Jun
09
2009

Pan
Wer spät losfährt, kommt spät an – und verpasst so schlecht vorhergesagtes Wetter. Erst gegen 16.30 Uhr hatten wir uns auf den Weg in das knapp 390 Kilometer entfernte Kössen im Kaiserwinkl aufgemacht, das für Pe gefühlte Äonen weit entfernt liegt, da gefahrene Kilometer für sie im zeitlichen Empfinden in keinem Zusammenhang zur Realität stehen. Wer unseren Blog regelmäßig verfolgt, der weiß, dass wir hier das dritte Mal sind. Pe steht zwar nicht so sehr auf Berge, doch ich mag sie schon seit meiner Kindheit. Das Zimmer in einer Pension hatten wir bereits vorher gebucht. Schön und sauber ist es, kein Wunder, dass es drei Edelweiß hat. Die kommenden vier Tage ist hoffentlich viel Spaß und Abwechslung angesagt. Hoffen wir, dass das Wetter mitspielt.
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Aug
22
2008

Pan
Die Pause am Mittwoch tat unseren gequälten Füßen wahrlich gut, auch wenn wir die Zeit nutzten, ein neues Ausflugs-Mobil zu bestellen. Denn am Donnerstag brauchten wir unsere Füße, ging es doch dieses Mal nach Salzburg. Wir hatten die Mozartstadt bereits im Januar des Jahres besucht, doch damals regnete es, so dass der Ausflug nicht ganz so traumhaft wurde, wie wir ihn uns erhofft hatten. Dieses Mal war es ganz anders, denn die Sonne verwöhnte uns aufs Feinste.
Mit der Eisenbahn fuhren wir um 8.31 Uhr nach Salzburg, doch zunächst hieß es Umsteigen in München. Während Patty leckeres Gebäck für die Weiterfahrt besorgte, kaufte ich schnell zwei Starbucks-Kaffee ein, und gegen 12.45 Uhr erreichten wir endlich Salzburg.
Unser Ziel dieses Mal war die Burg Hohensalzburg, die wir unbedingt erklimmen wollten, und am Ende unseres Ausflugs gingen wir auch wirklich hinein. Der Eintritt kostet sieben Euro pro Person, und wer nach Salzburg fährt, sollte nicht lange überlegen, weil die Besichtigung wirklich lohn. Allein der Ausblick vom höchsten Turm der Festung auf die Stadt und auf das Salzburger Land ist phänominal.

Man kann gar nicht alles wiedergeben, was wir alles sahen – vom Dom über Mozarts Geburtshaus bis hin zur engen und idyllischen Fußgängerzone -, überall gab es etwas zu entdecken. Auch essenstechnisch war es äußerst lecker, und von Eis bis hin zu grünen Brötchen war alles dabei an diesem perfekten Tag in königsblau.
Die Rückfahrt mit der Bahn klappte perfekt. Müde wie wir waren, waren wir äußerst froh, die lange Strecke entspannt genießen zu können. Ach ja: An Kai mussten wir natürlich auch denken, immerhin weilt er öfters in der Stadt, die voller Musik ist.
Tags: Österreich
Jan
29
2008

Pan
Heute ist Pe in die Luft gegangen. In einem Ballon mit einem Berliner Team. Im Kaiserwinkl ist nämlich ein Ballonfahrerwettbewerb mit 35 Teilnehmern. Und die Pressevertreter durften heute mitfahren. Dabei war es keine reine Vergnügungsfahrt, vielmehr galt es, eine schwere Aufgabe zu lösen. Vom Startplatz in Rettenschöss mussten die Balloner nach Kössen fahren und dort einen Gegenstand in ein markiertes Ziel werfen. Je besser das getroffen wurde, desto mehr Punkte gab es.

Um es vorwegzunehmen: Pes Team schaffte es nicht nach Kössen, sondern gab nach knapp zweieinhalb Stunden entnervt auf. Ich fuhr im Begleitfahrzeug mit und verfolgte die ganze Fahrt vom Boden aus. War auch interessant. Vielleicht wird die Pe noch einige ihrer Erfahrungen mitteilen, ich kann mir jedoch vorstellen, dass es ein Erlebnis gewesen sein muss, bei königsblauem Himmel auf den Kaiserwinkl zu blicken. Sehr kalt soll es im Ballon übrigens nicht gewesen sein, der Brenner sorgt offenbar für eine nicht ganz so niedrige Temperatur.
Als wir wieder im Hotel zurück waren, packte Pe allerdings die Pflicht, und da sie in der Redaktion so viel zu tun, fuhren wir schon am Nachmittag zurück und verpassten so die Abendveranstaltung. Der Abschied fiel uns allerdings etwas leichter, weil das Ballonglühen von morgen auf Donnerstag verschoben wurde. Das hätten wir gerne noch gesehen. Doch wir haben uns vorgenommen, im Sommer noch einmal in den Kaiserwinkl zu fahren. Pe möchte dann noch einmal gerne Canyoning machen. Da freue ich mich ebenso drauf …
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Jan
28
2008

