freundlicherweise Adressen für Autohäuser mitteilte. In Traunstein wechselte man uns dann gegen 12 Uhr den Reifen.

TraunsteinImmerhin nutzten wir dann die Gunst der Stunde, die Große Kreisstadt – so nennt sie sich – ein wenig anzuschauen, und Traunstein ist wirklich recht hübsch, die Innenstadt lohnt einen Besuch. Anschließend machten wir noch einen kurzen Abstecher zum Simssee, wo Pe ein altes Landschulheim besichtigte, in dem sie als Schülerin einige schöne Tage verbracht hatte. Den Abschluss bildete schließlich ein kurzer Trip nach Rosenheim, bevor es mit Miss Marple zurück nach Würzburg ging.

Fazit der fünf Tage: Trotz reichlich Unglücks und durchwachsenen Wetters haben wir einige schöne Sachen gesehen.

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Jun 11 2009

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Tag 3: Wo bitte ist die Tanke?

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Paar mit HutWie rar Tankstellen in Bayern gesät sein können, das haben wir heute gemerkt. Denn als wir am frühen Nachmittag uns auf den Weg machten, zeigte die Bordkontrolle unseres Flitzers, dass der Reifendruck nicht mehr stimmte. Unser Ziel heute war Berchtesgaden, denn in Bayern sollte das Wetter etwas besser als im Kaiserwinkl sein. Kurz hinter Reit im Winkl war eine Tankstelle, wo wir die Reifen überprüften und Luft nachfüllen mussten. Da die Kontrolle immer noch zu wenig Reifendruck anzeigte, fuhren wir langsam auf der Suche nach einer zweiten Tankstelle weiter um festzustellen, ob alles in Ordnung sei. Es dauerte aber und dauerte, mal hatte eine Tankstelle geschlossen (im Süden ist bekanntlich Feiertag), mal war der Kompressor nicht angeworfen. In Berchtesgaden wurden wir dann schließlich fündig. Alles in Ordnung (scheinbar), Kontrolle neu initialisiert, und schon können wir beruhigt weiterfahren.

Am KönigsseeDer Tag selbst verlief so durchwachsen wie das Wetter. Mal schön, mal deprimierend. Am Morgen hatten wir noch lange ein neues Spiel gespielt, dass Pe zu ihrem Jubeltag geschenkt bekommen hatte (Dominion – ein absoluter Tipp!), so dass die Laune gut war. In Bayern selbst regnete es mal, wir tranken einen viel zu teuren Kaffee und aßen ein viel zu teures Eis (dafür aber lecker). Der Ausflug zum Obersalzberg war nur kurz, dafür wanderten wir dann ein wenig am Königssee entlang, der sich – trotz zeitweisen Regens – in schönen Grün präsentiert. Übrigens: Hutfotos gab es an diesem Tag auch haufenweise …

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Apr 15 2009

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Schlösser & Co.

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Schloss WeikersheimWarum in die Ferne schweifen, wenn das Schöne liegt so nah? Diese Frage stellten wir uns zurecht am Ostermontag, denn unser Ausflug nach Weikersheim und Bad Mergentheim führte uns in zwei schöne, alte Städte, die uns wahrlich begeisterten.

Erstes Ziel des Tages war aber zunächst einmal ein Bäcker, denn Pe wollte unbedingt leckere Brezel mit auf die Reise nehmen. Gut, ein Stück Mohnkuchen kam noch dazu, aber das ließen wir uns gleich nach dem Kauf schon schmecken.

DeutschordensmuseumUnsere Ziele kannte Pe von ihrer Arbeit her, das Titelblatt eines Tourismusmagazins hatte einmal das Schloss Weikersheim geziert. Und wahrlich: Es lohnte sich, denn Weikersheim ist ein schönes altes Städtchen mit alter Stadtmauer – erstmals erwähnt 1314 -, schönen alten Häusern und einem superschönen Schloss. Einen entspannten Gang durch den Schlossgarten ließen wir uns nicht nehmen, immerhin war das berühmte Versailles Vorbild bei der Anlage des Gartens.

Anschließend fuhren wir nach Bad Mergentheim, das Pe erst vor kurzem anlässlich der Duckomenta besucht hatte. Mir war der Ort bis dato nur vom Namen her bekannt, doch er gefiel uns beiden nicht minder gut. Sogar den Kurpark fanden wir nach einigen Minuten des Suchens, und hier erfand Pe eine neue Methode, mir eine Ruheminute vorzuzählen – sie wollte weiter, ich etwas sitzen -, ohne mich zu nerven: Sie tanzte sie einfach zählend mit obskuren Figuren für die Sekunden 1 bis 60.

Fazit: Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Städte – ein sehr lohnender Ostermontag.

Die Duckomenta in Bad Mergentheim

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Mrz 21 2009

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Ausflug nach Kulmbach

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KulmbachDas schöne Wetter nutzend haben wir uns heute auf den Weg nach Kulmbach gemacht. Die Stadt, wohl mehr bekannt durch Thomas Gottschalk als durch die sehenswerten Gebäude, präsentierte sich dabei von einer wirklich schönen Seite. Besonders die Plassenburg, das berühmte Wahrzeichen der Stadt Kulmbach, war eine Besichtigungstour Wert. Wer also mal Zeit und Lust hat, ein schönes Städtchen zu besichtigen, der kann getrost Kulmbach ins Reiserepertoire aufnehmen.

Ach ja: Da gibt’s auch eine nette Eisdiele mit leckerem Eis…

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