Mai
02
2009

Pan
Gerade mal 45 Kilometer von Reinbek entfernt liegt Ratzeburg. Und das direkt an einem riesengroßen See. Das Ziel hatten wir gestern nur deswegen gewählt, weil Pe unbedingt seeen wollte. Der Ort präsentierte sich farbenfroh in vollem Sonnenschein, so dass es ein kurzweiliger Tag wurde. Schiff oder Tretboot gefahren sind wir nicht, wir haben vor allem die Sonne genossen. Besonders sehenswert: die Dominsel. Ich wusste gar nicht, dass Ratzeburg einen so alten Dom hat, dessen Anfänge bis in die zweite Hälfte des zwölften Jahrhunderts zurückreichen. Den Kreuzgang sollte man sich übrigens nicht entgehen lassen, hier befinden sich nämlich tolle alte Gemälde aus dem 14. und 15. Jahrhundert.
Auf der Rückfahrt nach Reinbek besuchten wir das Schloss Wotersen, das zweifelsfrei einen Besuch wert ist. Überrascht waren wir, als wir lasen, dass hier die ZDF-Serie “Das Erbe der Guldenburgs” gedreht wurde. Leider war noch alles zu, so dass wir nur eine Besichtigung von Außen genießen konnten. Der gleichnamige Ort scheint übrigens nur aus diesem Barockschloss zu bestehen.
Nach der Rückkehr nach Reinbek am späten Nachmittag haben wir dann unsere Sachen gepackt und unser Domizil im Norden verlassen. Die Fahrt gen Würzburg verlief reibungslos. Ohne zu rasen sind wir nach 4 1/2 Stunden hier wieder angekommen. Ich habe noch nie eine so leere Autobahn 7 gesehen…
Tags: Norddeutschland
Apr
30
2009

Pan
Mit Gartenschauen haben wir bekanntlich schon unsere Erfahrungen, immerhin besuchten wir im vergangenen Jahr etwa zur gleichen Zeit die Landesgartenschau in Neu-Ulm. Dieses Jahr ging es zur Bundesgartenschau, und deren 30. Auflage findet in Schwerin statt. Am vergangenen Montag waren wir bekanntlich nicht dazu gekommen, über das Gelände zu schlendern, aber heute war sie unser einziges Ziel.

Rund um das Schloss angelegt, erlebt man während seines Spaziergangs durch sieben Gärten die Geschichte der Gartenkunst. Der erste Garten gefiel Pe auch gleich am besten, es war der sogenannte Garten des 21. Jahrhunderts. Die streng rechteckige Fläche soll den Eindruck des Schwebens auf dem Wasser vermitteln. Schwebend fühlte ich mich zwar nicht, aber der Garten ist wirklich ein Augenschmaus.
Die weiteren sechs Gärten fallen dagegen zwar ein wenig ab, sind aber nicht minder sehenswert, denn man spaziert wirklich durch eine malerische Kulisse. Und wer Jim Knopf besuchen möchte, der ist im Garten sieben richtig, denn hier steht seine Insel mit zwei Bergen. Kurz gesagt: Es gibt viel Sehenswertes zu entdecken – übrigens auch viele tolle Blumen!
Kleine Anekdote am Rande: Tim hat heute seine erste Unterschrift geleistet. An der Information der BUGA legten zwei außerst freundliche und lustige Damen großen Wert darauf, dass er ein Dokument unterzeichnete – für den kleinen Chameur natürlich ein leichtes! Tja – gegen ihn haben andere Männer beim weiblichen Geschlecht offenbar keine Chancen…
Tags: Norddeutschland, Tim
Apr
29
2009

