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	<title>pepanten.de &#187; Illinois</title>
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	<description>Unterwegs mit Pe, Pan und Co</description>
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		<title>Merry Christmas</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 20:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pe</dc:creator>
				<category><![CDATA[USA 2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Weihnachten! Und das mitten im Oktober! Nein, es war heute nicht besonders kalt, das heißt anfänglich schon. Bedingt durch den Wind, für den Chicago bekannt ist. Nein, es war vielmehr so, dass der liebe Wettergott oder einer seiner Abgesandten uns heute den ersten regenfreien und durchweg sonnigen Tag in diesem Urlaub beschert hat, weswegen unsere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="ngg-singlepic ngg-right" src="http://www.pepanten.de/wp-content/galerie/usa-2009/img_0374-library.jpg" alt="Harold Washington Library" width="280" height="420" />Weihnachten! Und das mitten im Oktober! Nein, es war heute nicht besonders kalt, das heißt anfänglich schon. Bedingt durch den Wind, für den Chicago bekannt ist.</p>
<p>Nein, es war vielmehr so, dass der liebe Wettergott oder einer seiner Abgesandten uns heute den ersten regenfreien und durchweg sonnigen Tag in diesem Urlaub beschert hat, weswegen unsere spontan getroffene Entscheidung, den heutigen Tag vor der Weiterfahrt gen Osten noch einmal in Chicago zu verbringen, goldrichtig war. Und er hat sich soooooo etwas von gelohnt, aber nicht nur das. Nein, er hat darüber hinaus auch für all die vergangenen, gefühlt urlaubslosen Tage entschädigt. Auch wenn ich es natürlich nicht gewusst hätte, was ich verpasst hätte, wenn wir den heutigen Tag nicht erneut Downtown gewesen wären, wäre es eine Sünde sondergleichen gewesen, denn durch die heutige Erfahrung kann ich nun für mich sagen, dass ich die Metropole am Lake Michigan nahtlos neben meine Lieblingssehenswürdigkeiten in den USA, White Sands Nationalpark und Petrified Forest, einreihen kann.</p>
<p>All das, was wir uns gestern nicht angesehen haben, haben wir heute realisiert, wobei wir des vortrefflichen Wetters wegen, auch erneut den Grant Park mit dem Buckingham Brunnen aufsuchten, da sich von unserem Parkplatz letztlich alles gewünscht Sehenswerte in relativer Laufweite befand. Da ich dem Wetter nicht traute, hieß unser erstes Ziel Millennium Park, den wir nach ein paar Schnappschüssen an der Chicago Stock Exchange, die uns dort gestern nicht vergönnt waren, aufsuchten. Tja, was soll ich sagen? Eigentlich bin ich sprachlich minderbemittelt, um das, was ich fühlte, in Worte zu kleiden. Besonders groß, was die Fläche betrifft, war er nicht. Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, vielleicht etwas Ausuferndes wie der Central Park in New York oder der Hyde Park in London, aber davon ist der Millennium Park weit entfernt. Muss er aber auch gar nicht, denn schließlich ist die Größe eines Parks noch lange nicht mit einem Gütesiegel gleichzusetzen. Dem 2004 eröffneten Millennium Park würde ich aber, wenn ich diesbezüglich etwas zu sagen hätte, definitiv ein solches verleihen, da er durch seine sinn- und ideenreichen sowie verspielt umgesetzten Elemente das Vermögen besitzt, sowohl Erwachsene als auch Kinder in den Bann zu ziehen. Schade, dass ich keine Tasche besaß, die groß genug war, um ihn einfach einzupacken.</p>
<p>Im Anschluss daran &#8211; und auch deswegen war der Freude darauf wegen heute ein bisschen Weihnachten &#8211; machten wir uns, nach einem Miniabstecher im „Art Institute of Chicago“, auf den Weg in die Harold Washington Library, an der wir gestern ja leider ahnungslos ob ihres interessanten Innenlebens vorbeiliefen. Und auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Auf insgesamt neun Etagen erstreckt sich die größte, der Öffentlichkeit zugängliche Bibliothek der Welt, die mittlerweile auch schon zahlreiche Preise eingeheimst hat. Die zwei Millionen Bücher verteilen sich übrigens auf acht Etagen, die allesamt über Rolltreppen zu erreichen sind. Die neunte beherbergt neben Ausstellungen einen meines Erachtens wirklich besuchenswerten Geheimtipp: einen schlichten, aber doch sehr vornehmen und gleichermaßen edlen Wintergarten, der durch seine Abgeschiedenheit in der obersten Etage, zumindest heute war es so, wie eine lichtdurchflutete Oase der Stille wirkt.</p>
