Apr
13
2009

Pan
Es hatte schon etwas Außergewöhnliches an sich: Als wir gestern (Ostersonntag) bei rund 18 Grad auf dem Parkplatz Moordorf in der Rhön angekommen waren, da begrüßten uns tatsächlich noch Schneereste. Genauer darüber nachgedacht, ist das gar nicht so ungewöhnlich, immerhin befanden wir uns auf einer Höhe von 800 Metern. So hoch liegt nämlich das Rote Moor, mit 314 Hektar das größte Moor der Rhön. Na ja, und da gibt es dann halt noch Schnee- und Eisreste.
Fast drei Stunden wanderten wir durch die wundervolle Natur, den Lehrpfad entlang inklusive Besteigung des Aussichtssturms und abschließender Wanderung zur Kaskadenschlucht.
Am meisten hatte es uns aber die Froschpopulation im aufgestauten See angetan, der helfen soll, das Wasser in dem Gebiet zu halten, um das Moor wieder zu renaturieren. Interessant war der Teich, weil die Frösche gerade Paarungszeit haben und unzählige in dem Teich schwimmen. Einerseits sind sie äußerst geübte Schwimmer, andererseits sieht es total spannend aus, wenn sie zu zweit übereinander durch die Gegend düsen. Lohnenswert!
Anschließend fuhren wir noch ins Staatsbad Bad Brückenau, ein netter kleiner Kurort, den König Ludwig I. 26 Mal besucht haben soll. So steht es jedenfalls vor seiner Statue, die sich im Kurpark befindet.
Kurzum: Die Rhön war bei schönstem Wetter wieder mal einen Abstecher wert.
Tags: Süddeutschland
Aug
18
2008

Pan
Welche Stadt ist schöner? Colmar im Elsaß oder Straßburg in Lothringen? Die Frage ist eingentlich kaum zu beantworten, denn der heutige Tag war ähnlich eindrucksvoll wie der gestrige. Da wir kein Frühstück im Etap gebucht hatten, waren wir relativ schnell in der Stadt. Hier deckten wir uns sofort mit den leckersten Baguettes ein, die man sich vorstellen kann. Und da Pe plötzlich mit ein paar Brocken Französisch um die Ecke kam, war das Bestellen eine Kleinigkeit. Deutsch kann da übrigens kaum einer mehr, obwohl Deutschland auf der gegenüberliegenden Rheinseite liegt.
Zur besonderen Freude von Pe präsentierte sich der Himmel im königlichsten Königsblau. Ich weiß nicht, wieviele Fotos Patty geschossen hat, aber mehr als 200 bis 300 werden es wohl gewesen sein. Besonders sehenswert: Petit France. Auch hier gibt es Kanäle, Brücken, Wehre und Schleusen, und um jede Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken. Absolut sehenswert.
Welche Stadt nun die schönere ist? Colmar oder Straßburg? Das ist gar nicht zu beantworten. Wer in die Ecke fährt, sollte auf jeden Fall beide besichtigen.
Am Abend fuhren wir schließlich Richtung Basel. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt in Lörrach, wo wir Burg Rötteln entdeckten. Diese herrliche Ruine ist ein wahres Paradies für Eidechsen. Für Ausflügler ebenso, denn der Blick in das Tal lohnt den kurzen Aufstieg.
Tags: Frankreich, Süddeutschland
Aug
18
2008

Pan
Leider mussten wir gestern schon wieder abreisen. Die zwei Nächte in diesem grandiosen Schlosshotel gingen viel zu schnell rum. Unsere erste Station hieß am Vormittag Schauinsland. Der Name ist durchaus berechtigt, denn wer mit der Seilbahn die rund 20minütige Fahrt unternommen hat, wird mit einem tollen Blick über die Region belohnt. Man sieht meilenweit und entdeckt jede Menge andere Städte. Für die, die so unwissend sind wie ich, gibt es Tafeln, die erzählen, was man sieht. Man kann also einfach den grandiosen Ausblick genießen. Samt Aussichtsturm schaut man aus einer Höhe von 1302 Metern auf das Tal hinab.
Unser kleiner Tim – Pes Fotomodell an diesem Tag – faszinierte übrigens zwei junge Italienerinnen dermaßen, dass sie unbedingt ein Foto von ihm machen wollten. Klar, dass Tim sich in Pose warf und diesen Wunsch vergnügt erfüllte.
Nächste Station: Colmar. Laut Pe „die schönste Stadt, in der ich je war“ – an diesem Tag jedenfalls. Bevor wir dort ankamen, stoppten wir noch in der Grenzstadt Breisach, die eine in Teilen sehenswerte Altstadt vorhält. Colmar selbst ist wirklich wundervoll, und wer das Elsass besucht, sollte auf keinen Fall versäumen, hier hinzufahren. Neben unzähligen Fachwerkbauten gibt es imposante Kathedralen und einen Stadtteil am Wasser, der sich Klein-Venedig nennt. Hier fahren sogar Gondeln. Es sang zwar niemand und die Gondeln wurden mit leisen Elektromotoren angetrieben, aber schön anzusehen ist es trotzdem.
Die Nacht verbrachten wir vor den Toren Straßburgs, das heute auf dem Programm steht. Anschließend geht es wohl weiter nach Basel. Ihr seht: Wir übertragen unsere Amerika-Urlaube jetzt sogar auf Europa …
Tags: Frankreich, Süddeutschland
Aug
16
2008

Pan
Lange ist es her, fast neun Monate sind vergangen, dass Pe mir ein Überraschungswochenende in Freiburg geschenkt hat. An diesem Wochenende nutzen wir es endlich. Weil der Kurztrip in den Kaiserwinkl wegen meiner Krankheit hatte ausfallen müssen, haben wir kurzerhand die kommende Woche frei genommen und machen ein paar Tage Kurzurlaub.
Erste Station ist Freiburg, die schöne Studentenstadt im Breisgau. Wir übernachten übrigens ganz herrschaftlich in einem Schlosshotel in Munzighausen, etwa zehn Kilometer vor den Toren Freiburgs.
Der heutige Tag ist schnell zusammengefasst. Wir fuhren am Vormittag in die Stadt und besichtigten die wirklich sehenswerte Altstadt. Dabei ist der Ausblick vom Freiburger Münster grandios, allerdings muss man erst mal 209 Stufen bis zur Kasse zurücklegen und danach noch einmal rund 57 – gegebenenfalls ein paar mehr oder weniger – Stufen zum Aussichtspunkt. Doch es lohnt sich.
Nachdem wir mehrere Stunden im Freiburg mit Besichtigungen zugebracht hatten, fuhren wir noch an den Tititsee, ein Kurort in 850 Meter Höhe. Die Fahrt durch das Höllental war spannend, es lohnt sich, diese rund 30 Kilometer lange Strecke einmal zu fahren. Allerdings nicht so sehr mit dem Auto, sondern mit der Bahn scheint es noch spannender zu sein. Titisee selbst ist unspektakulär. Jede Menge Tretboote und jede Menge Kuckucksuhren. Man sollte wirklich mal in ein Geschäft gehen und sich diese Geräuschvielfalt anhören. Wem’s gefällt…
Tags: Süddeutschland