Archiv für das Tag 'Georgia'

Okt 11 2007

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Tag 12: Savannah

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SavannahTja, was soll man über Savannah sagen. Eine wunderschöne Stadt, die nicht mit Reizen geizt: Geniale Eichenalleen, eindrucksvolle Häuser, gemütliche Plätze und, und, und. Ich gebe es zu. Savannah, dieses Kleinod der Südstaaten, ist wirklich einer der schönsten Plätze, die wir bisher in den USA besucht haben. Wir parkten ziemlich zentral in der Stadt an einem der zahlreichen Squares, die teilweise richtig zum Ausruhen und Hinsetzen einladen. Von da gingen wir zur Historic River Street, wo wir schließlich einen Peanut-Laden entdeckten. Klar, dass Pe aus dem Probieren gar nicht mehr rauskam und wir uns eine Dose Erdnüsse für die Heimfahrt kauften. Und wie in solchen Fällen üblich, fütterte Pe mich mit massenweise Erdnüssen der unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen.

Historic River StreetSavannah ist übrigens die älteste Stadt Georgias. Nicht nur das beeindruckte uns, vielmehr waren wir auch überrascht, eine sprechende Ampel vor dem Rathaus zu sehen. Sie sagte “Wait”, solange es rot war, zählte dann aber die Sekunden der Grünphase herunter. Sachen gibt’s. Man könnte jetzt noch unzählige Fotos anhängen, doch hier sei einfach auf den Film verwiesen, den wir so schnell wie möglich nach dem Urlaub online stellen.

Abgerundet haben wir den Tag mit einem Besuch von Tybee Island, der Insel mit dem einfach nur schönen Leuchtturm. Wer Pe kennt, der weiß, dass sie sich von Verbotsschildern nicht beeindrucken lässt; ich gebe zu, dass wir ein wenig umherirrten, um den Zugang zum Strand zu finden, und an vielen Stellen standen halt Schilder mit der Aufschrift “Privatbesitz”. Wir fanden ihn dann schließlich doch, und Pe begab sich auch gleich auf eine Runde über den Strand. Witziger Weise fragte ein angebliches Ex-Model, ob Pe denn selbst ein Model wäre, wo sie doch so schön sei. Geschmack hat die ältere Dame ja …

Tybee Island

Jetzt sind wir übrigens in einem Motel in der Nähe von Brunswick. Knight’s Inn heißt es, und obwohl hier keine Ritter übernachten, ist es doch recht angenehm hier.
So schön kann Urlaub sein!

Gefahrene Meilen:
Richmond Hill – Brunswick 137,9 Meilen (220,64 Kilometer)

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Okt 08 2007

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Tag 9: Atlanta

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Heute hatten wir ein volles Programm. Wir hatten uns entschieden, zunächst einige Sehenswürdigkeiten in Atlanta anzuschauen und dann Richtung Osten zurückzukehren. Das Wetter soll dort schließlich wieder besser sein.

Georgia Aquarium

Zunächst ging es ins Georgia Aquarium. Es ist angeblich das größte der Welt, und in der Tat ist ein Besuch mehr als lohnenswert. Die Sicherheitskontrollen waren warhrlich streng. Pe musste sogar ihre Kaugummis abgeben, und selbst Essen durfte man nicht mit in das Gebäude nehmen. Wir entschieden uns für ein Kombiticket mit dem Coca Cola Museum, da spart man jede Menge Dollars.

SeanettleDie Farbenpracht der Fische begeisterte, und die Stunden vergingen in den verschiedenen Themenbecken in Windeseile. Piranhas, Zitteraale, Haie, Wale – ich kann sie gar nicht alle aufzählen. Völlig hin und weg waren wir von den Seanettlen, die – getaucht in wunderbar blaues Licht – einfach nur galaktisch aussahen. Ach ja: Weil wir nichts mit zu Essen reinnehmen durften, aßen wir wohl oder übel Kleinigkeiten in der Aquariums-Kantine. Schmeckte aber.

Coca Cola MuseumEnttäuscht waren wir dagegen vom Coca Cola-Museum gegenüber. Man wird immer nur in Gruppen eingelassen, und der Rundgang startet mit einer absolut dämlichen Show in einem Raum, in dem viele Cola-Ausstellungsstücke hängen. Der folgende Film war ganz nett, doch einmal eingelassen zog es Pe sofort in den Probierraum. Über 40 Cola-Sorten füllten schließlich Pes Magen, doch dieser hielt dieser Tortur stand. Unglaublich aber war: Sie probierte alle Sorten! Kleiner Hinweis: Das Getränk aus China schmeckte ihr am besten.