<p>Danach, ich kündigte es weiter oben bereits an, stand noch einmal Grant Park auf dem Programm, der sich uns &#8211; eingebettet in wohlgeformte Kumuluswölkchen &#8211; heute von seiner schönsten Seite zeigte, wobei ich den Buckingham Brunnen (gestern flüchteten wir des Regens wegen ja bevor wir ihn uns detailliert ansehen konnten) weitaus weniger spektakulär finde, als ich diverse Male darüber gelesen habe. Aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden, was nicht heißen soll, dass damit ein Besuch dieses Brunnens überflüssig sei, zumal der Weg von hier bis zu einer hübschen Promenade des Lake Michigan, der aufgrund seiner unendlichen Weite eher einem Meer als einem See gleicht, nur ein Katzensprung entfernt ist.</p>
<p>Mittlerweile befinden wir uns schon gut 175 Kilometer östlich von Chicago, in einem nicht weiter erwähnenswerten Ort namens Elkhart, wo wir nur des Übernachtens wegen halt gemacht haben – erfreulicherweise supergünstig! Um unser nächstes Etappenziel, Cleveland, zu erreichen, müssen wir morgen noch fünf weitere Stunden fahren. Heute waren wir dafür zu müde.</p>
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		<title>Tag 9: Chicago – Elkhart</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 19:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich, der erste durchgängig gute Tag. Kein Regen, wenig Wolken, zum Teil königsblauer Himmel. Endlich ein Tag, wie wir ihn uns gewünscht und verdient hatten. Und diesen Tag nutzten wir ausgiebig, denn wir fuhren erneut nach Chicago, um die gestern wegen Regens unterbrochene Besichtigungstour fortzusetzen. Nachdem wir wieder unseren günstigen Parkplatz in der unmittelbaren Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, der erste durchgängig gute Tag. Kein Regen, wenig Wolken, zum Teil königsblauer Himmel. Endlich ein Tag, wie wir ihn uns gewünscht und verdient hatten. Und diesen Tag nutzten wir ausgiebig, denn wir fuhren erneut nach Chicago, um die gestern wegen Regens unterbrochene Besichtigungstour fortzusetzen. Nachdem wir wieder unseren günstigen Parkplatz in der unmittelbaren Nähe des Chicago Stock Exchange angesteuert hatten, schlenderten wir, gestärkt mit einem Starbucks-Kaffee, gemütlich zum Millennium Park, der uns wahrlich beeindruckte. Der 2004 eröffnete Park ist eine Freizeitoase inmitten der Millionenstadt, in der es jede Menge zu entdecken gibt.</p>
<p>Nach einigen Stunden schlenderten wir zur Chicago Library, die selbst sonntags geöffnet hat. Interessant ist auch sie, besonders der Winter Garten im neunten Stockwerk lohnt einen Besuch und lädt zum Verweilen ein. Die Bibliothek steht oder stand im Guiness Buch der Rekorde als größte Bibliothek der Welt. Wenn man sie sich anschaut, kann man das durchaus glauben. Gleichzeitig gab es dort eine Ausstellung mit Fotos und Bildern von Abraham Lincoln, was besonders Fabi beeindruckte, hatte er doch schon im State Capitol in Indianapolis mit dem amerikanischen Präsidenten Bekanntschaft gemacht. Ein nachträglicher Besuch beim Buckingham Brunnen rundete den wundervollen Tag ab, bevor es zurück zum Auto ging und wir unsere lange Fahrt nach Osten zurück begannen.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.pepanten.de/wp-content/galerie/usa-2009/img_1245-park.jpg" alt="Chicago, Millennium Park" /></p>
