Okt
02
2007

Pan
Heute haben wir festgestellt, dass wir eigentlich einen Tag zu kurz in der amerikanischen Hauptstadt waren. Denn Washington hat so unglaublich viel zu bieten. Die meisten Museen kosten keinen Eintritt, und so verbrachten wir zwar vergnügliche Stunden in einem Luft- und Raumfahrtmuseum, aber leider nicht in mehr Museen. Dafür waren wir aber auf dem Monument und genossen den phantastischen Ausblick auf die Stadt. Im Vorfeld hatten wir erfahren, dass man sich bereits Stunden vor dem Besuch des 170 Meter hohen Obelisken eine kostenlose Eintrittskarte holen müsse, doch es war so leer in der Stadt, dass wir um 11.40 Uhr dort ankamen und gleich für 12 Uhr den Aufstieg buchen konnten.
Lustiger Weise trafen wir dann eine Familie aus dem Münsterland, die den Abschluss ihres USA-Aufenthalts in Washington verbrachten. Und noch besser war, dass wir später tatsächlich einen Kiepenkerl fanden – er stand silbern glänzend in der Sonne in einem der tollen Skulpturenparks.
Nach dem Besuch der Union Station – ein wirklicher Prunkbahnhof – verließen wir leider Washington viel zu früh und fuhren Richtung Osten. Da es schon dunkel wurde, sahen wir nicht mehr ganz so viel, doch wir mussten Serpentinen fahren und entdeckten auch schon bald die Luray Caverns, ein großes Höhlensystem im Osten der USA. Übernachten wollten wir da nicht, wir hatten ja noch keine Coupons, und so waren die Übernachtungspreise relativ hoch. Dafür fanden wir aber in den “Bergen” unseren ersten Walmart, in dem wir uns ersteinmal stärkten und mit Getränken eindeckten. Ein Motel fanden wir schließlich in Harrisonburg. Ach ja: Wir sind an Hamburg vorbeigefahren!
Gefahrene Meilen.
Washington – Harrisonburg 168,7 Meilen (269,92 Kilometer)
Tags: Washington
Okt
01
2007

Pan
Wenn man Pe fragt, was ihr bisher besonders aufgefallen ist, dann wird sie sagen: “Briefkästen”. Tatsächlich gibt es hier fast an jeder Ecke einen Briefkasten. Das ist durchaus von Bedeutung, denn irgendwann im Urlaub wird sie eine Krise bekommen, weil wir immer noch keine Karten nach Deutschland geschickt haben.
Das Wetter war traumhaft, es war ein wundervoller Tag in der Hauptstadt der USA. Am frühen Vormittag verließen wir bei strahlendem Sonnenschein das Motel und fuhren schnurstracks Downtown. Einen Parkplatz fanden wir mitten in der City – mit Blick auf das Kapitol. Ganze 75 Cent kostete die Stunde. Ausgerüstet mit Foto- und Videokamera stand zunächst ein kleiner Skulpturenpark auf dem improvisierten Tourplan. Danach führte uns der der Weg zum Capitol, der Schaltzentrale der Macht der westlichen Welt.
Zwischendurch bekam ich dann wie immer mal wieder Panik, dass unser Auto abgeschleppt werden könnte, doch alles ging gut. Wir sind dann mal kurz aus der Stadt rausgefahren und erstanden in einem Target Essen und Socken. Keine Frage: Über unsere Einkäufe werden wir weiter berichten.
Nach unserer Rückkehr sind wir dann noch mal drei Stunden durch Washington maschiert, waren am Weißen Haus, bei Abraham Lincoln trafen wir einen Jesus-Darsteller, und zu guter Letzt durfte Pe noch ins Ronald Reagen Building, obwohl da gerade ein Festmahl stattfand. Als Pe gerade versuchte, durch die Scheiben des Gebäudes irgendetwas zu sehen, kam ein netter Polizist heraus, und als Pe schon dachte, er würde sie wegschicken, lud er sie in das Building ein. Besonders sehenswert am Abend: das super schön beleuchtete Kapitol.
Alle Fotos hat übrigens Pe geschossen!
Gefahrene Meilen:
Washington 42,2 Meilen (67,52 Kilometer)
Tags: Washington
Sep
30
2007

Pan
Eigentlich sind wir mit der Vorstellung nach Washington geflogen, hier würde eine Nacht reichen, so viele würde es nicht zu sehen geben. Da wir aber sowieso an diesem Abend nicht mehr großartig rausgekommen sind, sind zwei Tage sicher ganz gut. Untergekommen sind wir in dem Motel 6, das wir von Deutschland aus gebucht hatten. Es ist nicht berauschend und etwas klein, dafür aber sauber. Und darauf kommt es ja an.
Gerald und Anette haben uns am frühen Sonntag Morgen zum Airport nach Frankfurt gefahren, und nach einer letzten gemeinsamen Tasse Kaffee ging es dann auch schon mit Lufthansa los. Der Flug war ok, wir haben die ersten Bilder unseres Films gedreht, doch die Landung war eine absolute Katastrophe. Ich dachte wirklich, wir kippen um, so, als ob die Maschine nur auf einem Rad landen und dann umkippen würde. Es ging aber alles gut.
Das Automieten ging ruckzuck, wir wurden einmal mehr hochgestuft. Allerdings: Als wir an der Station war, sagte der Angestellte, eigentlich hätten wir unseren Wagen in der City abholen müssen. Dabei hatte ich extra im Reisebüro gesagt, dass wir das Auto am Flughafen annehmen wollten. nun ja, es klappte ja zum Glück alles.
Gefahrene Kilometer:
Washington 34 Meilen (54,4 Kilometer)
Tags: Washington
Sep
13
2007

Pan
Wegen der Arbeit sind in den vergangenen Wochen die Planungen für unseren Urlaub leider etwas zu kurz gekommen. Jedoch haben wir es immerhin geschafft, einige grundlegende Dinge zu ändern: Wir erhalten unser Auto nun direkt am Tag der Ankunft in Washington und nicht, wie ursprünglich geplant, zwei Tage später. Da uns die Hotels in Washington selbst zu teuer waren, haben wir nun ein Motel gebucht für zwei Nächte gebucht, das zwar wenige Meilen außerhalb Washingtons liegt, aber preiswert ist und einen Anschluss an den ÖPNV dort hat.
Gebucht haben wir in einem Motel der Kette Motel 6. Im vergangenen Jahr hatten wir viele Nächte in Motels der Kette übernachtet. Die sind zwar spartanisch eingerichtet, aber dafür haben wir bisher kein einziges Mal schlechte Erfahrungen damit gemacht.
Die Lage wird wie folgt angegeben:
- Capitol Hill: 6.4 mi
- FDR Memorial: 6.7 mi
- FedEx Field: 11.6 mi
- Georgetown University: 6.0 mi
- Holocaust Museum: 5.9 mi
- Lincoln Memorial: 7.3 mi
- National Zoological Park: 4.4 mi
- US Air Arena: 13.7 mi
- Washington Convention Center: 5.0 mi
- White House: 5.8 mi
Dieser Eintrag wurde am 13.9.2007 um 21:00
Tags: Washington