Stone Mountain ParkNach einem Abstecher im Olympia Park sowie einem genialen Starbucks-Kaffee (dank des starken Euros macht Kaffeetrinken bei Starbucks in den USA richtig Spaß) fuhren wir in den Stone Mountain Park. Leider kamen wir nicht umhin, acht Dollar Benutzungsgebühr zu bezahlen. Der dort angesiedelte Spaßpark hatte zum Glück schon zu (der Eintritt kostet sonst 19 Dollar), so dass wir ganz gemütlich zu den in den riesigen Felsbrock eingehauenen Bürgerkriegshelden gelangten. Das Kunstwerk ist zwar nicht spektakulär, dieser überdimensional große Felsbrocken aber schon, immerhin führt da eine Seilbahn hinauf.

Die heutige Nacht ist aber ein echtes Drama: Wir sind in Augusta, eine wirklich hässliche Stadt, fast so wie in Greenville. Das Motel ist ok, doch um 0.30 Uhr pochte es plötzlich gegen die Tür, jemand wollte Einlass. Ich wagte es mich gerade noch, aus dem Fenster zu schauen und bekam einen unglaublichen Schreck: Alle Autos vor unserem Zimmer schienen verschwunden. Ich beruhigte mich erst, als ich feststellte, dass wir unseres gar nicht sehen können. Habe mich gerade noch mit einem Schwarzen unterhalten (ich traute mich tatsächlich raus), doch den verstand ich überhaupt nicht. Nun: Die Nacht wird trotzdem ruhig, denn ich habe unsere Eingangstür durch die Koffer zusätzlich gesichert. Gute Nacht!

Gefahrene Meilen:
Atlanta – Augusta 188,6 Meilen (301,76 Kilometer)

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Okt 07 2007

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Tag 8: Atlanta

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AtlantaDer Morgen an diesem achten Urlaubstag begann mit einem sportlichen Schreck: Eigentlich wollte Pe nur rund 45 Minuten joggen, doch als sie nach einer Stunde immer noch nicht zurückgekehrt war, war klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Mit dem Auto suchte ich sie und fand sie auch rund 400 Meter vom Motel entfernt. Sie hatte sich schlicht und einfach verlaufen.

Nach diesem kleinen Maleur führte die Fahrt nach Atlanta, der Stadt der olympischen Spiele von 1996. Das Motel hatten wir früh erreicht, es war sauber und bequem, doch leider lief die Toilettenspülung. Es dauerte dann immerhin knapp eine Stunde, bis alles repariert schien und wir uns auf den Weg stadteinwärts machten. Atlanta – eine interessante Stadt, aber leider auch etwas Angst einflößend. Ein sehr netter Parkwächter namens Diamond unterhielt sich fast eine geschlagene Stunde mit uns, und er erzählte, dass es bis 22 Uhr ungefährlich sei – solange jedenfalls seien er und seine Kollegen im Dienst. Diamond bewacht jedoch nicht nur die Stadt, er hatte auch viel Infomaterial dabei, und so gingen wir bewaffnet mit einem Stadtplan auf Tour.

Schachspielen im ParkDa Sonntag war, präsentierte die City sich nicht ganz so voll, ein klein wenig Angst bekamen wir dennoch. Zunächst hatte ein Passant Pe angeraunzt, weil sie ohne zu Fragen Fotos von Schachspielern geschossen hatte. Doch Pe erledigte das auf ihre eigene charmante Art, fragte ganz freundlich, und natürlich durfte sie Fotos machen. Mulmig wurde uns jedoch, als wir von einem Schwarzen “verfolgt” wurden, dem wir zuvor kein Almosen gegeben hatten. In unserer Not flüchteten wir in einen McDonalds, wo wir aufgrund unserer offenbar furchtsamen Gesichter eine Pommes umsonst bekamen – so jedenfalls Pes Theorie. Der weitere Stadtrundgang verlief dann reibungslos in wunderschöner Abendsonne.

Als wir in das Motel zurückgekommen waren, mussten wir leider feststellen, dass die Toilettenspülung doch noch nicht in Ordnung war. Folglich mussten wir kurzerhand in ein anderes Zimmer umziehen.

Gefahrene Meilen:
Greenville- Atlanta 184,5 Meilen (295,2 Kilometer)

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