<p>Jetzt sind wir in Elkhart im Bundesstaat Indiana, knapp zwei Stunden von Chicago entfernt und verbringen hier die Nacht, bevor es morgen dann über Cleveland zu den Niagara-Fällen geht. Zum Schluss noch ein Tipp: Wer Chicago besuchen möchte, der findet vor der Unterführung des Chicago Stock Exchange (am Ende der I 290) einen preisgünstigen Parkplatz. An den Wochenenden kostet hier das Parken gerade mal 8 Dollar. Die Lage: super, zum Willis Tower sind es beispielsweise nur fünf Fußminuten.</p>
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		<title>Tag 8: Chicago</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 20:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welch ein Anblick heute Morgen: Die Sonne schien am Himmel, kaum Wolken. Unser Glück kaum fassen könnend, verlängerten wir unser Motelzimmer für eine weitere Nacht und fuhren schnurstracks Downtown. Nach dem Gewühl durch den üblichen Chicago-Verkehr mit Staugarantie kamen wir nach knapp einstündiger Fahrt an und fanden auch schnell einen Parkplatz direkt in der Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welch ein Anblick heute Morgen: Die Sonne schien am Himmel, kaum Wolken. Unser Glück kaum fassen könnend, verlängerten wir unser Motelzimmer für eine weitere Nacht und fuhren schnurstracks Downtown. Nach dem Gewühl durch den üblichen Chicago-Verkehr mit Staugarantie kamen wir nach knapp einstündiger Fahrt an und fanden auch schnell einen Parkplatz direkt in der Nähe des Willis-Towers, der besser bekannt ist als Sears Tower. Natürlich besuchten wir das Aussichtsdeck, das sich im 103. Stockwerk, also etwa 327 Meter über dem Boden befindet. Die Aussicht war grandios, und neben der Höhe überraschte die Zahl, dass sich in dem Gebäude 992 Toiletten befinden und der Strom noch niemals ausgefallen ist.</p>
<p>Nach dem Besuch des Towers lauschten wir ein wenig dem Chicago Country Music Festival und der Musik der Band Lucky Town. Gar nicht schlecht, was selbst die Amateurbands in den USA so alles drauf haben. Tja, und danach kam er dann langsam, aber gewaltig: der Regen. So verwundert es nicht, dass unser Besuch kürzer ausfiel, als geplant, doch wir haben ja noch den morgigen Sonntag. Wer weiß, vielleicht gelingt es uns ja wieder, ein paar schöne Bilder zu schießen und zu filmen, bevor wir zurück nach Osten fahren. Unser nächstes Ziel: die Niagara Fälle.</p>
<p><img class="ngg-singlepic ngg-center" src="http://www.pepanten.de/wp-content/galerie/usa-2009/img_0699-willis-tower.jpg" alt="Blick Chicago Downton" /></p>
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		<title>Ein paar Stunden Kurzzeitglück</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 18:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die überraschende und nicht angekündigte Sonne des Morgens nutzen wollend, enteilten wir nach dem Frühstück recht zügig aus dem Hotel, um die Skyline bereits nach einer Stunde Fahrt greifbar vor Augen zu haben, wobei das Wetter schon während dieses 37 Kilometer langen Kurztrips wankelmütig wurde, letztlich, um es vorweg zu nehmen, sich aber über ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignright size-medium wp-image-1318" title="Ausblick aus dem Willis Tower" src="http://www.pepanten.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0879-ausblick-200x300.jpg" alt="Ausblick aus dem Willis Tower" width="200" height="300" />Die überraschende und nicht angekündigte Sonne des Morgens nutzen wollend, enteilten wir nach dem Frühstück recht zügig aus dem Hotel, um die Skyline bereits nach einer Stunde Fahrt greifbar vor Augen zu haben, wobei das Wetter schon während dieses 37 Kilometer langen Kurztrips wankelmütig wurde, letztlich, um es vorweg zu nehmen, sich aber über ein paar wenige Stunden hielt.</div>
