Archiv für das Tag 'Pennsylvania'

Sep 28 2009

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Tag 3: Harrisburg – Hershey – New Stanton

Abgelegt unter Allgemein,USA 2009

Singende MilchküheKnapp 214 Meilen sind wir heute gefahren, und nun rasten wir etwa 17 Meilen vor Pittsburgh, der zunächst letzten Station in Pennsylvania. Heute Morgen fuhren wir zunächst bei strahlendem Sonnenschein nach Hershey, jener Stadt, in der die bedeutendste Schokoladenfabrik der USA steht. Wer die USA besucht, stößt irgendwann unweigerlich auf Hershey’s, jener nach ihrem Erfinder benannten Schokolade. Es ist wirklich kein Scherz, aber der Name „The sweetest place on Earth“ ist passend, denn in den Straßen riecht es tatsächlich nach Schokolade. Wir besuchten anschließend die Chocolate World. Böses ahnend, was der Eintritt wohl kosten würde, waren wir schließlich freudig überrascht: Die Besichtigungstour, in der alles über die Herstellung von Schokolade erklärt wird, ist kostenlos. Und sie ist dabei wirklich ganz nett gemacht, kein Vergleich zu der miesen Coca-Cola-Tour in Atlanta, die wir vor einigen Jahren besuchten. Wir fuhren die Tour in den bereitstehenden Gondeln gleich zwei Mal, was ohne Probleme möglich war, da wir in der Nebensaison kamen und nur wenig los war.

Nach dem Besuch der Schokoladentour machten wir uns weiter auf dem Weg gen Westen nach Chicago, wo wir nun, wie erwähnt, 17 Meilen vor Pittsburgh übernachten. New Stanton selbst besteht aus ein paar Häusern, hat rund 2000 Einwohner, dafür aber eine Menge Motels. Im Quality Inn sind wir nun. Morgen früh geht es früh weiter, denn wenn alles klappt, wollen wir morgen Abend in Cincinnati sein.

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Sep 28 2009

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Ein “Toll”er Tag

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Noch schaffen wir den amerikanischen Zeit-Rhythmus nicht, gehen stattdessen noch nach deutscher Zeitzone (gestern Abend um 20 Uhr Ortszeit hier) zu Bett, weswegen ich jetzt auch schon hellwach bin, aber das wird sich die nächsten Tage bestimmt geben. Zum Glück gibt es bereits ab 6 Uhr Frühstück, dann kommen wir auch zeitig los und haben mehr vom Tag. Hat wie üblich alles seine Vor- und Nachteile.

Philadelphia – Harrisburg

Da der amerikanische Wettergott bereits am Samstag, dem Tag unserer Landung, Philadelphia mit einem Meer an Tränen bedeckte, dessen Quell auch am Sonntag nicht zu versiegen schien, entschlossen wir kurzerhand, uns die fünf Millionen Einwohner Metropole erst am Ende unseres Urlaubs anzusehen, da wir ja auch wieder von Philadelphia abfliegen. Da für das rund zwei Stunden südwestliche Autofahrt entfernt gelegene Baltimore zumindest für den (Nach)Mittag Wetterbesserung versprochen wurde, entschlossen wir uns kurzerhand für dieses Ziel, auf dessen Straßen wir gestern an einem Tag insgesamt mehr „Toll“ (Straßen- und Brückengebühr) bezahlen mussten, als an einem gesamten Urlaub zuvor, weswegen uns die I 95 nicht unbedingt in guter Erinnerung bleiben wird.

Dafür wurden wir dann aber, in der bedeutenden Hafenstadt angekommen, mit dem nautischen Flair des inneren Hafens entlohnt. Erfreulicherweise hatte der Himmel inzwischen seine regenreichen Pforten geschlossen, so dass wir uns dort zumindest trockenen Fußes unter der grauen Wolkendecke, die inzwischen einigen kleinen blauen Flecken Platz machte, bewegen konnten, wenngleich die Wege noch immer gänzlich von Feuchtigkeit durchtränkt waren und große Pfützen erahnen ließen, welch wasserreiche Massen von Oben gekommen sein müssen.