Pan
Wenn wir den kleinen Tim mit auf Reisen haben, dann ist zweifelsfrei er der Star. Das war bei unserem Besuch in Rostock nicht anders. Denn als wir nach unserer Ankunft in der Hansestadt uns zunächst einmal bei einer Tasse Kaffee stärken wollten, fragte die freundliche Verkäuferin uns doch gleich, was denn der kleine Mann haben wolle.
Nach Rostock zu fahren entsprang der Idee, vor dem schlechten Wetter zu fliehen, das für den heutigen Tag in Hamburg angekündigt war. Während es hier regnen sollte und äußerst bewölkt war, war für den Osten überwiegend schönes Wetter angekündigt. Gut, einen rund 15minütigen Schauer mussten wir überstehen, aber im im Großen und Ganzen hielt das Wetter, so dass der Ausflug interessant wurde.
Von Ostdeutschland kennen wir bisher wenig – Leipzig, Dresden, Weimar, das war’s eigentlich -, und auch Rostock war eine Reise wert. Die Innenstadt ist sehr schön, viele historische Gebäude, freundliche Menschen und wenig Hektik, was natürlich auch daran gelegen haben mag, dass es Mittwoch war. So sehr groß ist die Stadt nicht, mit rund 200.000 Einwohner ist sie aber von der Einwohnerzahl und der Fläche her die größte Stadt des Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Am Abend gingen wir dann noch kurz zum Stadthafen, doch der haute uns nicht vom Hocker. Vielleicht waren wir auch nur an der falschen Stelle. Denn die paar Angler und ein sehenswertes Segelschiff aus den 1950er Jahren sind nicht wirklich spannend.
Tags: Norddeutschland
Apr
27
2009

Pan
Der Anblick ist faszinierend, aber auf den ersten Blick wirkt das Schweriner Residenzschloss, als sei es aus dem Disney-Katalog! Doch bevor die Schweriner nun sauer werden, sei schnell gesagt, dass die Landeshauptstadt nicht nur ein wunderschönes Schloss hat, sondern an sich sehr, sehr schön ist. Am heutigen Montag nutzten wir die Gelegenheit, die 95 Kilometer nach Mecklenburg-Vorpommern zu fahren.
Eigentlich wollten wir heute schon die Bundesgartenschau besuchen, doch da wir nicht wussten, ob das Wetter hält, schlenderten wir durch die Stadt und ergötzten uns an den Sehenswürdigkeiten. Und davon gibt es hier eine ganze Menge, eben nicht nur das wunderschöne Schloss. Keine Ahnung, wie es hier noch vor 20 Jahren ausgesehen hat – es war unser erster Besuch hier -, anders aber ganz sicher, denn viele Gebäude wirken modern und frisch renoviert.

Insgesamt ein schöner Tag, und wir freuen uns schon jetzt auf die Rückkehr, wenn wir die Bundesgartenschau besichtigen.
Tags: Norddeutschland
Jul
13
2008

Pan
Krankenhaus statt Kaiserwinkl, Draisine statt Paragliding. Am Donnerstag wollten wir eigentlich nach Tirol fahren, wo Pe ihr Geburtstagsgeschenk, einen Paragliding-Tandemflug, genießen sollte. Doch es kam anders als erwartet: Ich landete am Dienstag im Krankenhaus, so dass unsere vier freien Tage komplett ins Wasser fielen.
Stattdessen fuhr Pe am Donnerstag mit allergrößtem Heldenmut nach Hamburg, wo sie mich um 19 Uhr im Krankenhaus freudig überraschte. Es war ihre bislang längste Autofahrt, doch zum Glück war sie nicht alleine unterwegs, sondern in Begleitung ihrer vier treuen Begleiter. Am Freitag ging’s dann endlich wieder nach Hause: Neues Essen kaufen – muss meine Ernährung ein klein wenig umstellen -, und statt Canyoning gab’s Wandering. Wir zogen also gemütlich durch die Gegend, da ich noch relativ schwach auf den Beinen war.
Am Sonntag Morgen nutzten wir die letzten zwei Stunden unseres Zusammenseins, um bei herrlichem Sonnenschein nach Aumühle zu fahren. Ein wirklich netter kleiner Ort. Am Lokschuppen betätigte sich Pe dann mit Begeisterung an der Draisine, ein vierrädriges, von Menschen- oder Motorkraft betriebenes Hilfsfahrzeug auf Schienen.
In unserem Fotoalbum gibt’s ein paar Fotos von diesem wundervollen Tag, der damit endete, dass Pe zurück nach Hause fuhr, und ich auf den Montag warte, um zum Arzt zu gehen. Aber das Paragliden und Canyoning im Kaiserwinkl holen wir auf jeden Fall noch nach! Versprochen!

Tags: Norddeutschland