<p>Zentral und nicht minder wie über das Wetter verwundert, parkten wir wesentlich günstiger – 8 statt 20 Dollar &#8211; als angenommen im Finanzviertel, das an diesem Samstag, gewiss wegen des Wochenendes, an dem hier niemand arbeitet, weitestgehend wie ausgestorben wirkte, da hier so gut wie keine Menschen unterwegs waren und auch keine Cafes und Geschäfte offen hatten. Uns war das natürlich nur recht. Die allgemein günstigeren Parkpreise an den Wochenenden legen die Vermutung nahe, dass das heute keine Ausnahme war. Insofern würde ich all jenen, die Chicago einmal besichtigen wollen, raten, das am Wochenende zu realisieren. Nicht nur, weil die Parkgebühren dann preiswerter sind, nein, erfreulicherweise hält sich auch der Verkehr in Grenzen. Für uns war der heutige Besuch darüber hinaus deswegen von Vorteil, weil es gestern ja auch den ganzen Tag geregnet hat und uns dabei sprichwörtlich gesehen alle Aufnahmen – Fotos wie Video – ins Wasser gefallen wären.</p>
<p>Kennt jemand den Film „Während Du schliefst“ mit Sandra Bullock, die in diesem Film in Chicago lebt und dort als Fahrkartenverkäuferin für die S-Bahn arbeitet und eines Tages zufällig ihrem heimlichen Schwarm auf den Gleisen das Leben rettet? Fast ausnahmslos alle Szenen dieses Films wurden in Chicago gedreht. Jedes Mal dann, wenn über uns irgendwo quietschend und laut lärmend eine S-Bahn im silbernen Kofferlook von Rimowa über uns anrollte, fühlte ich mich in die Kulisse des Filmes versetzt, so als müsste Sandra Bullock gleich irgendwo um die Ecke kommen.</p>
<p>Wie auch immer, …</p>
<p>Zurück zum Finanzviertel, wo wir auf dem kurzen Weg zum Willis Tower (Sears Tower) auch an der „Board of Trade“, der ältesten Terminbörse der Welt, vorbeikamen. Einmal mehr ein paar obligatorische Film- und Fotoszenen eingefangen, diese allerdings mal wieder unter trüben Himmel, erreichten wir schon nach wenigen Minuten das höchste Gebäude Chicagos, vor dem sich &#8211; aus für uns nicht nachvollziehbaren Gründen &#8211; etliche blinkende Feuerwehrautos und Krankenwagen befanden, diese jedoch allesamt menschenleer. Die Gunst der Gelegenheit nutzend und den leuchtend-neugierigen Augen unseres kleinen Tims gerecht werdend, kam ich nicht umhin, ihn auf diesem abenteuerlichen Schauplatz dokumentierend festzuhalten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1320" title="Fabian, Tim und Liselle" src="http://www.pepanten.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0813-trio-300x204.jpg" alt="Fabian, Tim und Liselle" width="300" height="204" />Im Anschluss daran reihten wir uns brav in die Schlange all derer ein, die gleichermaßen auf das sich in der 103. Etage befindende Skydeck des 442 Meter hohen Wolkenkratzers wollten, das im übrigen mit einem sehr rasanten Aufzug zu erreichen ist. Und wahrlich: Das Warten und die mehr oder minder pro Forma Personenkontrolle hat sich gelohnt. Die Rundum-Aussicht ist gigantisch. Diese Erfahrung &#8211; vor allen Dingen hatten wir, als wir oben waren, auch teilweise blauen Himmel &#8211; möchte ich nicht missen. Lediglich die verschmutzten Scheiben trübten das Erleben und gleichermaßen die Fotos.</p>
<p>Als wir den Willis Tower schließlich gänzlich beeindruckt verließen, zeigte sich das Wetter leider auch schon wieder in Schmolllaune, von der wir uns aber nicht anstecken ließen. Das Gute hoffend liefen wir nach einem wärmenden Starbucks Kaffee weiter. Eigentlich waren wir ja auf der Suche nach dem Millenium Park, landeten dann aber unverhofft und zunächst glaubend in selbigem zu sein, im Grant Park, in dem an diesem Wochenende ein Country Music Festival stattfindet. Der Musik ein wenig lauschend und die skurrilen Momente in Bild und Ton eingefangen, schlenderten wir zunächst weiter, allerdings nicht sehr weit, da uns ein starker Regenguss von oben davon abhielt, weswegen wir in ein Zelt flüchteten, in dem zunächst ein recht einsamer, was das Publikum betrifft, Musiker seine Songs zum Besten gab. Aufgrund des Regens dauerte es allerdings nicht lange, bis sich das Zelt füllte.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1321" title="Der Willis Tower" src="http://www.pepanten.