Kapitol in HarrisburgWäre der Himmel in das von meinem Herzen ersehnte Fotografenblau getaucht gewesen, wären die Bilder vom ausgemusterten Leuchtschiff „Chesapeake“, das 40 Jahre lang als schwimmender Leuchtturm Dienst tat, das gefräßige (Haifischmaul aufgemalte) U-Boot „USS Torsk“, welches übrigens das letzte intakte Kriegsschiff, das den japanischen Angriff auf Pearl Harbour überstand, ist, die 1797 vom Stapel gelaufene Fregatte „Constellation“, die farbenreichen kleinen Drachenboote sowie das auf Spinnenbeinen stehende Seven Foot Knoll Lighthouse und all die übrigen reizenden kleinen Details wie die Hängebrücken oder die fast zur Ohnmacht betäubend duftenden Blumenampeln, ganz gewiss atemberaubend gewesen, da auch die umstehenden Gebäude, vornehmlich Museen, sich mit ihren Formen architektonisch harmonisch in das Gesamtbild einfügten.

Da unser westlichstes Ziel dieses Urlaubs aber Chicago heißt, haben wir uns gestern dann aber auch ganz grob auf die Route dorthin begeben, um in Harrisburg, der Hauptstadt von Pennsylvania, einen ersten Zwischenstopp einzulegen. Nachdem wir ein Hotel, von dem wir kostenfrei ins Internet kommen, gefunden haben, begaben wir uns auch gleich wieder Richtung Downtown, weil wir uns an dem baulichen Geschmack von US-Präsident Theodore Roosevelt, der das Kapitol des Bundesstaats Pennsylvania als das schönste Gebäude, das er je gesehen hatte, beschrieb, laben wollten. Und wahrlich: er hatte Recht! Das marmorne Ambiente mit eleganten Treppen, Denkmälern und Skulpturen sowie der Wasser spielende Brunnen im weitflächigen Terrain erschloss uns ein bauliches Schmuckstück, das sowohl vom Petersdom in Rom als auch von der Pariser Oper Inspiration erhielt.

Und was steht heute auf dem Programm?

Hmmm, so genau weiß ich das noch nicht. Irgendwas was auf jeden Fall Richtung Chicago liegt.

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Sep 27 2009

Profilbild von Pan

Tag 2: Philadelphia – Baltimore – Harrisburg

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Das Kapitol in HarrisburgFast pünktlich sind wir gestern in Philadelphia angekommen. Die Einreise verlief problemlos. Der Einwanderungsmensch war zwar eine absolute Spaßbremse – wir mussten, weil wir nicht verheiratet sind, getrennt einreisen -, doch binnen kürzester Zeit waren wir durch. Mittlerweile scannen die Amerikaner alle Finger ein, das Foto ist nach wie vor obligatorisch. Das Wetter war nicht besonders gut, später, als wir unseren Wagen hatten (einen Ford Focus), regnete es sogar.

Erste Aufgabe des Urlaubs: finden eines Hotels für die erste Nacht. Nach 50 Meilen kleiner Trainingsfahrt für mich, um mich wieder an die amerikanischen Autos und den Verkehr zu gewöhnen, landeten wir im Motel 6 in Gibstown, das zweit schlechteste Motel der Kette, in dem wir jemals übernachtet habn.

Am heutigen Morgen regnete es heftig, weshalb wir entschieden, Philadelphia an das Ende des Urlaubs zu legen und zunächst nach Baltimore und dann Richtung Chicago zu fahren. Baltimore ist eine wirklich interessante Stadt, der Inner Harbour ist überaus sehenswert. Und zu unserer Freude besserte sich das Wetter zusehends. Die Sonne lachte, und heute Abend war der Himmel königsblau. Anschließend ging es auf der I 83 Richtung Norden, unser Ziel für die zweite Nacht: die Hauptstadt von Pennsylvania, Harrisburg. Zuvor entdeckten wir aber noch einen Walmart in Shrewsberry, in dem wir uns erst einmal mit Lebensmitteln und weiteren Hemden eindeckten. Ein Zimmer fanden wir schließlich im La Quinta In, wenig Meilen von Harrisburg entfernt.

Nachdem wir eingecheckt hatten, besichtigten wir noch ein wenig die Hauptstadt. Sie ist wirklich schön, besonders das Capitol lohnt einen Besuch, und eingedenk der wundervollen Sonne wurde es ein wunderschöner Nachmittag.

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