Aug 11 2009
Film: Stockholm – in voller Länge
Wem der kleine Appetitmacher schon Spaß gemacht hat, der kann nun unser ganzes Stockholm-Werk genießen. Ein klein wenig länger als üblich ist der Film geworden, aber es gab halt auch eine Menge zu sehen.
Aug 11 2009
Wem der kleine Appetitmacher schon Spaß gemacht hat, der kann nun unser ganzes Stockholm-Werk genießen. Ein klein wenig länger als üblich ist der Film geworden, aber es gab halt auch eine Menge zu sehen.
Aug 05 2009
Der Film über unseren Kurztrip nach Stockholm ist fast fertig, und vorab gibt’s hier einen kleinen Teaser. Die beiden Szenen kommen nur gekürzt im Film vor, doch Pes Fütterungsszene und Tims und Liselles Attacke während meiner Moderation sind schon die volle Länge wert.
Der gesamte Film über Stockholm kommt in Kürze.
Jul 02 2009
Das war er also, unser Kurztrip in den hohen Norden, wo die Nächte im Sommer hell und die Tage dadurch ziemlich lang sind. Vor etwa 45 Minuten sind wir hier im heimischen Würzburg wieder angekommen. Fahrt zum Flughafen und Rückflug verliefen reibungslos, und jetzt haben wir statt Sonnenschein und Hitze hier zuhause Gewitter und Schwüle, aber jeweils so um die 28 Grad.
Den heutigen Tag nutzten wir noch zu einer Besichtigung und zu einer Kanalfahrt. Zunächst waren wir im Stadthuset von Stockholm, dessen Klinkerfassade – na ja, acht Millionen Steine sollen es gewesen sein – von Außen recht unspektakulär aussieht, dessen Innenhof mit Garten zum Wasser aber umso eindrucksvoller ist. Die Turmbesteigung mussten wir leider lassen – wir hatten nicht genügend Zeit um anzustehen -, da wir stattdessen lieber eine Schifffahrt machen wollten.
Die lohnte sich dann aber außerordentlich, denn es ging durch den Königskanal vorbei an sehenswerten Orten und Gebäuden, und wir überquerten sogar die Stelle, an der die Wasa gesunken war. Es war eine wirklich schöne und interessante, rund 50-minütige Fahrt.
Fazit unseres Kurztripps nach Schweden: Der Norden reizt, und hätten wir die Möglichkeit gehabt, wären wir gerne noch länger geblieben. Bleibt uns nur, “Adjö!” zu sagen, verbunden mit der Hoffnung, dass wir bald wieder zurückkehren.
Jul 01 2009
Am heutigen Morgen sah es nicht so aus, als würde es noch ein richtig warmer Tag werden. Denn der Himmel zeigte sich erstmals bedeckt. So beschlossen wir, zunächst einmal nach Södermalm rüberzusetzen, wo wir ein wenig ein anderes Stockholm kennenlernten. Pe lernte gleichzeitig Mohammed kennen, der gleich eine freundliche Unterhaltung auf Englisch mit ihr begann.
Am frühen Nachmittag nutzten wir die Gunst der Stunde, das Reichstagsgebäude der Schweden zu besichtigen. Ein Besuch dieser kostenlosen Tour lohnt, denn man sieht wirklich schöne und interessante Räume, und im Sommer kann man sogar den Raum besuchen, in dem der Finanzausschuss seinen Sitzungen abhält. Sehr, sehr sehenswert.
Den Tag beschlossen wir mit einem Besuch des Freizeitmuseums Skansen. Viele Tiere – Elche, Bären etc. – und jede Menge schöner Häuser. Das 1891 gegründete Museum ist ein Art Mini-Schweden. Gleichzeitig fand hier die Zeremonie zur Amtsübernahme der EU-Präsidentschaft durch die Schweden statt.

Stellt sich uns aber immer noch die Frage, wie die Schweden hier gut schlafen können? Es ist so hell nachts, dass wir durchaus Probleme haben. Aber spannend, auch das mal kennenzulernen.
Jun 30 2009
Fesche Buben und Mädels, ein herausragendes Frühstück, eine Fehlkonstruktion von Schiff und jede Menge Sonne haben den heutigen Tag bestimmt, der – man muss es zugeben – uns doch ein wenig geschafft hat. Doch der Reihe nach.
Nach dem Aufstehen verwöhnte uns gleich die Sonne, die, so hat es den Eindruck, hier im Sommer gar nicht richtig unterzugehen scheint. Jedenfalls war es gestern um 23 Uhr noch so hell, dass man richtig gut sehen konnte. Und um 3.30 Uhr heute Morgen schien der Tag schon lange begonnen zu haben. Das Frühstück gestaltete sich köstlich, erstmals bekam Pe in einem Hotel Körnerkäse serviert.
In der Stadt angekommen, hatten wir das Glück, fesche Buben und Mädels in Aktion zu sehen. Richtig, es handelte sich um eine schweißtreibende Wachablösung, die wir in praller Sonne verfolgten. Danach ging es durch die Altststadt zur Wasa, jenem legendären Schiff, das bei seiner Jungfernfahrt gleich mal wieder sank, weil es falsch konstruiert worden war. Die Suche nach einem Schloss aus einer Kinderüberraschung (so jedenfalls Pes Kommentar dazu) gestaltete sich schwierig, aber im Gegensatz zur Wasa lohnt sich Schloss Rosendahl nur wenig. Man läuft und läuft und sieht dann ein Lustschloss, dass aber selbst wenig Lust macht. Die anschließende Fahrt mit der alten Strassenbahn 7 war jedenfalls cool.

Um die Ecke haben wir übrigens einen Lidl gefunden, in dem – man höre und staune – hauptsächlich deutsche Lebensmittel verkauft werden. Ich erstand darüber hinaus ein Buch mit dem schönen Titel Anyway, Anyhow, Anywhere und Pe kaufte sich ein blaues Schweden-T-Shirt.
Jetzt sitze ich mit Sonnenbrand im Hotel, und wir überlegen, wo es morgen hingeht. Vielleicht gehen wir mal aufs Wasser.
Jun 29 2009
Nach einem rund vierstündigen Stadtrundgang sind wir wieder erschöpft und verschwitzt im Hotel angekommen, während sich Liselle und Tim im Rucksack vergnügen. Das Hotel selbst ist klasse, das Zimmer ist superschön eingerichtet. Wir hatten heute 29 Grad Celsius, die Sonne lacht uns bei königsblauem Himmel unentwegt entgegen. Möge es auch die kommenden Tage so bleiben.
Vom Hotel aus sind wir nach dem Einchecken in die Altstadt gelaufen. Das Hotel liegt sehr zentral, und schon nach wenigen Minuten waren wir in Gamla Stan, wie dieses Viertel hier heißt. Enge Gassen, viele Geschäfte und jede Menge Sehenswertes gab es zu bestaunen. Pes Lieblingsmotive Tim und Liselle waren sehr geduldig und ließen sich in allen Posen ablichten.
Frohe Kunde am Rande: Wir haben schon Postkarten und Briefmarken erstanden, und Briefkästen gibt es in Hülle und Fülle. Morgen hoffentlich auch noch.
Jetzt geht es so langsam aber sicher hundemüde unter die Dusche und dann ins Bett.