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0722-willistower-200x300.jpg" alt="Der Willis Tower" width="200" height="300" />Als der Regen wieder nachließ und ich einen Polizisten gezielt danach fragte, erfuhr ich auch, dass wir gar nicht im Millenium Park, sondern im Grant Park sind. Hier, wo auch der Buckingham Brunnen, der mit seiner Fontäne als die größte illuminierte Wasseranlage der Welt gilt, seine Heimat hat. Leider offenbarte sich uns das beliebte Ausflugsziel unter gänzlich grauem Himmel, der kurz nach unserem Erscheinen auch wieder seine Pforten öffnete, weswegen wir völlig fröstelnd und durchnässt beschlossen, zum Auto zurückzugehen, uns wärmer anzuziehen und dann wiederzukehren, schließlich wollte ich ja noch den richtigen Millenium Park sehen. Da der Regen aber immer stärker wurde und ich unter solchen Bedingungen keine Fotos mache, verwarfen wir dann aber dieses Vorhaben. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, machte übrigens auch unser Plan B, der Besuch des Shedd Aquariums, keinen Sinn mehr.</p>
<p>Was mich im Nachhinein – ich habe jetzt hier noch ein wenig im Internet recherchiert &#8211; ein bisschen ärgert, ist die Tatsache, dass wir uns einen sehenswerten Leckerbissen, an dem wir auch noch vorbeiliefen und den ich ihn von außen bewunderte, haben entgehen lassen. Fatalerweise lag die Harold Washington Library, ein rotes Backsteingebäude mit zahlreichen Ornamenten, direkt auf unserem Rückweg zum Auto. Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt aber weder, dass die größte, der Öffentlichkeit zugängliche Bibliothek der Welt zu diesem Zeitpunkt besuchbar war noch dass sie mit mehr als zwei Millionen Bänden die größte und eindruckvollste Sammlung der Welt beherbergt, weswegen sie auch im Guiness Buch der Rekorde steht.</p>
<p>Naja, jetzt können wir es sowieso nicht mehr ändern, denn morgen treten wir unsere lange Reise gen Osten an.</p>
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		<title>Shop till you drop</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 20:16:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kleiner Nachtrag zu der gestrigen „Reifen-Panne“: Unsere Annahme, dass unser Leihwagen nur schlecht gewartet war, hat sich zum Glück bestätigt, das heißt bis dato – und heute sind wir 160 Kilometer quer durch Chicago gefahren, aber dazu gleich mehr – hat es keine weitere Warnmeldung mehr gegeben. Tja, und nun zum Leidthema dieses Urlaubs: dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Nachtrag zu der gestrigen „Reifen-Panne“: Unsere Annahme, dass unser Leihwagen nur schlecht gewartet war, hat sich zum Glück bestätigt, das heißt bis dato – und heute sind wir 160 Kilometer quer durch Chicago gefahren, aber dazu gleich mehr – hat es keine weitere Warnmeldung mehr gegeben.</p>
<p>Tja, und nun zum Leidthema dieses Urlaubs: dem Wetter, das nach wie vor alle Ausflugsvorhaben (unter freiem Himmel) konterkariert. Was wir bisher, nach 24 Stunden Chicago, von der 2,8 Millionen Einwohner großen Metropole, übrigens die drittgrößte Stadt der USA, gesehen haben? Kurzum: NICHTS! Zumindest nichts von all dem, was als Sehenswürdigkeit angepriesen wird. Als wir gestern Abend von Indianapolis kommend auf dem Weg zum Hotel waren, fuhren wir zwar an dem Sears Tower, der seit Juli diesen Jahres übrigens Willis Tower heißt, vorbei, bedingt durch einen Megastau sogar suuuuuuuuuperlange, aber von gesehen im „die-Sinne-auf-vielfältige-Weise-ansprechenden“-Sinn kann dabei natürlich nicht die Rede sein. Dabei wollte und möchte ich auch nach wie vor unbedingt auf die Dachterrasse des Wolkenkratzers, der mit seinen 443 Metern nicht nur das höchste Gebäude der Vereinigten Staaten repräsentiert, sondern, und da kommen wir einmal mehr auf unser Leidthema zu sprechen, an sonnigen Tagen sogar eine Fernsicht bis zu 100 Kilometer bietet.</p>
