Nov
09
2008

Pan
So sehr hatte sich Patty auf diesen Augenblick gefreut: auf das Beobachten der Menschen am Gesehen-werden-wollen-Strand in Los Angeles, Venice Beach. Frohen Mutes fuhren wir also am Morgen dorthin und fanden auch sofort einen guten Parkplatz. Doch oh weh: Wind, Wind und noch einmal Wind, gepaart mit aufgewirbeltem Sand. Für Patty war es die reinste Enttäuschung. Frustriert schoss sie so gut wie keine Fotos, genervt vom Wind schlenderte sie über die Promenade. Selbst die Käsepizza, die uns zwei Jahre zuvor so lecker in der Sonne gemundet hatte, schmeckte nicht. Überall nur Sand. Und auf der Strandpromenade war so gut wie nichts los: keine Kleinkünstler, keine Menschen, die ihre Körper stählen wollten. Venice Beach 2008 war eine Enttäuschung.
Statt Venice Beach zu genießen, fuhren wir schließlich zum Getty-Center. Hier war der Eintritt zwar umsonst, doch das Parken kostete immerhin zehn Dollar. Dennoch. Der Besuch lohnte sich allemal. Die Architektur des sehenswerten Gebäudes ist beeindruckend, und darüber hinaus hat man von den Hügeln, auf denen das Museum steht, einen tollen Blick auf Los Angeles.

Zum Nachmittag hin zog auch die Bewölkung ab, so dass wir die Abendsonne bei angenehmen Temperaturen genossen. Am Abend beschlossen wir dann, Richtung Osten zurückzufahren. Auf dem Weg nach Santa Fe ist nun erneut Blythe unsere Abendstation. Hier nutzt Patty derzeit im Super 8 Motel den Internetanschluss und informiert sich über die Heimat.
Tags: Kalifornien
Nov
08
2008

Pan
Am frühen Morgen sind wir heute aufgebrochen, Los Angeles und das Konzert der Who standen heute auf dem Programm. So war der Tag geprägt von einer langen Fahrt durch die Wüste und durch LA. Morgens genossen wir die kalifornische Sonne während des Shoppens in einem Outlet-Center. Das Center hatten wir kurz vor LA entdeckt, und natürlich machten wir gleich einen Zwischenstopp.

Am Abend war ich zwar etwas nervös, doch alles klappte, und The Who begeisterten während eines rund 125-minütigen Konzerts. Selbst Pe gefiel es diesmal überraschend gut. Sehenswert: Die Beleuchtung am Staples Center. Pe bedauernd: “Leider hatten wir keine Kamera dabei…” Vielleicht das nächste Mal…
Tags: Kalifornien
Nov
08
2008

Pan
Sitzen gerade in Blythe an der Grenze von Arizona nach Kalifornien und haben ein Zimmer im Motel 8 gefunden. Heute morgen sind wir bei 0 Grad Celsius losgefahren, wir haben naemlich die vergangenen zwei Tage in Flagstaff verbracht. Flagstaff ist ueber 2100 Meter hoch, und somit einfach nur richtig kalt. Wir haben den Ort als Zwischenstopp genutzt, um den Grand Canyon zu besuchen. Man kann gar nicht beschreiben, wie grandios dieses Stueck Natur ist.
Unglaublich sehenswert war die Landschaft heute ebenfalls. Wir befinden uns auf dem Weg nach Los Angeles und fuhren durch Lake Havasu City. Dort steht die London Bridge, die ein Millionaer 1968 gekauft und dort errichtet hat. Und richtig warm ist es auch: Um die 27 Grad waren es heute Nachmittag.
Alles kann man gar nicht erzaehlen, da wir nur 15 Minuten Berechtigung fuer diesen kostenlosen PC haben. Wir haben schon viele Minuten gefilmt und jede Menge Bilder geschossen. Die Bilder entstehen aber unter erschwerten Bedingungen: Pattys Kamera geht nicht mehr richtig, die Elektronik schein kaputt zu sein.
Vielleicht gelingt es uns, noch mal einen Kurzbericht zu schreiben. Bis spaeter. Es gruessen Pe, Tim und Pan.
Tags: Arizona, Kalifornien
Nov
07
2008

Pan
Raus aus Arizona heißt es nun für die kommenden Tage. Da morgen das Konzert der Who in Los Angeles stattfinden wird, brachen wir heute morgen sehr früh auf, um die erste Etappe der knapp 450 Meilen bis in die kalifornische Riesenstadt zu erledigen. Die Hälfte des Weges haben wir heute zurückgelegt, und dennoch schafften wir es, einige tolle Orte zu besichtigen.

In Kingman machten wir den ersten Stopp. Der Ort selbst ist recht unspektakulär, dient aber als Drehscheibe an der Interstate 10 zwischen Arizona, Las Vegas in Nevada und eben Los Angeles in Kalifornien. In Lake Havasu City stießen wir auf die London Bridge. Kein Scherz: Ein Millionär hatte Ende der 1960er Jahre die Brücke in London gekauft, in die Wüste transportiert und in der Stadt in Arizona wiederaufbauen lassen. Rund sieben Millionen Dollar kostete das. Heute stellt sie die Verbindung zu einer künstlichen Insel her. Zuvor waren wir am Lake Havasu, ein richtig schöner See in der Wüste, der durch den Colorado gespeist wird.

Nach einigen Stunden unter strahlend blauem Himmel und Temperaturen über 25 Grad ging es nach einem Abstecher am Parker Dam dann weiter nach Blythe. In der Stadt an der Staatsgrenze von Arizona und Kalifornien übernachten wir nun, und Patty nutzt die Gunst der Stunde – im Motel gibt es einen PC mit Internetanschluss -, um im Internet zu surfen.
Tags: Arizona, Kalifornien