Pan
Ich wusste gar nicht, wo ich überall Muskeln habe. Jedenfalls spüre ich viele Unbekannte. Warum? Nun, heute waren wir auf Langlaufski. Pe stand das erste Mal überhaupt auf Ski, ich bin 1998 letztmals Abfahrt gefahren. Das ist jedoch etwas völlig Anderes, wie ich heute erfahren musste. Zunächst hatten wir ein knapp einstündiges Einführungstraining, wo uns ein paar Grundtechniken erklärt wurden. Pe machte das, finde ich, richtig gut. Sie ist durchaus ein kleines Naturtalent (sportlich ist sie ja schon immer). Anschließend machten wir eine rund sechs bis sieben Kilometer lange Rundfahrt. Uns ging das alles ein bisschen zu schnell, denn die anderen Teilnehmer legten ein recht zügiges Tempo vor. Die meisten hatten übrigens bereits Skierfahrung. Ich gebe es zu: Wir waren am Ende recht ko.
Der heutige Tag brachte übrigens eine Menge Sonnenschein. Das war vortrefflich, weil wir den ganzen Tag im Freien verbracht haben. Nach dem Frühstück stand eine Schneeschuhwanderung auf dem Programm. Der Schnee war zwar recht hart (es hatte bekanntlich gestern den ganzen Tag geregnet), machte dennoch eine Menge Spaß. Keine Ahnung, wieviele Kilometer es waren, interessant war es allemal. Zu Essen gab es auch wieder eine Menge (wenn man überhaupt Hunger hatte), und so entschied ich mich nur für einen Kaiserschmarrn, was ich total gerne esse. Ich liebe sowieso die österreichischen Leckereien, so zum Beispiel auch den Germknödel mit Mohn und Vanillesoße. Pe griff einmal mehr nach einem Salat.
Ganz und gar nicht unser Geschmack war allerdings das 100-Gänge-Menü am Abend. Es sah alles total schön aus, aber ich stehe nicht so auf Wild und dergleichen. Satt wurden wir trotzdem. Als Nachtisch gab es dann noch eine echte Spezialität aus dem Kaiserwinkl: Heumilchkäse in allen möglichen Variationen. Laut Pe übrigens sehr lecker.
Da wir am Nachmittag rechtzeitig zurückgekommen waren, besuchten wir ein wenig den Fitnessbereich im Hotel. Pe ließ es sich dabei übrigens nicht nehmen, erstmals eine Sauna aufzusuchen…
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Jan
27
2008

Pan
Heute sind wir zu unserer zweiten Pressereise ausfgebrochen. Wir sind das zweite Mal im Kaiserwinkl, eine wirklich schöne Gegend kurz hinter der deutschen Grenze in Tirol. Untergebracht sind wir in einem Vier-Sterne-Hotel in Kössen. Da gibt es ein Schwimmbad, ein Saunabereich, ein Fitnesstudio und vieles mehr. Die Zimmer sind darüber hinaus riesengroß.
Die Fahrt nach Tirol war leider überhaupt nicht angenehm, es regnete mehr oder weniger den ganzen Tag – leider auch im Kaiserwinkl. Doch morgen soll es angeblich besser werden. Muss auch, denn wir wollen in den Schnee.
Nach der Begrüßungs- und Inforunde gab es am Abend übrigens noch ein gutes Abendessen. Mehrere Gänge, doch wir müssen zugeben, dass wir auf diese Feinschmecker-Menüs nicht ganz so abfahren.
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Jan
13
2008

Pan
Gestern haben wir es endlich geschafft: Mit der Bahn sind wir am frühen Vormittag in die Mozart-Stadt Salzburg gefahren. Ich hatte noch einen Mitfahrerschein der Bahn, so dass wir mit meiner Bahncard 100 und dem Fahrschein kostenlos nach Österreich kamen. Am Abend zuvor hatte ich erfahren, dass Salzburg noch über das Tarifgebiet der Deutschen Bahn abgedeckt ist.
Gegen 12 Uhr waren dort, und es war zunächst trocken, aber doch recht kalt. Vom Bahnhof kann man übrigens sehr bequem in die Innenstadt laufen, was ein freundlicher Busfahrer der Pe bestätigt hatte. Man läuft gemütlich rund 20 Minuten. Pe fotografierte wie immer sehr fleißig, doch mit den Farben war sie überhaupt nicht zufrieden. Grau in Grau war der Himmel, so dass sie zwischendurch auch schon mal missmutig war. Ich filmte munter drauf los.
Salzburg ist übrigens wirklich schön. Zum großen Teil zwar ganz auf Mozart fixiert, bietet es aber jede Menge. Die Oberleitungsbusse sind schon eine Marke für sich, mir fällt auf Anhieb jetzt keine Stadt ein, wo ich das sonst noch mal gesehen haben könnte. Sehr viel schauten wir uns nicht an, eine Fiakerfahrt unternahmen wir auch nicht, das war uns nämlich für das schlechte Wetter viel zu teuer. 30 Euro kosten rund 20 Minuten Fahrt. Zu allem Überfluss begann am Mittag der leichte Regen. Auch ein leckerer Ausflug in ein schönes Salzburger Mozartcafé konnte ihn nicht vertreiben. Sollten wir im Sommer aber noch mal nach Salzburg kommen, so werden wir sowohl die Burg Hohensalzburg besuchen, als auch eine Fiakerfahrt unternehmen.
Noch ein Hinweis: Salzburg kann man mit der Bahn von Würzburg aus übrigens super bequem erreichen. Und bei schönem Wetter ist die Fahrt bestimmt atemberaubend. Hofffen wir also auf einen königsblauen Himmel das nächste Mal.
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