<p><img title="Ausbeute des Outlet-Besuchs" src="http://static.twoday.net/patty/images/hemden-chicago.jpg" alt="Ausbeute des Outlet-Besuchs" width="350" height="254" align="right" />Bedingt durch die anhaltenden Wetterkapriolen entschlossen wir uns heute Morgen dazu, dem Regen und der Kälte einmal keine Angriffsfläche zu bieten, sprich einen ruhig(er)en Tag einzulegen. Dank Internet &#8211; und hierbei war es diesmal ein wahrer Segen – war es auch kein Problem, uns Ideen und Anregungen für das Vorhaben zu holen. Letztlich fiel die Entscheidung auf ein Outletcenter mit 120 Geschäften im Westen der Stadt. Dass die rund 80 Kilometer lange Fahrt &#8211; auf der Karte sah die Strecke übrigens wesentlich kürzer aus &#8211; von unserem eher im Norden gelegenen Hotel, zu den „Chicago Premium Outlets“ schließlich aber so viel Zeit in Anspruch nehmen würde, hätte wohl weder der Pan noch ich im Vorfeld geglaubt. Auf dem Hinweg brauchten wir wegen des Verkehrs rund zwei Stunden, auf der Rückfahrt sogar drei, wodurch der Tag (s)einen ganz eigenwilligen Lauf nahm. Für gewöhnlich verhält sich der Besuch von Outlet-Centern bei uns so: wenn denn zufällig eines den Weg kreuzt, machen wir dort auch gerne mal Halt. Gezielt danach gesucht haben wir bis heute aber noch nie danach. Ob wir etwas gekauft haben? Der Pan war drauf und dran, sich ein Paar Schuhe zu erstehen, was er dann aber doch gelassen hat, während ich mich mit zwei Hemden und drei T-Shirts eindeckte.</p>
<p>Morgen, es soll übrigens wieder regnen (wer hätte das gedacht?), werden wir aber auf jeden Fall in die Parkplatz horrend teure Innenstadt fahren. Wenn es denn tatsächlich mal eine Regenpause geben sollte, würde ich, aber das schrieb ich weiter oben bereits, gerne auf das Skydeck des Willis Tower gehen und mir zudem den Millenium Park, ein weitläufiges Areal, das zahlreiche Kunstgegenstände enthält, ansehen. Falls alle Stricke reißen, sprich das regnerische Schauerspiel kein Ende findet, besuchen wir das Shedd Aquarium, das nicht nur eine der ältesten (1929), sondern gleichzeitig auch die größte überdachte Unterwasserlandschaft der Welt ist.</p>
<p>Nass (hinter der Scheibe) ist es hier zwar auch, aber hier dienen die Wassermassen wenigstens einem sinnvollen Zweck: die Lebenswelten von mehr als 8000 Tieren, die das Element Wasser ihr Eigen nennen, zu erläutern und begreifbar zu machen.</p>
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		<title>Tag 7: Chicago</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 16:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Illinois]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmals mussten wir heute Morgen nicht aus dem Hotel auschecken, denn wir beschlossen nach dem Aufstehen kurzer Hand, eine weitere Nacht hierzubleiben. Wo wir den Regen erleben, ist auch egal, dachten wir uns, und das Zimmer ist doch toll. Der heutige Tag hatte dann auch von Regen wieder eine ganze Menge auf Lager. Und Verkehr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-1306 alignright" title="Regen, nichts als Regen" src="http://www.pepanten.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_0684-Verkehr-300x200.jpg" alt="Regen, nichts als Regen" width="270" height="180" /></p>
<p>Erstmals mussten wir heute Morgen nicht aus dem Hotel auschecken, denn wir beschlossen nach dem Aufstehen kurzer Hand, eine weitere Nacht hierzubleiben. Wo wir den Regen erleben, ist auch egal, dachten wir uns, und das Zimmer ist doch toll. Der heutige Tag hatte dann auch von Regen wieder eine ganze Menge auf Lager.</p>
<p>Und Verkehr. Wir sind heute gerade mal knapp 98 Meilen gefahren – von Chicago Nord nach West, doch allein die Rückfahrt von dem Outlet Center, in dem wir heute ein wenig eingekauft haben, dauerte sagenhafte drei Stunden. Für rund 48 Meilen! Und damit ist eigentlich auch schon fast alles erzählt. Wir fuhren nämlich lediglich zum Chicago Premium Outlet Center in Aurora, um wenigstens etwas Sinnvolles zu tun. Da kann man nach Sportschuhen schauen, Starbucks Kaffee trinken und das alles trockenen Fußes, da weite Teile überdacht sind.</p>
<p>Dann kam halt die Rückfahrt. Chicago scheint ein einziger Verkehrsinfarkt zu sein. Immer ist es voll. Das war heute Morgen um 10 Uhr bei der Hinfahrt (gemäßigt) so und vor allem jetzt auf dem Rückweg zum Motel.</p>
<p>Übrigens: Nicht wundern, vom heutigen Tag gibt es kaum Bildmotive und gefilmt haben wir auch nur knapp 60 Sekunden. Tja, es regnet halt…</p>
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